BS 25999-2 veröffentlicht

StandardDer britische Standard fĂŒr das Business Continuity Management “BS 25999-2:2007 Specification for business continuity management” ist veröffentlicht worden.

Die Spezifikation des BSi ergÀnzt den Standard BS 25999-1 (Code of practice) und definiert Anforderungen an ein Business Continuity Management System (BCMS).

Die Anforderungen fĂŒr den BCM Lifecycle sind generisch definiert, so daß sie fĂŒr Unternehmen unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe und Branche angewendet werden können.

Der Standard kann beim britischen BSi bezogen werden.

Börsenhandelssystem Xetra zeitweise ausgefallen

Wegen “technischer Probleme” beim elektronischen Börsenhandelssystem Xetra musste die Börse den elektronischen Handel heute um 09:43 Uhr fĂŒr ĂŒber eine Stunde aussetzen.

Bei einem Ausfall des Systems können Banken ĂŒber den Parketthandel oder auf den Interbankenhandel ausweichen. Die UmsĂ€tze waren zum Zeitpunkt des Ausfalls allerdings gering.

NĂ€here Hintergrunde sind bislang nicht bekannt.

Forum Notfallmanagement, 27.-28.11., Frankfurt

Konferenz_smallAm 27. und 28. November findet in Frankfurt (Steigenberger Airport Hotel) das Forum Notfallmanagement fĂŒr Business und IT-Service Continuity statt.

Das umfangreiche Programm umfasst mehrere Praxisberichte (Nestle, FinanzIT, Infineon, KfW, Vodafone D2, UBS, GlaxoSmithKline) sowie weitere VortrĂ€ge zu den Themenbereichen Standards und Best Practices, Dokumentation/Test/QS und Lösungen fĂŒr BCM und ITSCM.

Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Linkverzeichnis dieser Seite unter Veranstaltungen.

LokfĂŒhrerstreik endet mit einem betrĂ€chtlichen volkswirtschaftlichen Schaden

GĂŒterzug_smallDas Deutsche Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) geht von einem volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von 74 bis 113 Millionen Euro aus, so die DIW Verkehrsexpertin Claudia Kemfert.

Alleine der Schaden im GĂŒterverkehr wird auf 54 bis 80 Millionen Euro geschĂ€tzt.

Trotzdem sind die befĂŒrchteten ProduktionsausfĂ€lle offensichtlich weitgehend ausgeblieben. Zum Einen hat sich die Bahn mit ihren NotfallplĂ€nen auf die kritischen Kunden konzentriert, zum Anderen haben die Kunden so weit als möglich vorgesorgt. Das Aufstocken der LĂ€ger und die Nutzung alternativer Verkehrsmittel wie LKW haben die schlimmsten Folgen offenbar abfedern können.

Sollte allerdings ein erneuter Streik ins Haus stehen und die bestehenden Streikfolgen bis dahin nicht abgearbeitet werden können, wird es eng fĂŒr die Industrie.

Am Dienstag wird die GDL ĂŒber weitere Streiks – dann unbefristet – beraten.

H5N1 Virus in England ausgebrochen

Bild_SeucheDer auch fĂŒr Menschen gefĂ€hrliche Vogelgrippe-Virus H5N1 ist gestern in England in der NĂ€he der Stadt Woodbridge in einer GeflĂŒgelfarm nachgewiesen worden.

6.500 Tiere mussten getötet werden und es wurde eine Sperrzone von 3 km um die GeflĂŒgelfarm gelegt.

Seit 2003 sind in Asien etwa 200 Menschen an dem Virus gestorben, nachdem er dort auf den Menschen ĂŒbergesprungen war.

Quelle: washingtonpost.com

Update (20.11.2007):

Ein zweiter Fall von H5N1 wurde in einer naheliegenden Truthahn-Farm identifiziert. 9.000 TruthÀhne wurden getötet. Die Farm gehört zu der zuvor vom Virus betroffenen Farm.

