Die Pandemie-Lage: wo stehen wir und worauf mĂŒssen wir uns vorbereiten?

Wir sind alle durch die Pandemie böse ĂŒberrascht worden und die BCM-Verantwortlichen haben ihre Notfall- und PandemieplĂ€ne gezogen, um die neue akute Lage zu bewĂ€ltigen. Die sogenannte “Lage”, also die Situation, in der sich ein Unternehmen befindet ist allerdings gerade in dieser Pandemie nicht immer eindeutig zu bestimmen. Weiterlesen…

Sicherheits-Berater vorĂŒbergehend offen verfĂŒgbar

Der Sicherheits-Berater ist das fĂŒhrende Fachmagazin fĂŒr die Sicherheitsthemen.

Um die Inhalte auch wĂ€hrend der Coronavirus-Epidemie verfĂŒgbar zu machen, haben sich die Herausgeber dazu entschlossen, die Inhalte des Archivs ab 06/2020 offen zugĂ€nglich zu machen.

Ein tolles Angebot und ein Anreiz fĂŒr Interessierte die Ă€ußerst wertvollen BeitrĂ€ge kennenzulernen und ein Abo abzuschließen, wenn wir wieder ins normale Leben zurĂŒckgekehrt sind. FĂŒr die Abonnenten ist hierdurch ein unterbrechungsfreier Zugang auf die Inhalte gewĂ€hrleistet.

Denn insbesondere auch wÀhrend der Pandemie muss die Sicherheit in den Unternehmen und Organisationen gewÀhrleistet werden.

Vielen Dank an die Macher des Sicherheits-Berater.

Hier gehts zum Sicherheits-Berater online.

Webinar “StĂ€rkung der Achtsamkeit in der Krise”

momentan sind Unternehmen damit beschÀftigt, die aktuelle Situation zu meistern und dies hat selbstverstÀndlich höchste PrioritÀt.

In dieser besonderen Zeit möchte Ihnen die MINDEIGHT GmbH gemeinsam mit weiteren Referenten wertvolle Hilfen an die Hand geben.

Gerne laden wir Sie zu einem kostenfreien Webinar am Freitag, den 17.04.2020 von 14:00 bis 15:10 Uhr ein. Weiterlesen…

Coronavirus-Epidemie zeigt die SchwÀchen in der Notfallvorsorge kritischer Infrastrukturen auf

Die Coronavirus-Epidemie zerstört aktuell weltweite Lieferketten, wie es kein Ereignis zuvor in der Lage war zu tun. Lieferketten waren in der Vergangenheit meist durch rĂ€umlich begrenzte Ereignisse wie Naturkatastrophen in Form von Erdbeben, Überschwemmungen, StĂŒrmen etc. unterbrochen. Die Liefer-Unterbrechungen waren rĂ€umlich und zeitlich begrenzt und konnten auch schnell wieder aufgeholt werden. Im Gegensatz hierzu zerstört die Coronavirus-Epidemie gerade zeitgleich weltweite Lieferketten und -beziehungen. Lieferanten, Transportwege per Schiff und Flugzeug fallen aus. Leere Container stapeln sich in Asien und fehlen dafĂŒr in den anderen Regionen.  Angebot und Nachfrage nach Produkten haben sich radikal verĂ€ndert. KFZ-AbsatzmĂ€rkte sind in China nahezu komplett zusammengebrochen, dafĂŒr gibt es auf der anderen Seite EngpĂ€sse bei der Lieferung von SchutzausrĂŒstungen fĂŒr Ärzte und Kliniken.  Schutzmasken, -brillen und -anzĂŒge kommen fast ausschließlich von Herstellern in China. Die wenigen europĂ€ischen Hersteller, zum Beispiel in Italien, arbeiten an der KapazitĂ€tsgrenze. Vorprodukte von Medikamenten und Generika werden vorwiegend in China und Indien hergestellt. Beide LĂ€nder haben auf Grund des eigenen hohen Bedarfs an diesen kritischen Produkten die Ausfuhr untersagt und kaufen sogar Produkte aus dem Ausland ein. Dies fĂŒhrt derzeit zu einer Verknappung dieser fĂŒr das Gesundheitswesen  existentieller Produkte. VerschĂ€rft wird die Lage durch HamsterkĂ€ufe von Privatpersonen und gar Diebstahl von BehĂ€ltern mit Desinfektionsmitteln in KrankenhĂ€usern. Große Lieferanten von SchutzausrĂŒstungen fĂŒr den medizinischen Bedarf fĂŒrchten, in den kommenden Wochen nicht mehr lieferfĂ€hig zu sein, da alle VorrĂ€te abverkauft sind und aus China keine Ware mehr nachkommt. FĂŒr Lebensmittel gibt es eine staatlich geregelte Notfallbevorratung, wie auch fĂŒr Treibstoffe. Die Coronavirus-Epidemie lehrt, dass in der Vorsorge fĂŒr NotfĂ€lle und Krisen ganzheitlicher gedacht und gehandelt werden muss. Privathaushalte haben offensichtlich aktuell gelernt, dass ein Notvorrat zu Hause eine gute Vorsorge darstellt, nachdem das BBK bei der Vorstellung der Empfehlungen hierfĂŒr damals vorwiegend Lacher und Spott geerntet hatte. Unternehmen haben aus der aktuellen Situation gelernt, dass Single-Sourcing erhebliche Risiken beinhaltet, die auch tatsĂ€chlich einmal eintreten können und nicht nur theoretischer Natur sind. FĂŒr kritische Infrastrukturen gibt es in KRITIS mittlerweile strenge gesetzliche und regulatorische Vorgaben fĂŒr das Risikomanagement und die Notfallvorsorge. Die kritischen weltweiten Lieferketten sind in dieser Betrachtung offensichtlich bisher zu kurz gekommen. Aus Schaden sollten wir klug werden. Unternehmen sollten die Risiken in ihren Lieferketten besser analysieren und absichern, auch wenn es kurzfristig Geld kostet. FĂŒr die kritischen Infrastrukturen wie das Gesundheitswesen darf ein Engpass an SchutzausrĂŒstung sowie Medikamenten und deren Vorprodukte nicht eintreten. Hier sind gesetzliche Regelungen erforderlich, um eine Grundversorgung im Falle von Epidemien und Pandemien sicherstellen zu können.

