Digitalisierung und Virtualisierung der Krisenstabsarbeit

Die aktuelle Covid 19-Pandemie hat viele Unternehmen in einen Krisenmodus versetzt. Krisenstäbe, die oftmals nur zu Krisenstabsübungen einmal jährlich zusammenkommen, tagen aktuell regelmäßig und über einen langen Zeitraum. Dadurch entstehen ganz neue Herausforderungen an die Organisation der Krisenstabsarbeit als in einer zweistündige Übung. Dies gilt sowohl für die Technik, Organisation und auch die Zusammenarbeit der Mitglieder von Krisen- und Unterstützungsstäben.

Lesen Sie herzu meinen aktuellen Beitrag auf 3GRC.

Webinare – Lust auf mehr?

Vergangene Woche habe ich mein erstes reines BCM-Webinar nach ersten Erfahrungen in diesem Genre als Dozent einer Online-Vorlesung und als Gastredner in anderen Webinaren sammeln konnte. Die Studio-Ausrüstung ist mittlerweile komplettiert und die Technik funktioniert (meistens).

Das Konzept der Webinare gefällt mir sehr gut, da viele Teilnehmer unkompliziert und ohne großen organisatorischen Aufwand erreicht werden können. Ich habe Lust auf mehr – Sie auch?

Dann stellt sich nur noch die Frage, welche Themen mit hoher Priorität angesagt sind.

Daher hier eine kleine Umfrage zur Meinungsbildung. Sie können zwei Themen priorisieren oder ein eigenes Thema ergänzen.

Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Die Business Continuity Awareness Week startet heute!

Heute geht die BCAW 2020 los. Fünf Tage gespickt mit Webinaren rund um das diesjährige Motto der Online-Veranstaltung “We are stronger together”. Natürlich hat die Covid-19 Pandemie auch ihre Auswirkungen auf die Inhalte des Programms. Darüber hinaus gibt es jedoch auch “pandemie-freie” Beiträge von Experten aus aller Welt in zwei von drei Streams.

Neben den Webinaren stehen Reports und Poster zum Download frei zur Verfügung sowie die Chance auf einen Einkaufsgutschein bei der Blog-Competition. Besonders interessant ist der jährlich aktualisierte BCI Horizon Scan Report, der Trends in BCM und Resilience aufzeigt.

Die BCAW wird jährlich vom Business Continuity Institute BCI veranstaltet und soll die Awareness für das Business Continuity Management fördern.

Unsere Ohren sind durch zahlreiche Telefon- und Videokonferenzen mittlerweile gut gestählt und die Audio-Technik am PC eingespielt. So kann es jetzt losgehen mit den interessanten Vorträgen der BCAW 2020.

Hier geht es zum Programm.

Webinar “die fünf Todsünden einer BIA”

Die Business Impact Analyse ist eine wesentliche Grundlage im Business Continuity Management für die Notfallvorsorge. Sie ist eine große Chance, birgt aber zugleich auch einige Risiken. Der Aufwand für eine BIA ist vor allem auch für die Fachbereiche hoch, daher sollten in der BIA keine methodischen Fehler begangen werden. In diesem kostenlosen Webinar geht es um fünf Todsünden, die bei einer BIA begangen werden können.

Das Webinar beinhaltet einen F&A-Teil, in dem Sie Ihre Fragen zum Thema BIA stellen können.

Termin: Freitag, 29. Mai 2020 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr.

Die Durchführung des Webinars erfolgt in zoom. Eine Anmeldung mittels des beigefügten Links ist erforderlich:

https://us02web.zoom.us/webinar/register/6615890343766/WN_cnnRS44rQe2gY0fAiZaaWw

BCM und Krisenmanagement in der Pandemie – Webcast mit MINDEIGHT

Achtsam 360: Wie die IT aus der Corona-Krise kommen kann

In der vergangenen Woche durfte ich am Webinar von MINDEIGHT zu achtsamen Strategien in der Corona-Krise mitwirken. In diesem Webinar gehe ich auf die wichtigen Aspekte des BCM und Krisenmanagement in der aktuellen Lage ein. Insbesondere richte ich den Blick auf die Einschätzung der aktuellen Lage sowie Führung- und Entscheidung in Krisen, um den Blick nach vorne zu richten. Hierbei werfen wir einen Blick auf die bewährten Methoden von Piloten im Cockpit.

