BCM News Updates for 2011-09-28

Bereits 16 Tote in den USA durch mit Listerien verseuchte Melonen

Mit Listerien verseuchte Melonen haben in den USA zu mindestens 16 Todesfällen und über 70 Erkrankungen geführt. Das CDC  (Centers for Diesease Control and Prevention) rechnet mit weiteren Todesfällen, da die Inkubationszeit bis zu vier Wochen beträgt. Die Farm in Colorada, in welcher die infizierten Melonen der Marke "“Rocky Ford Cantaloupes" erzeugt wurden, ist mittlerweile identifiziert und die Produkte wurden zurückgerufen. Die Krankheitswelle startete am 4. August und betrifft 18 Bundesstaaten. Am stärksten betroffen ist New Mexiko mit vier Todesfällen. Insbesondere ältere Menschen und Personen mit einem geschwächten Immunsystem sind durch die Infektion gefährdet. Es gibt mittlerweile 72 nachgewisene Infektionsfälle. Die meisten der Verstorbenen waren älter als 60 Jahre, zwei über 90. Es handelt sich um die tödlichste Lebensmittelinfektion seit einem Jahrzehnt in den USA.

NASA warnt vor Sonnenstürmen

Die NASA warnt vor stärkeren Sonnenstürmen, die die Erde in der nächsten Zeit treffen werden. Der Sonnenfleck 1302 dreht sich verstärkt zur Erde und  löst Stürme energiereicher geladener Teile Richtung Erde aus. Diese Stürme führen zu Störungen im Magnetfeld der Erde und können Satelliten zur Telekommunikation sowie GPS-Satelliten für die Navigation und Ortung stören oder gar beschädigen. Auch der Funkverkehr zwischen Flugzeugen kann durch die Sonnenstürme gestört oder unterbrochen werden. Im Extremfall können auch Stromnetze und Kommunikationsverbindungen auf der Erde gestört werden.

[scinexx]

BCM News Updates for 2011-09-27

Taifun Nesat bringt Manila zum Erliegen

Die Börsen der Philippinischen Hauptstadt Manila mussten auf Grund des Taifuns "Nesat" geschlossen werden. Der Taifun traf am Dienstag auf das Festland und führte zu Stromausfällen, Ausfall des Verkehrs sowie Schließung von Behörden, Schulen und des Finanzmarkts in der 13-Millionen Hauptstadt der Philippinen. Der Taifun sorgte für Windstärken über 200 km/h und starken Regenfällen. Ein  Mensch kam durch den Taifun ums Leben, mehrere Personen werden noch vermisst.

Seit drei Tagen massive Stromausfälle in Chile

Die überregionalen schweren Stromausfälle in Chile setzen sich seit drei Tagen fort. Immer wieder sind andere Landesteile von den Ausfällen betroffen. Am Montag war der Norden des Landes betroffen, am Sonntag die Hafenstadt Valparaiso. Die Ursache für die Stromausfälle sind nach wie vor nicht eindeutig identifiziert. Das Leitungsnetz ist jedoch veraltet und gilt daher als eine der möglichen Ursachen. Energieminister Rodrigo Alvarez drohte den verantwortlichen Unternehmen mit Bestrafung und forderte Investitionen in das Leitunsgnetz.

BCM News Updates for 2011-09-26

BCM News Updates for 2011-09-25

Gigantischer Stromausfall legt Chile lahm

Ein landesweiter Stromausfall hat am Samstag weite Teile Chiles getroffen. Rund 10 von 16 Millionen Chilenen waren ohne Strom. In der Hauptstadt Santiago de Chile, mit rund sechs Millionen Einwohner, fielen U-Bahnen, Ampeln und Telefonverbindungen aus.  Im Norden der Stadt wurde ein Supermarkt geplündert.  Nach zwei Stunden hatten rund 45 Prozent der Haushalte landesweit und rund 90 Prozent der Haushalte in Santiago de Chile wieder Strom. Das Stromnetz des Landes ist sehr instabil. Den letzten überregionalen Stromausfall gab es im März 2010, einen Monat nach dem das Land ein schweres Erdbeben der Stärke 8,8 erschüttert hatte.

[RSOE EDIS]

BCM News Updates for 2011-09-24

NASA: "UARS is down" [Update]

[Update]

Die NASA konnte die letzte Flugbahn vor dem Absturz und die vermutliche Absturzstelle rekonstruieren. Demnach ist der Satellit westlich der USA im Pazifik abgestürzt. Schäden wurden keine gemeldet. []

Die NASA hat den Absturz des Satelliten UARS bekanntgegeben. In der Nacht von Freitag auf Samstag ist der Satellit über dem Pazifik auf die Erde abgestürzt. Der genaue Absturzort wird noch ermittelt. Möglicherweise sind Teile in Kanada gelandet. Die Italiener dürfen jetzt ihre Häuser wieder verlassen, nachdem die Regierung zuvor empfohlen hatte zu Hause zu bleiben.