Vulkanasche behindert den Flugverkehr auf der Südhalbkugel

Zwei Vulkane bringen den Flugverkehr auf der Südhalbkugel derzeit durcheinander. Der Ausbruch der Vulkan-Kette Caulle im Süden Chiles führte zur Schließung der Flughäfen in Buenos Aires aber auch zu massiven Beeinträchtigungen des Flugverkehrs in Australien. Im afrikanischen Eritrea ist der Vulkan Dubbi ausgebrochen und hat zu Flugausfällen auf der Route nach Addis Abeba geführt.

BaFin veröffentlicht neugefasstes MaComp Rundschreiben

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat heute die Neufassung des Rundschreibens MaComp 4/2010 (WA) veröffentlicht.

Das Rundschreiben beinhaltet Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion und die weiteren Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten nach §§ 31 ff. WpHG für Wertpapierdienstleistungsunternehmen (MaComp).

Unter AT 6.2 werden auch die Anforderungen an eine Notfallvorsorge definiert:

AT 6.2 Mittel und Verfahren des Wertpapierdienstleistungsunternehmens:

  1. Zu den notwendigen Mitteln und Verfahren eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens zählen insbesondere
    ...
    b. Vorkehrungen, um bei Systemausfällen und -störungen Verzögerungen bei der Auftragsausführung oder -weiterleitung möglichst gering zu halten,
    ...

Leider fokussiert diese Anforderung in der neugefassten MaComp nur auf Ausfälle und Störungen der IT. Allerdings sind Finanzdienstleistungsunternehmen durch  zahlreiche weitere gesetzliche und regulatorische Anforderungen zur Notfallvorsorge für kritische Geschäftsprozesse gezwungen, so dass diese Einschränkung letztendlich nicht entscheidend für den Umfang der zu treffenden Notfallvorsorge  ist.

Serie von schweren Nachbeben erschüttert Christchurch

Das sich mitten im Wiederaufbau nach dem schweren Beben befindliche Christchurch in Neuseeland wurde von zwei sehr schweren Nachbeben erschüttert. Um 01:00 Uhr nachmittags Ortszeit gab es das erste Beben der Stärke 5.o gefolgt von einem stärkeren Nachbeben der Stärke 6.0 um 02:20 nachmittags Ortszeit. Gebäude stürzten ein, 47.000 Haushalte sind ohne Strom. Der Flughafen von Christchurch wurde evakuiert.

[TVNZ]

EHEC: BfR rät auch vom Verzehr selbstgezogener Sprossen ab

Das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR rät auch vom Verzehr selbstgezogener Sprossen und Keimlinge ab. Nachdem die Spur der EHEC-Infektionen nach detektivischer Recherche inklusive Abfällen in Mülltonnen bis zu den Sprossen zurückverfolgt werden konnte, bleibt die Frage nach der ursächlichen Quelle immer noch offen. In Frage kommen die Samen aber auch Erde und das Wasser zur Bewässerung. Bei der schweren EHEC-Infektion in Japan war die Düngung mit Gülle Ursache der Infektionen. Das BfR hat jetzt Anhaltspunkte, dass bereits die Samen mit den Erregern belastet sind. In Niedersachsen sind die Infektionen in einer Familie offensichtlich auf diese Quelle zurückzuführen. Bei der Infektion der Samen hilft auch keine Küchenhygiene zum Schutz vor Infektionen. Das BfR rät daher vom Verzehr von rohen Sprossen und Keimlingen ab.

Aktuell gibt es 35 EHEC-Tote und rund 4.ooo Infektionen. 100 Patienten werden lebenslange schwere Folgeschäden davontragen. Viele dieser schwer erkrankten Patienten benötigen eine neue Niere.

 

Marktübersicht BCM-Tools V2.0 online

Die bcm-news sind erfolgreich auf dem neuen Server eingezogen. Mit dem Umzug ging auch die neu entwickelte Version der Marktübersicht BCM-Tools online. Die Marktübersicht ist nun vollständig technisch in den Blog integriert. Neben der neuen technischen Architektur bietet die neue Version viele Vorteile für die Nutzer und die Administration.

Die neuen Funktionen für die Nutzer:

  • Sortierfunktionen nach Name und Hersteller in der Gesamtliste
  • Such- und Filterfunktionalitäten zum Beispiel nach der Tool-Funktionalität
  • Kommentarfunktion in der Detailansicht jedes Tools
  • Bewertungsfunktion für jedes Tool

Für die Administration sind auch neue Funktionen hinzugekommen:

  • Import- und Export
  • Leichte Erweiterbarkeit der Felder und Feldtypen
  • Administration der Tools im Backend des Blogs statt über DB-Administration.