Felix Klemme ist Diplom-Sportwissenschaftler, Life Coach und Buchautor. Er richtet den Fokus in seinem Beitrag auf die Nutzung und Entwicklung der persönlichen Kräfte und Fähigkeiten zum Umgang mit der Krise.

Den dritten Teil des Webinars bildet der strategische Blick auf die Herausforderungen und Chancen für die IT in dieser Pandemie-Krise durch MINDEIGHT.

Für Fragen und Unterstützung stehen wir Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung. Jetzt aber wünschen wir Ihnen einen abwechslungsreichen Perspektivwechsel auf die aktuelle herausfordernde Situation.

Die Pandemie-Lage: wo stehen wir und worauf müssen wir uns vorbereiten?

Wir sind alle durch die Pandemie böse überrascht worden und die BCM-Verantwortlichen haben ihre Notfall- und Pandemiepläne gezogen, um die neue akute Lage zu bewältigen. Die sogenannte “Lage”, also die Situation, in der sich ein Unternehmen befindet ist allerdings gerade in dieser Pandemie nicht immer eindeutig zu bestimmen. Weiterlesen…

Sicherheits-Berater vorübergehend offen verfügbar

Der Sicherheits-Berater ist das führende Fachmagazin für die Sicherheitsthemen.

Um die Inhalte auch während der Coronavirus-Epidemie verfügbar zu machen, haben sich die Herausgeber dazu entschlossen, die Inhalte des Archivs ab 06/2020 offen zugänglich zu machen.

Ein tolles Angebot und ein Anreiz für Interessierte die äußerst wertvollen Beiträge kennenzulernen und ein Abo abzuschließen, wenn wir wieder ins normale Leben zurückgekehrt sind. Für die Abonnenten ist hierdurch ein unterbrechungsfreier Zugang auf die Inhalte gewährleistet.

Denn insbesondere auch während der Pandemie muss die Sicherheit in den Unternehmen und Organisationen gewährleistet werden.

Vielen Dank an die Macher des Sicherheits-Berater.

Hier gehts zum Sicherheits-Berater online.

ISO-Standards für Business Continuity Management frei erhältlich

Als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie hat die ISO zahlreiche ISO-Standards vorübergehend zum kostenfreien Download verfügbar gemacht.

Hierzu zählen auch die BCM-Standards ISO 22301:2019, ISO 22395:2018, ISO 22320:2018, ISO 22316:2017 sowie der Risikomanagement-Standard ISO 31000:2018.

Wer diese Standards noch nicht lizenziert hat, für den ist dies eine gute Gelegenheit viel Geld zu sparen.

Die ISO-Standards sind auf der COVID-19-Seite der ISO zum Download verfügbar.

Webinar “Stärkung der Achtsamkeit in der Krise”

momentan sind Unternehmen damit beschäftigt, die aktuelle Situation zu meistern und dies hat selbstverständlich höchste Priorität.

In dieser besonderen Zeit möchte Ihnen die MINDEIGHT GmbH gemeinsam mit weiteren Referenten wertvolle Hilfen an die Hand geben.

Gerne laden wir Sie zu einem kostenfreien Webinar am Freitag, den 17.04.2020 von 14:00 bis 15:10 Uhr ein. Weiterlesen…

Remote-Working in Zeiten von Corona – sicher in unsicheren Zeiten

Viele Unternehmen entdecken angesichts der Bedrohungen durch die Coronavirus-Epidemie die Vorteile der Remote-Arbeitslösungen. Die Mitarbeiter können von zu Hause oder jedem anderen (Arbeits-) Platz auf die IT-Anwendungen und Datei-Verzeichnisse zugreifen, ohne ins Büro kommen zu müssen. Die persönlichen Kontakte am Arbeitsplätze mit einem Infektionsrisiko können hierdurch verringert, Besprechungen können mittels Telefon- und Videokonferenzsystemen räumlich verteilt durchgeführt werden und Mitarbeiter in der Selbst-Quarantäne sind weiter erreichbar und können zumindest technisch am Arbeitsleben weiter teilnehmen. Anbieter wie zum Beispiel teamviewer, zoom oder Citrix erleben derzeit einen regelrechten Ansturm auf ihre Lösungen zur Collaboration. Weiterlesen…

