Italien erklärt Notstand für Überschwemmungsgebiete

Auch in Italien kämpfen die Bewohner der Regionen Ligurien und der Toskana gegen die Überschwemmungen an. Sieben Menschen sind bereits bei der Naturkatastrophe ums Leben gekommen. In der Region um Cinque Terre ist der Strom ausgefallen und Schlammlawinen begraben Häuser unter sich. In der schwer zugänglichen Region mussten die Bewohner über das Meer evakuiert werden. Die italienische Regierung hat jetzt für die Regierungen den Notstand erklärt und Hilfsgelder zur Verfügung gestellt.

Flut in Thailand trifft viele Unternehmen hart

Bangkok kämpft mit allen Mittel gegen die Flut an, aber viele Landstriche ausserhalb Bangkoks stehen unterWasser und damit auch viele Industriegebiete. Unternehmen sind direkt betroffen, wenn die Produktionsanlagen unter Wasser stehen, aber auch wenn die Anlagen heil geblieben sind, kämpfen die Mitarbeiter in ihrem privaten Heim gegen die Wassermassen. Die Mitarbeiter fallen dann aus, weil sie sich um Heim und Familie kümmern müssen. Viele Unternehmen geben diesen Mitarbeitern frei und unterstützen sie auch finanziell. Stark getroffen hat es die Automobil- und Elektronikindustrie. Bestimmte Festplattentypen sind nicht mehr erhältlich und die Preise für Festplatten sind in die Höhe geschnellt, da die Abnehmer kaum Zwischenlager vorhalten. Bei den Automobilunternehmen erreichen die Absatzverluste die Marke von 100.000 Fahrzeugen. Tausende von Fahrzeugen sind auf den riesigen Abstellflächen ein Opfer der Wassermassen geworden. Risk Management hat die fünf Unternehmen gelistet, die am stärksten durch die Überschwemmungen betroffen sind. Toyota, Ford, Lenovo, Canon und Sharp stehen auf dieser Liste. Diese Unternehmen sind finanzstark und werden diese Krise überstehen. Doch für viele kleine und mittelständische Unternehmen kann dieser wochenlange Produktionsfall das Aus bedeuten. Die Versicherungsquote dürfte niedrig sein, und wenn dann kann eine Versicherungsleistung den Umsatz- und Kundenausfall kaum kompensieren. Denn die Kunden werden sich bei anderen Produzenten bedienen und sind dann vielleicht für immer verloren.

Dr.-Ing. Klaus-Rainer Müller verstärkt das Autorenteam der BCM-News

Ich freue mich besonders, dass Dr. Ing. Klaus-Rainer Müller das Autorenteam der bcm-news verstärken wird. Dr. Klaus-Rainer Müller ist Ihnen sicherlich als Autor zahlreicher Standardwerke zur IT-Sicherheit und IT-Risikomanagement und als Erfinder der Sicherheitspyramide bekannt. Dr.-Ing. Klaus-Rainer Müller leitet als Senior Management Consultant die Bereiche Unternehmenssicherheit und IT Service Management der ACG Automation Consulting Group GmbH in Frankfurt und berät das Management zu den Themenfeldern IT-Sicherheits-, Kontinuitäts- und Risikomanagement, IT-Governance, IT-Service und IT Service Level Management sowie Sourcing. Ich freue mich auf seine weiteren Beiträge hier in den BCM-News und seine Sicht auf unsere gemeinsamen Themen. Sie erkennen seine Beiträge am Autorenkürzel "K-R-Mueller".

BCM News Updates for 2011-10-27

Nichts ist unmöglich (Teil 1)

So positiv diese Aussage klingt, wenn es um die eigene Leistungsfähigkeit geht, so kritisch wirkt sie sich im Bereich von Bedrohungen und daraus resultierenden Risiken aus. Denn ein erstes Mal kann es immer geben, wie uns die Vergangenheit lehrt. Weiterlesen…

BCM News Updates for 2011-10-26

BCM News Updates for 2011-10-25

Damm in Thailand gebrochen - 30.000 Menschen sollen fliehen

Rund 35 Kilometer nördlich von Bangkok ist ein Damm gebrochen. Der Krisenstab forderte 30.000 Menschen südlich des Damms auf aus der gefährdeten Region zu fliehen. Die Armee unterstützt die Evakuierung mit Lastwagen, auf denen die Menschen aus den Überschwemmungsgebieten gebracht werden.

Die Preise für Festplatten schnellen mittlerweile in die Höhe, da viele thailändischen Festplattenfabriken von den Überschwemmungen betroffen sind. Bestimmte Modelle sind gar nicht mehr zu bekommen. Die Fabriken des Herstellers Western Digital sind besonders betroffen.

Radioaktive Hotspots in einem Vorort von Tokio

In einem Vorort von Tokio, 200 Kilometer von Fukushima entfernt, wurde eine stark erhöhte Radioaktivität auf einem unbebauten Grundstück festgestellt.  Japanische Experten vermuten, dass die erhöhte Radioaktivität aus mit Caesium kontaminierten Regenwasser stammt, das kurz nach dem 11. März abgeregnet wurde. Es wurde eine Radioaktivität von 57,5 Mikrosievert / Stunde gemessen. Der Grenzwert in der Evakuierungszone liegt bei 20 Mikrosievert / Jahr. Die Radioaktivität hatte sich in dem Regenwasser über die Zeit konzentriert und den Hot Spot gebildet. Experten vermuten weitere solche radioaktiven Hot Spots. Auf Grund der räumlichen Konzentration konnte der Hot Spot dekontaminiert werden. Evakuierungen mussten nicht vorgenommen werden. Der Hot Spot wurde durch einen Bewohner gefunden, dessen Dosimeter bei dem Grundstück ausschlug. Es soll jetzt gezielt und strukturiert nach weiteren radioaktiven Spots gesucht werden.

BCM News Updates for 2011-10-24