Hilfe zur Selbsthilfe im Business Continuity Management

Haben Sie schon den Menüpunkt “BCM-Hilfe” in der Menüleiste der BCM-News entdeckt?

Über diesen Menüpunkt haben mich bereits die ersten Anfragen für Hilfestellungen bei der Implementierung von Business Continuity Management erreicht. Oftmals sind es nur kleine Tipps und Hinweise, die helfen, Fehler zu vermeiden oder auch den Rücken für das Vorgehen zu stärken. Oftmals sind BC Manager in Unternehmen auf sich alleine gestellt und es fehlt ein Sparringspartner für die Diskussion.

Über “BCM-Hilfe” können Sie einen Hilferuf absetzen. Da ich in Projekten vergraben bin, sollten Sie den Kopf noch über Wasser haben, um mir Zeit für die Antwort zu geben. Ich kümmere mich aber um jede Anfrage.

be prepared

Matthias Hämmerle MBCI

Bildquelle: #119718352 | Urheber: Romolo Tavani

Gewinnen Sie eine Freikarte für die 1. Fachkonferenz des IBCRM

Liebe Leser,
das Institut für Business Continuity & Resilience Management e.V. (IBCRM e.V.) ist das führende nationale Fachinstitut für Business Continuity & Resilience Management und hat als übergeordnetes Ziel das Thema Business Continuity & Resilience Management in der deutschen Wirtschaft für alle Interessengruppen zu positionieren, zu fördern und weiterzuentwickeln.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet das IBCRM e.V am 22. März 2018 seine 1. Fachkonferenz zu dem Thema „Business Resilience – die Bedeutung unternehmerischer Widerstandsfähigkeit in der Zukunft”.

Für die Teilnahme an dieser Konferenz verlost das IBCRM e.V. drei kostenfreie Tickets. Die Verlosung der Tickets erfolgt nach dem Prinzip „first comes, first serves” wonach die ersten drei eingehenden Anmeldungen eines der kostenfreien Tickets erhalten.

Wann: 22.03.2017 09:30 – 18:00 Uhr
Wo: Gürzenich Köln
Martinstraße 29-37
50667 Köln

Die Inhalte der Fachkonferenz sowie weitere Informationen können aus dem Flyer im Anhang oder der Homepage des IBCRM e.V. ( http://www.ibcrm.de/) entnommen werden.

Für die Teilnahme der Verlosung schicken Sie bitte eine E-Mail mit den folgenden Informationen an veranstaltung@ibcrm.de

Teilnehmer:
Vorname:
Nachname:
Tätigkeit:
Firma/Ausbildungsstätte:
Straße:
Postleitzahl / Ort:
E-Mail:
Telefon:

Für Fragen stehen wir gerne unter der genannten Email zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

– Der Vorstand –
Institut für Business Continuity & Resilience Management e.V.

Erste Fachkonferenz des Institut für Business Continuity & Resilience Management e.V. (IBCRM e.V.)

Am 22. März 2018 findet in Köln die erste Fachkonferenz des Institut für Business Continuity & Resilience Management statt. Das IBCRM e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, das Themengebiet Business Resilience weiterzuentwickeln. Hierzu gehört die Ausbildung in Form von Qualifizierungsprogrammen, die Entwicklung einer Implementierungsnorm sowie der fachliche Austausch von Experten und Interessierten. Um diese Ziele in die Tat umzusetzen, veranstaltet das Institut am 22. März 2018 in Köln seine erste Fachkonferenz zu diesem Thema. Auf die Teilnehmer warten spannende Vorträge, die Ergebnisse der aktuell laufenden Umfrage sowie eine Podiumsdiskussion zum Thesenpapier Resilience 2018.

Das Programm der Veranstaltung, die Online- Anmeldung sowie die Teilnahme an der aktuell laufenden Umfrage ist auf den Seiten des IBCRM e.V. möglich. Schauen Sie doch einfach mal rein.

Krisenstabstraining: Nur Training macht den Meister

Lesen Sie meinen aktuellen Beitrag auf 3GRC zur Durchführung eines Krisenstabstrainings bei einem Energiedienstleister der kritischen Infrastruktur.

