Schreck am Morgen

Vor Kurzem habe ich über den aktuellen Schadenspiegel der Munich Re berichtet, in dem unter anderem über die neuesten Autoknackermethoden berichtet wird. Wie aktuell dies ist, wurde mit heute früh bewusst. Zunächst fiel mir beim Beladen meines (nagelneuen!) Autos erst ein Verkleidungsteil auf der Rücksitzbank auf. Ich dachte, dieses Teil sei irgendwo abgefallen. Doch beim Blick nach vorne stockte mir der Atem. Statt Navisystem, Armarturenbrett und Mittelkonsole nur gähnende Leere und viele lose Kabel. Die Autoknacker hatten über Nacht die GESAMTE ELEKTRONIK (!) fein säuberlich ausgebaut. Selbst statt des Start/Stopp-Knopfes nur noch ein paar lose Kabel! Polizei, Versicherung, Reperaturwerkstatt, Abschleppunternehmen. Mit zwei Telefonen war ich zwei Stunden im Dauerstress. Umringt von der neugierigen Nachbarschaft. Die Polizei kam gerade vom gleichen Fall ein paar Strassen weiter und musste auch schon gleich zum nächsten Fall wiederum ein paar Strassen weiter. Das Schloss der Fahrertüre war sorgfältig herausgezogen worden. Alle Kabel waren sorgfältig gelöst und nicht durchgeschnitten. Kein Kratzer in den Verkleidungen und Blenden. Da waren Profis am Werk! Jetzt ist fahrtechnisch erst einmal für eine Woche Notbetrieb angesagt, bis die Teile wieder vollständig am Platz sind. Ich kann den Experten von Munich Re also nur zustimmen: die aktuellen Fahrzeuge haben den Profiknackern Nichts entgegenzusetzen!

2 Responses

  1. Matthias Hämmerle

    Es gibt einen Neuen, der Aschenbecher war auch voll 😉

  2. Christoph Müller

    …und was sagt Bentley dazu, wie lange sie für die Reparatur benötigen?

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