Corona-Virus: Links zu wichtigen Informationsquellen

Bei der aktuellen Lage ist es besonders wichtig, die aktuellen Informationen zum Stand der Ausbreitung der Epidemie, den Vorsorgemaßnahmen sowie Maßnahmen bei Betroffenheit zu haben.

Es sollte hierbei Wert auf seriöse und sachkundige Quellen zu legen. Daher hier eine kleine Zusammenstellung.

Sollten Sie weitere hilfreiche Links haben, ergĂ€nze ich diese Sammlung gerne. Weiterlesen…

3. Fachkonferenz des IBCRM e.V. vom 4. bis 5. MĂ€rz 2020 in Frankfurt am Main

Nassim Nicholas Taleb prĂ€gte als Finanzmathematiker und Forscher fĂŒr Zufallsereignisse den Begriff „Black Swan”. Gemeint damit ist ein Ereignis, das selten und höchst unwahrscheinlich ist. Taleb beschĂ€ftigte sich dabei mit den hĂ€ufig extremen Konsequenzen dieser Ereignisse sowie der menschlichen Eigenschaft, im Nachhinein einfache und verstĂ€ndliche ErklĂ€rungen dafĂŒr zu finden. Die 3. Fachkonferenz des IBCRM e.V. vom 4. bis 5. MĂ€rz 2020 in Frankfurt a.M. bietet eine Plattform, um den Einfluss des schwarzen Schwans auf die unternehmerische Resilienz zu diskutieren. Weiterlesen…

Aviate, Navigate, Communicate auf Flughöhe Null

In meinem aktuellen Beitrag auf 3GRC ĂŒbertrage ich meine Erfahrungen als Pilot auf das BCM und hierbei insbesondere auf die wirkungsvolle Erstellung von NotfallplĂ€nen mittels Checklisten.

Aviate, Navigate, Communicate gilt als wichtiges Sicherheits-Prinzip nicht nur in  der Luftfahrt, um Menschenleben zu retten, sondern kann ĂŒbertragen auf das Business auch sicher durch NotfĂ€lle und Krisen fĂŒhren.

P.S. Ich bin auf dem Bild zwar beim Fliegen eines Heli mit einem erfahrenen Instructor zu sehen, meine fliegerischen Erfahrungen habe ich allerdings in Heißluftballonen gewonnen.

Visualisierung von Lagen fĂŒr nicht-professionelle KrisenstĂ€be

KrisenstĂ€be in Unternehmen stehen vor ganz besonderen Herausforderungen im Vergleich zu ihren hauptberuflichen Kollegen in den StĂ€ben von Feuerwehr, Polizei und Krisenorganisationen. HĂ€ufig beschrĂ€nkt sich ihr Einsatz auf eine halbtĂ€gige KrisenstabsĂŒbung einmal im Jahr. In diesen Übungen liegt der Fokus oftmals auf dem Krisenstab und der Entscheidungsfindung in einer simulierten Lage. HĂ€ufig unterschĂ€tzt wird hierbei die wichtige Rolle der UnterstĂŒtzungsfunktionen des Krisenstabs. Weiterlesen…

Umfrage zu Alarmierung und Krisenkommunikation des BCI und F24

In diesem Jahr erstellt das BCI bereits zum fĂŒnften Mal den BCI Emergency Communications Report zum Stand der Alarmierung und Krisenkommunikation in den Unternehmen. Die Erstellung der Studie wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit von BCI und F24 durchgefĂŒhrt.

Im vergangenen Jahr haben 570 Teilnehmer aus 70 LĂ€ndern an der Studie teilgenommen. Die Studienergebnisse haben gezeigt, dass vor allem IT-Störungen, Wetterereignisse und StromausfĂ€lle zur Aktivierung von Alarmierungen gefĂŒhrt haben. E-Mail, Textnachrichten, manuelle Anruflisten, Alarmierungssysteme und Krisen-Telefonhotlines zĂ€hlen zu den gĂ€ngigen Verfahren.

Nehmen Sie an der aktuellen Umfrage teil und erfahren Sie mehr ĂŒber Stand und Entwicklung von Verfahren der Alarmierung und Krisenkommunikation.

Hier der Link zur Umfrage



RĂŒckblick auf die erste Fachkonferenz des Institut fĂŒr Business Continuity Management und Resilience IBCRM e.V.

Am 22. MĂ€rz 2018 fand im GĂŒrzenich Köln die erste Fachkonferenz des Instituts fĂŒr Business Continuity Management & Resilience e.V. (kurz IBCRM e.V.) statt. Das IBCRM ist im MĂ€rz 2017 durch acht GrĂŒnder ins Leben gerufen worden. Der Verein mit den Vorsitzenden Franziska Hain (Vorsitzende) und Thorsten Scheibel hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema Business Continuity und Resilience Management bewusster in den Unternehmen und bei den VorstĂ€nden zu positionieren. Weiterlesen…