BCM-News Daily Digest
- Ransomware-Attacke: Stadler Rail hat nicht gezahlt
Bei den Cyberkriminellen handelt es sich laut der Mitteilung um die Everest Group, die 10 Millionen Franken Lösegeld verlangt hat. Stadler hat die Zahlung verweigert - man zahle unter keinen Umständen ein Lösegeld und sei somit nicht erpressbar - und hat Strafanzeige eingereicht. Daten sind demnach nicht verloren gegangen, die IT-Systeme von Stadler wurden nicht kompromittiert. Zu weiteren Details äussert sich Stadler nicht - Coca Cola: Molkereisparte fairlife stellt Produktion nach Cyberangriff ein | heise online
Die US-amerikanische Molkereiproduktsparte fairlife des Erfrischungsgetränkekonzerns Coca Cola ist Opfer einer Ransomware-Kampagne geworden. In der Folge steht die Produktion vorerst still - Vernetzung vervielfacht IT-Risiken - Bafin
Seit 2025 melden Finanzunternehmen der Bafin IKT-Vorfälle. Das verlangt DORA. Erfolgreiche Cyber-Angriffe machen nur einen kleinen Teil der Vorfälle aus. Doch die Gefahr bleibt groß - Pay up or not? Ransomware surge has victims facing tough choices. - Ars Technica
Nearly half of companies that are targets of a ransomware cyber attack end up paying a ransom to release their data or systems, according to 2025 research from cybersecurity group Sophos, while the median amount demanded is rising - Hacker löscht europäische Regierungsdatenbank vollständig
Nach einer gescheiterten Erpressung löscht ein Hacker die gesamte Katasterdatenbank Rumäniens. Der Vorfall betrifft zehntausende Immobilientransaktionen - Ransomware curdles production at Coca-Cola's Fairlife dairy biz
Ransomware has soured production at Coca-Cola-owned Fairlife, forcing the dairy business to temporarily halt production at its US plants - TeamViewer SE: Bafin setzt Geldbuße fest - Bafin
Die Finanzaufsicht Bafin hat am 16. Juli 2026 eine Geldbuße in Höhe von 240.000 Euro gegen die TeamViewer SE festgesetzt. Das Unternehmen hatte gegen die Marktmissbrauchsverordnung (Market Abuse Regulation - MAR) verstoßen. Die Tatsache, dass die TeamViewer SE Opfer eines Cyberangriffs wurde, hätte das Unternehmen unverzüglich als Insiderinformation transparent machen müssen