England droht nun eine massiver Versorgungsengpass bei den Weihnachts-Turkeys.

Mega Streik bei der Bahn

GĂŒterzug_smallDer bundesweite Streik im GĂŒterverkehr beginnt am Mittwoch um 12:00 Uhr, der Streik im Personen- und Nahverkehr beginnt ab Donnerstag um 2:00 Uhr. DerArbeitskampf soll am Samstag um 2:00 Uhr enden.

Voraussichtlich wird der Osten wieder besonders stark vom Streik betroffen sein. Im GĂŒterverkehr gilt eine Annahmesperre von und nach Osten. Im Personenverkehr rechnet die Bahn damit, dass lediglich 10-15% der Regionalbahnen im Osten fahren werden.

Die Industrie und die SeehĂ€fen haben den vergangenen Streik noch kaum verarbeitet. Hier sind gravierende Folgen fĂŒr die Gesamtwirtschaft zu befĂŒrchten.

Vattenfall richtet Chefposten fĂŒr nukleare Sicherheit ein, fatale Imagewerte

Nach der Pannenserie in deutschen und schwedischen Kernkraftwerken versucht das Unternehmen das Vertrauen der Kunden zurĂŒckzugewinnen. 200.000 Kunden haben dem Unternehmen bereits den RĂŒcken gekehrt.

Die personelle Besetzung des neuen Chief Nuclear Officer ist noch offen.

Quelle: FAZ

Wie das aktuelle Hohenheimer Mediaskop (mediaskop_8_07) zeigt, besteht fĂŒr Vattenfall auch dringender Handlungsbedarf in Sachen Reputation: Von den zehn Top-Unternehmen mit der stĂ€rksten TV-PrĂ€senz im August 2007 weist Vattenfall die schlechtesten Werte auf, gefolgt von der Bahn.

Allianz setzt die Verbriefung von Katastrophenrisiken fort

SturmDie erste Sturm-Katastrophen-Anleihe ist mit zwei Tranchen von 200 Millionen Euro am Markt verbrieft worden. In der Anleihe sind Sturmrisiken in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Niederlande und Österreich verbrieft worden.

Experten rechnen mit steigenden Risiken und SchĂ€den durch StĂŒrme wie sie in der jĂŒngsten Vergangenheit durch Lothar oder Kyrill angerichtet wurden.

Sowohl die Anzahl der schweren StĂŒrme als auch die durch die StĂŒrme angerichteten SchĂ€den nehmen durch den Klimawandel zu.

Auch Frankreichs Eisenbahner streiken

FrankreichFast alle Gewerkschaften der Staatsbahn SNCF, der staatlichen Pariser Transportgesellschaft SNCF und der Energiekonzerne EdF und GdF haben zu einem mehrtÀgigen Streik aufgerufen. Es geht um die geplante Rentenreformen der Regierung.

Der SNCF entstehen durch den Streik nach eigenen Angaben tÀglich Kosten von 20 Millionen Euro. Wenn in bestimmten Regionen ein zuvor vereinbartes Verkehrsniveau nicht aufrecht erhalten werden kann, drohen zusÀtzliche Strafzahlungen.

Quelle: FAZ

Neu: Alert Map – weltweite Incident Infos laufend aktualisiert

Über den Link “Alert Map” im Bereichs Links “BCM Resourcen” dieser Seite erhalten Sie Zugang zu dem ungarischen “Emergency and Disaster Information Service”.

Dieser enthĂ€lt – laufend aktualisiert – Informationen ĂŒber Incidents in der ganzen Welt. Von kleineren UnfĂ€llen, Epidemien bis zu VulkanausbrĂŒchen.

Heute ist beispielsweise ein Großfeuer im Großraum London ausgebrochen. Der Informationsdienst enthĂ€lt bereits mehrere Lageberichte zu Ausmaß und SchĂ€den des Brands.