Regelmäßige Krisenstabs sind eine elementare Voraussetzung, um in Notfällen und Krisen handlungsfähig zu bleiben und schnell “vor die Lage” zu kommen.

Die Vorbereitung von Krisenstabstrainings ist aufwändig und anspruchsvoll. Die Teilnehmer sollen mit einer realistischen Lageeinspielung und wenig Übungskünstlichkeit konfrontiert werden. Gar nicht so einfach, wenn es um komplexe technische Themen geht, die mit den am Training teilnehmenden Fachexperten nicht zuvor abgestimmt werden können. Da ist dann detektivische Recherchearbeit im Feld und in den Weiten des Internets erforderlich. Der Aufwand lohnt jedoch immer und alle Beteiligte haben ein Erfolgserlebnis, wenn die Herausforderungen gemeistert sind. Den Abschluss bildet die etwas trockenere Pflichtaufgabe der Dokumentation. Aber auch das muss sein.

Kurzumfrage “Business Resilience” anlässlich der Fachkonferenz zu diesem Thema

Das Institut für Business Continuity & Resilience Management e.V. (IBCRM) führt anlässlich der Fachkonferenz am 22. März 2018 in Köln eine Kurz-Umfrage zum Stand von Business Resilience durch:

Die Risikolandschaft für Unternehmen wandelt sich rapide. Risiken wie Cyber-Attacken, Unterbrechungen der Lieferkette, aber auch Veränderungen von Märkten und politischen Rahmenbedingungen fordern die Reaktionsfähigkeit der Unternehmen. In diesem Kontext kommt der Business Resilience wachsende Bedeutung zu. Doch was ist unter Business Resilience zu verstehen und wie kann Business Resilience im Unternehmen implementiert werden? Dieser Fragestellung widmet sich das neu gegründete Institut für Business Continuity & Resilience Management e.V. (www.ibcrm.de).

Gibt man in Amazon den Suchbegriff „Resilienz“ für deutsche Bücher ein, erhält man bereits über 1.000 Vorschläge zur Befüllung des elektronischen Einkaufwagens. Wer sich fremdsprachig an das Thema „Resilience“ heranwagt, hat bereits über 4.000 Bücher als Kauf-Option. Der überwiegende Teil davon sind persönliche Ratgeber zur Stärkung der Widerstandskräfte gegen Stress, Krisen, Burn Out und Depressionen. Es scheint sich auf den ersten Blick um eine wahre Wunderwaffe gegen alle Bedrohungen des Lebens zu handeln.

Für die organisatorische Resilienz gibt es mittlerweile sogar zwei internationale Standards, die sich dem Thema der Resilienz für Unternehmen und Organisationen widmen.

Im März 20017 wurde der neue ISO-Standard ISO 22316:2017 mit dem langen Titel „Security and resilience – Organizational resilience – Principles and attributes“ veröffentlicht. Erarbeitet wurde der Standard durch das Technical Committee ISO/TC 292 Security and resilience, das auch die ISO-Standards rund um den ISO 22301 Business Continuity Management  verantwortet. Neben diesem ISO-Standard gibt es bereits seit 2014 mit dem BS 65000:2014 „Guidance on organizational resilience“ einen Standard zu Resilienz von British Standards (BSI).

Doch wie ist der Stand der aktuelle Stand des Bewusstseins und der Implementierung in den Unternehmen?

Dieser Fragestellung widmet sich die Online-Kurzumfrage des IBCRM e.V. im Vorfeld zur ersten Fachkonferenz des IBCRM unter dem Titel „Die Bedeutung von unternehmerischer Resilience in der Zukunft“ am 22. März 2018 in Köln.

Die Kurz-Umfrage benötigt nur etwa 5 bis 10 Minuten Ihrer Zeit und kann anonym durchgeführt werden. Optional können Sie Ihre Kontaktdaten angeben und erhalten dann eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie den Rabatt auf den Eintrittspreis zur ersten 1.Fachkonferenz des IBCRM e.V.

Vielen Dank für die Teilnahme an der Umfrage.

Bei Fragen zur Umfrage oder zur Fachkonferenz erreichen Sie uns unter info@ibcrm.de.