Wir haben die neue Version ausgiebig getestet. Trotzdem können sich noch Fehler versteckt haben. Sollten Sie auf einen Fehler stossen oder Verbesserungsvorschläge haben, dann senden Sie diese bitte an admin@bcm-news.de. Auch positive Rückmeldungen sind natürlich willkommen.

Die Tool-Hersteller bitte ich, die Gelegenheit für ein Update der Daten zu nutzen. Der Service bleibt für die Tool-Anbieter nach wie vor kostenfrei, obwohl der Umbau mit bemerkenswerten Entwicklungskosten verbunden war. Ich bitte die Tool-Hersteller daher, diese Werbemaßnahme für ihr Produkt mit dem "Spenden"-Button auf der Homepage zu honorieren.

Umgesetzt wurde diese Erweiterung von der Inpsyde GmbH und Frank Bueltge, die ihre WordPress-Expertise wieder unter Beweis stellten.

IWF wurde das Opfer einer schwerwiegenden Hackerattacke

Der Internationale Währungsfonds IWF wurde nach Angaben der New York Times Opfer einer schwerwiegenden Cyberattacke. "Several senior officials with knowledge of the attack said it was both sophisticated and serious. This was a very major breach”, so die Aussage eines Offiziellen, der die Details der Attacke kennt. Der Einbruch in die Systeme des IWF fand vor der Verhaftung von Dominique Strauss-Kahn statt. Die Weltbank hat nach der Attacke die Leitungen zum IWF gekappt. Der IWF verfügt über sensible Länderinformationen aus der Steuerung der Finanzmarkt- und Länderkrisen, wie zum Beispiel aktuell Griechenland.

BCM Glossar als iPhone App

Das BCM Institute (nicht zu verwechseln mit dem britischen Business Continuity Institute BCI), bietet sein umfangreiches BCM-und DR-Glossar, das Begriffe aus den diversen internationalen BCM-Standards zusammenstellt, jetzt auch als iPhone App an.

Die App kann über den App-Store unter dem Namen "bcmpedia" gefunden werden und steht kostenfrei zur Verfügung. Daneben beinhaltet die App einen Newsticker des bcm-institute und weitere Informationen zu Ausbildung und Zertifizierung vorwiegend für den asiatischen Raum.

Auch das britische Business Continuity Institute BCI bietet das von Lyndon Bird erstellte BCM-Glossar an. Dies steht bei bcm-news zum download zur Verfügung.

Hacker erbeuten Kreditkartendaten bei der Citigroup

Bei dem erfolgreichen Hackerangriff auf die Citigroup wurden Kreditkarteninformationen von zehntausenden Bankkunden gestohlen. Laut Angaben der Citigroup handelt es sich um Namen, Kontonummern und E-Mailadressen, nicht jedoch um Ablaufdatum und Prüfziffer der Karten, die für Online-Transaktionen benötigt werden. Die Daten von 1 Prozent der Kunden seien bei dem Einbruch in das System eingesehen worden.

Die Schwarzmarktpreise für Kreditkartendaten variieren zwischen 2 und 90 US-Dollar, abhängig von der Vollständigkeit der Daten und dem Limit der Kreditkarte. Zugangsdaten zu Konten werden mit Preisen bis zu 700 US-Dollar gehandelt.

Die Banksysteme werden mit sehr großem Aufwand gegen Hackerangriffe geschüzt. Die Hacker greifen daher eher den Rechner auf der Client-Seite oder bei Geldautomaten (Skimming) an, um an Kartendaten und Zugangsdaten zu kommen. Dass Hacker direkt in die Systeme der Citigroup eindringen konnten und Kundendaten erbeuten ist daher schon sehr bemerkenswert.

Nasa warnt vor möglichen Störungen des GPS und elektronischer Geräte durch Sonnensturm

Ein ungewöhnlich heftiger Sonnensturm könnte in den nächsten Tagen zu Störungen beim GPS-System und bei elektronischen Geräten führen. Im schlimmsten Fall könnte sogar das Stromnetz durch den magnetischen Sturm betroffen sein. 1989 führte ein heftiger Sonnensturm zu einem 9-stündigen Stromausfall in der Region Montreal. Die Satelliten für das GPS-System sind durch die magnetischen Stürme besonders gefährdet. Nicht nur Navigationssysteme wären durch Störungen des GPS-S betroffen, auch große Teile der Logistik wie zum Beispiel die Steuerung des Containertransports und von LKW-Flotten erfolgt GPS-gestützt. Durch die magnetischen Stürme können auch Überlandleitungen und Pipelines gestört werden. Stromausfälle können die Folge sein. Die katastrophalen Auswirkungen eines großflächigen und länger andauernden Stromausfalls wurden erst kürzlich durch das Büro für Technologie-Folgenabschätzung beim Deutschen Bundestag TAB berichtet.

[welt.de]