BCM-News Daily Digest

  • Europäisches Bauprojekt: Belttunnel - Arbeiten laufen nach Cyberangriff wieder an | DIE ZEIT
    Nach einem Cyberangriff auf einen Auftragnehmer des Fehmarnbelttunnels laufen die Arbeiten an der Baustellen im dänischen Rødbyhavn schrittweise wieder hoch. «In der Nacht zum Montag waren die IT-Systeme des Auftragnehmers FLC Ziel eines Cyberangriffs», teilte die Projektgesellschaft Femarn A/S mit. Der Vorfall wirke sich weiterhin auf mehrere IT-Systeme der Baustelle aus
  • Zscaler: Ransomware-Datendiebstahl erreicht fast 900 TByte - speicherguide.de
    Für IT-Verantwortliche rückt bei Ransomware der Schutz vor Datenabfluss stärker in den Vordergrund. Der aktuelle ThreatLabz-Report sieht den größten Zuwachs nicht bei der Zahl der bekannten Opfer, sondern bei der Menge gestohlener Daten. Bei den zehn Gruppen mit dem größten gemeldeten Datenabfluss wurden im Untersuchungszeitraum von April 2025 bis März 2026 insgesamt 896,2 TByte erfasst
  • DORA: Was Finanzunternehmen bei Kryptografie und PKI nachweisen müssen
    Seit der Digital Operational Resilience Act (DORA) am 17. Januar 2025 gilt, hat sich die Rolle der Kryptografie für Finanzunternehmen in der Europäischen Union grundlegend verändert. Was lange als rein technische Sicherheitsdisziplin galt, ist heute ein zentraler Baustein regulatorischer Compliance. Inzwischen ist klar, worauf es ankommt. Finanzunternehmen müssen kryptografische Schutzmaßnahmen nicht nur implementieren, sondern im Audit-Fall lückenlos nachweisen können, dass diese konsequent gesteuert, überwacht und getestet werden. Verschlüsselung, Schlüsselmanagement und der Umgang mit digitalen Zertifikaten sind damit feste Bestandteile der digitalen operationalen Resilienz
  • So machen Cyberkriminelle Datensicherungen unbrauchbar
    Nach Angaben von Dell Technologies gehen Angreifer häufig systematisch vor: Sie verschaffen sich zunächst einen Überblick über die IT-Infrastruktur und suchen nach Backup-Servern, Speicherorten und Administrationszugängen. Dabei geraten auch Sicherungskopien in der Cloud oder an externen Standorten ins Visier, wenn diese aus der kompromittierten Umgebung erreichbar sind

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  • Mastercard macht Kartenzahlungen für Stromausfälle fit
    Mastercard führt ab 2027 europaweit Offline-Zahlungen ein, damit Kartenzahlungen auch bei Netz- oder Stromausfällen möglich bleiben
  • Industrieversicherung: Schutz für eine Wirtschaft im Wandel
    Die Leistung der Industrieversicherung erschöpft sich nicht darin, nach einem Brand, einem Maschinenbruch oder einem Cyberangriff Geld zu zahlen. Am Anfang steht die gemeinsame Analyse. Risikofachleute von Versicherern und Unternehmen prüfen beispielsweise Brandschutz, Produktionsabläufe, Lieferketten oder die Widerstandsfähigkeit der IT-Systeme.
  • Hotel-WLANs: Midnight Blizzard greift Reisende an
    Seit Anfang Mai 2026 manipuliert die Gruppe den DNS- und HTTP-Verkehr in WLAN-Netzen, die mit Anmeldeseiten, sogenannten Captive Portals, arbeiten. Betroffen sind Hotels, Flughäfen, Konferenzzentren und weitere Orte in mehreren Ländern. Nutzer werden auf von den Angreifern kontrollierte Seiten umgeleitet. Dort sollen gefälschte Browser- oder Systemupdates, angebliche Treiberreparaturen oder Sicherheitsprüfungen sie dazu bringen, selbst Schadsoftware herunterzuladen und auszuführen
  • Business interruption claims | Allianz Commercial

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  • Vodafone Bußgeld: 400.000 Euro nach Ransomware-Angriff - datenschutzticker.de
    Ein Vodafone Bußgeld in Höhe von insgesamt 400.000 Euro zeigt, wie eng Auftragsverarbeitung und IT-Sicherheit nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zusammenhängen. Die spanische Datenschutzaufsicht Agencia Española de Protección de Datos (AEPD) sanktionierte Vodafone España nach einem Ransomware-Angriff auf einen Call-Center-Dienstleister. Neben Sicherheitsmängeln spielte dabei eine entscheidende Rolle, dass die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung erst nach dem Vorfall unterzeichnet worden war.
  • Grenzenlose Notfall-Kommunikation: EU plant Breitbandnetz für Einsatzkräfte | heise online
    Ob verheerende Waldbrände, grenzüberschreitende Verfolgungsjagden, Flutkatastrophen oder gezielte Angriffe auf kritische Infrastrukturen: Wenn Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Katastrophenschutz schnell reagieren müssen, entscheidet jede Sekunde. Bislang stoßen Einsatzkräfte bei länderübergreifenden Einsätzen aber regelmäßig an technische Grenzen. Um diese Sicherheitslücke zu schließen, hat die EU-Kommission am Mittwoch das "EU Critical Communication System" (EUCCS) vorgeschlagen