Termine, Termine, Termine

Sie führen in diesem Jahr Trainings, Konferenzen, Schulungen, Seminare, Webinare oder andere Veranstaltungen zu den Themen Business Continuity Management, Krisenmanagement Resilience oder Informationssicherheit durch? Dann ist der Kalender der BCM-News der richtige Ort, um auf Ihre Veranstaltung aufmerksam zu machen. Eintragungen sind kostenfrei unter dem Menüpunkt “Kalender -> Veranstaltung hinzufügen” möglich. Die Eintragungen werden nach Prüfung freigeschaltet.

BCI Good Practice Guidelines 2018 Edition erschienen

Nach einer Runde um den Globus sind die aktualisierten Good Practice Guidelines (GPG) Edition 2018 anlässlich der BCI World Conference in London veröffentlicht worden.

Die BCI GPG waren mir damals als Einsteiger in das Thema Business Continuity Management eine wertvolle Hilfestellung. Im Gegensatz zu den BCM-Standards (die es damals im Gegensatz zum GPG noch nicht gab), erläutern die GPG nicht nur was für ein gutes BCM implementiert werden muss, sondern geben auch Hilfestellung mit welchen Methoden die Ziele erreicht werden. Geschrieben von Praktikern für Praktiker. Die neue Version basiert weiterhin auf dem bewährten BCM-Lifecycle mit den Professional Management Practices (PP) “Policy und Programm Management” und  “Embedding BC” sowie den Technical Practices  “Analysis”, “Design”, “Implementation” und “Validation”.

Jede Phase besteht aus den Beschreibungsteilen

  • generell zu beachtende Prinzipien,
  • Konzepte,
  • Detailprozess mit Prozesschritten,
  • Methoden und Techniken sowie
  • Ergebnisse und Review.

Die Business Impact Analyse (BIA) hat die größte Überarbeitung erfahren und basiert in den neuen GPG konsequent auf dem Vorgehen im ISO-Standard ISO 22317:2015.

Aufbau und Inhalt des GPG 2018 sind sowohl für Einsteiger in das Thema BCM als auch für erfahrene Praktiker sehr hilfreich.

Die GPG tragen den Untertitel “Building organizational resilience”. Um das Gute noch besser zu machen, würde ich mir für eine zukünftige Version eine noch stärkere Berücksichtigung der Schnittstellen zwischen den Disziplinen wünschen, die für die organisatorische Resilienz erforderlich sind. In der Grafik auf dem Deckblatt haben sie zumindest schon ihr Plätzchen gefunden.

Eine Übersicht über den neuen Aufbau stellt das BCI auf den neu gestalteten Webseiten zur Verfügung. Der GPG ist für BCI-Mitglieder kostenfrei online erhältlich. Nicht-Mitglieder bezahlen 30 GBP excl. VAT für dieses hilfreiche Werk. Ein Schnäppchen im Vergleich zu den ISO-Standards!

Wenn Sie eine aktuelle deutsche Literatur zu BCM und IT Service Continuity Management suchen, dann werden Sie hier fündig:
Business Continuity und IT-Notfallmanagement: Grundlagen, Methoden und Konzepte (Edition <kes>)

BaFin veröffentlicht Anforderungen an die IT für Banken BAIT

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat am 06.11.2017 die BAIT veröffentlicht.

“Wie die Mindestanforderungen an das Risikomanagement der Banken (MaRisk), deren neueste Fassung die BaFin Ende Oktober veröffentlicht hat, interpretieren auch die BAIT die gesetzlichen Anforderungen des § 25a Absatz 1 Satz 3 Nr. 4 und 5 Kreditwesengesetz (KWG). Die Aufsicht erläutert darin, was sie unter einer angemessenen technisch-organisatorischen Ausstattung der IT-Systeme, unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen an die Informationssicherheit sowie eines angemessenen Notfallkonzepts, versteht. Da die Institute zunehmend IT-Dienstleistungen von Dritten beziehen, auch im Rahmen von Auslagerungen, wird auch der § 25b KWG in diese Interpretation einbezogen.”