Coronavirus-Epidemie zeigt die Schwächen in der Notfallvorsorge kritischer Infrastrukturen auf

Die Coronavirus-Epidemie zerstört aktuell weltweite Lieferketten, wie es kein Ereignis zuvor in der Lage war zu tun. Lieferketten waren in der Vergangenheit meist durch räumlich begrenzte Ereignisse wie Naturkatastrophen in Form von Erdbeben, Überschwemmungen, Stürmen etc. unterbrochen. Die Liefer-Unterbrechungen waren räumlich und zeitlich begrenzt und konnten auch schnell wieder aufgeholt werden. Im Gegensatz hierzu zerstört die Coronavirus-Epidemie gerade zeitgleich weltweite Lieferketten und -beziehungen. Lieferanten, Transportwege per Schiff und Flugzeug fallen aus. Leere Container stapeln sich in Asien und fehlen dafür in den anderen Regionen.  Angebot und Nachfrage nach Produkten haben sich radikal verändert. KFZ-Absatzmärkte sind in China nahezu komplett zusammengebrochen, dafür gibt es auf der anderen Seite Engpässe bei der Lieferung von Schutzausrüstungen für Ärzte und Kliniken.  Schutzmasken, -brillen und -anzüge kommen fast ausschließlich von Herstellern in China. Die wenigen europäischen Hersteller, zum Beispiel in Italien, arbeiten an der Kapazitätsgrenze. Vorprodukte von Medikamenten und Generika werden vorwiegend in China und Indien hergestellt. Beide Länder haben auf Grund des eigenen hohen Bedarfs an diesen kritischen Produkten die Ausfuhr untersagt und kaufen sogar Produkte aus dem Ausland ein. Dies führt derzeit zu einer Verknappung dieser für das Gesundheitswesen  existentieller Produkte. Verschärft wird die Lage durch Hamsterkäufe von Privatpersonen und gar Diebstahl von Behältern mit Desinfektionsmitteln in Krankenhäusern. Große Lieferanten von Schutzausrüstungen für den medizinischen Bedarf fürchten, in den kommenden Wochen nicht mehr lieferfähig zu sein, da alle Vorräte abverkauft sind und aus China keine Ware mehr nachkommt. Für Lebensmittel gibt es eine staatlich geregelte Notfallbevorratung, wie auch für Treibstoffe. Die Coronavirus-Epidemie lehrt, dass in der Vorsorge für Notfälle und Krisen ganzheitlicher gedacht und gehandelt werden muss. Privathaushalte haben offensichtlich aktuell gelernt, dass ein Notvorrat zu Hause eine gute Vorsorge darstellt, nachdem das BBK bei der Vorstellung der Empfehlungen hierfür damals vorwiegend Lacher und Spott geerntet hatte. Unternehmen haben aus der aktuellen Situation gelernt, dass Single-Sourcing erhebliche Risiken beinhaltet, die auch tatsächlich einmal eintreten können und nicht nur theoretischer Natur sind. Für kritische Infrastrukturen gibt es in KRITIS mittlerweile strenge gesetzliche und regulatorische Vorgaben für das Risikomanagement und die Notfallvorsorge. Die kritischen weltweiten Lieferketten sind in dieser Betrachtung offensichtlich bisher zu kurz gekommen. Aus Schaden sollten wir klug werden. Unternehmen sollten die Risiken in ihren Lieferketten besser analysieren und absichern, auch wenn es kurzfristig Geld kostet. Für die kritischen Infrastrukturen wie das Gesundheitswesen darf ein Engpass an Schutzausrüstung sowie Medikamenten und deren Vorprodukte nicht eintreten. Hier sind gesetzliche Regelungen erforderlich, um eine Grundversorgung im Falle von Epidemien und Pandemien sicherstellen zu können.