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  • Hamburgische Bürgerschaft betont Bedeutung resilienter Stadt
    Vier Tage nach Abschluss der Militärübung «Red Strom Charlie» in Hamburg haben Vertreter aller Fraktionen in der Hamburgischen Bürgerschaft die Bedeutung einer resilienten Stadt in Zeiten von Krisen und Bedrohungen betont
  • LMU-Hackerangriff trifft 600.000 Personen
    Nach dem Hacker-Angriff auf die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München sind rund 600.000 Datensätze von aktuellen und ehemaligen Studierenden betroffen. Nach neuesten forensischen Erkenntnissen war der gesamte Datenbestand im Zulassungssystem betroffen, in dem sämtliche Daten der Studierenden verarbeitet werden, wie die LMU mitteilte. Die Immatrikulationsdaten reichen demnach etwa 50 Jahre zurück

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  • Flink: Hacker erpressen Kunden nach Datenleck
    Zusätzlich schreiben die Angreifer betroffene Kunden direkt an. "Wenn Sie sich weigern, bis zum 2. Oktober 0,005 ETH (etwa 10 Euro) zu zahlen, werden Ihre persönlichen Daten im Darknet verkauft. Sie können diese E-Mail an Flink weiterleiten, um deren Aufmerksamkeit zu bekommen", heißt es in der Nachricht. Werden neben dem Unternehmen auch die Betroffenen selbst erpresst, spricht man von dreifacher Erpressung

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  • Risiko- und Krisenmanagement in der Ernährungsindustrie 2026
    Wie gut ist die deutsche Ernährungsindustrie auf Krisen und wachsende Risiken vorbereitet? Die neue Studie der AFC Risk & Crisis Consult GmbH und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) zum Risiko- und Krisenmanagement in der Ernährungsindustrie untersucht, wie Unternehmen mit den zunehmenden Herausforderungen in einer komplexen und global vernetzten Wirtschaft umgehen
  • Bruttoinlandsprodukt: Hitze kostet Europa 113 Milliarden Euro
    Die Hitzewelle dieses Sommers hat die europäische Wirtschaftsleistung für das laufende Jahr nach Schätzung der Allianz um 113 Milliarden Euro reduziert. Deutschland liegt dabei mit geschätzten Einbußen von 25 Milliarden auf Platz zwei hinter Italien mit 28 Milliarden Euro, wie der Münchner Dax-Konzern mitteilt

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  • Hacker hacken Hacker: Zwei berüchtigte Cybergangs streiten sich im Darknet - Golem.de
    Opfer der Hackergruppe Clop könnten erneut unter Druck geraten. Shinyhunters hat die Datenleckseite gekapert und droht mit Leaks über Lösegeldzahlungen
  • Cyber Resilience Act: Überfordert die 24-Stunden-Meldepflicht Unternehmen?
    Die 24-Stunden-Frist ist machbar, wenn man bedenkt, wann der Zeitmesser tatsächlich zu laufen beginnt: nämlich erst, nachdem man Kenntnis von einem Vorfall erlangt hat. Kompliziert wird es bei der Frage, "wann man davon wusste", da das Bewusstsein für einen Vorfall davon abhängt, wie der Kommunikationsfluss im Rahmen des Erkennungsprozesses protokolliert und nachverfolgt wird
  • NIS2: Die Tür als erste Verteidigungslinie
    Einen weiteren wichtigen Aspekt stellt die Aufrechterhaltung des Betriebs dar. Für physische Sicherheitssysteme stellt sich dahingehend die Frage, was bei einem Server- oder Netzwerkausfall geschieht. Mit dem Einsatz von Videomanagementsystemen kann über Failover-Konzepte im Worst-Case die Videoüberwachung fortgeführt werden. Bei einer Unterbrechung der Netzwerkverbindung ermöglicht zudem Edge Recording eine lokale Kameraaufzeichnung mit anschließender Synchronisation. Aber auch die Zutrittskontrolle lässt sich ausfallsicher auslegen. So können bestimmte Komponenten der Produktlösung weiterhin definierte Zutrittsfunktionen bereitstellen - auch wenn keine Verbindung zum zentralen Server besteht
  • Digitale Sicherheit: Rechnungshof: EU nicht genug gegen Cyberangriffe gewappnet | STERN.de
    Die EU ist nach Einschätzung des Europäischen Rechnungshofs nicht genug auf die Aufdeckung und Abwehr großer Cyberangriffe vorbereitet. Staaten und Institutionen der EU müssten stärker zusammenarbeiten, um Informationen besser auszutauschen und Überschneidungen zu vermeiden, stellen die unabhängigen Prüfer des Rechnungshofs in ihrem Bericht fest