Quelle: BaFin

MaRisk Novelle 2017: Veröffentlichung der Endfassung durch das BaFin

Das BaFin hat am 27.10.2017 die Endfassung der MaRisk Novelle 2017 veröffentlicht. Wesentliche inhaltliche Änderungen betreffen die Themenbereiche Risikodatenaggregation und Risikoberichterstattung, Risikokultur und Verhaltenskodex sowie Auslagerungen. Aus Sicht des Business Continuity Management gab es an der zentralen Regelung im AT 7.3 Notfallkonzept keine Änderungen. Indirekt ist das BCM insbesondere durch die überarbeiteten Regelungen im Themenbereich Auslagerungen betroffen. Der Tatbestand des Vorliegens einer Auslagerung ist in der Neufassung für den Fremdbezug von IT-Leistungen genauer spezifiziert. Bei Vorliegen einer Auslagerung sind unverändert die Notfallkonzepte des auslagernden Instituts und des Auslagerungsunternehmens aufeinander abzustimmen.

Neu aufgenommen wurde der Schutzbedarf von Informationswerten als Anforderungskriterium. Die Ergebnisse des Informationssicherheitsmanagements finden somit stärkere Berücksichtigung in den Regelungen. Dies betrifft das IT-Risikomanagement, die Überprüfung von Berechtigungen im Berechtigungsmanagement sowie Anforderungen an die Individuelle Datenverarbeitung IDV.

Anforderungen an die Überwachungs- und Steuerungsprozesse für IT-Risiken und Regelungen zur IDV sind neu in die MaRisk aufgenommen.

Die Änderungen der neuen Fassung sind in Anlage 2 zum Rundschreiben ersichtlich.

Stand der internationalen Zertifizierungen nach ISO 22301

Die ISO (International Organization for Standardization), Herausgeber des ISO 22301, hat die jährliche Statistik zu den internationalen Zertifizierungen nach ISO-Standards veröffentlicht.

Uns interessiert hierbei natürlich ganz besonders der Blick auf den ISO 22301 Business Continuity Management. In der Summe gibt es 2016 3.853 Zertifizierungen im BCM (2015: 3.133, 2014: 1.757). Mit 41,8 Prozent entfällt der größte Anteil der Zertifikate auf die Region Zentral- und Süd-Asien, gefolgt von Europa mit einem Anteil von rund einem Viertel. Herausstechendes Land ist Indien mit alleine 1607 ausgestellten ISO 22301-Zertifikaten in 2016. Da ist Deutschland mit 35 Zertifikaten weit abgeschlagen. In Europa sticht Spanien mit 120 und Polen (75) sowie die Türkei (68) heraus.

Mit 33.290 Zertifikaten ist der ISO 27001 weltweit zehn Mal häufiger zertifiziert worden, weit entfernt jedoch vom ISO 9001 mit über 1,1 Mio Zertifikaten weltweit. Bei der Wachstumsrate liegt der ISO 22301 mit 23% knapp vor dem ISO 27001 mit 21 %, deutlich über dem Durchschnitt der ISO-Zertifizierungen mit einem Wachstum von 8%, aber weit abgeschlagen hinter dem ISO 20000 mit 63% Zuwachs.

Bei den Industriesektoren dominiert ganz klar die Informationstechnologie-Branche. In der Kombination vom weltweit führenden Land Indien mit der Branche IT ergibt sich ein eindeutiger Schwerpunkt der BCM-Zertifizierung.

Deutschland verzeichnet mit 35 Zertifizierungen gegenüber 27 Zertifizierungen 2015 (2014: 7) auch ein Wachstum, aber auf noch (?) sehr geringem Niveau.

Dies ist der statistische Blick zurück und in die große weite Welt. Spannend ist, was die Zukunft uns bei den 22301-Zertifizierungen bringen wird. Werden die indischen IT-Anbieter deutsche Anbieter in Zugzwang bringen? Werden die verstärkten  Regularien mit dem IT-Sicherheitsgesetz einen Push bringen? Wahrscheinlich wird Angebot und Nachfrage die weitere Entwicklung steuern. Werden die Kunden die Zertifizierung von ihren Lieferanten einfordern und Lieferanten mit  entsprechender Zertifizierung bevorzugen? Der ISO 9001-Standard hat diesen Weg in der Industrie genommen. Beim ISO 22301 ist diese Entwicklung zumindest in Europa noch nicht spürbar.

Quelle: ISO Survey

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