Schweinegrippe-Virus: erster Verdachtsfall in Europa (Update)

Offensichtlich gibt es den ersten Verdachtsfall für eine Schweinegrippe-Infektion in Europa.

In London wird ein aus Mexiko zurückgekehrter Flugbegleiter der Fluglinie British Airways wegen grippeähnlicher Symptome behandelt. Dies berichtet aktuell SPIEGEL online.

Entwarnung: bei derm Crew-Mitglied wurde der Virus nicht nachgewiesen.

Dafür gibt es mittlerweile bestätigte Fälle aus Neuseeland.

Zwischenfall mit H5N1-Viren in englischem Labor

Zwei Arbeiter in dem englischen Labor Veterinary Laboratories Agency (VLA) in Weybridge haben sich mit Nadeln verletzt und sich damit einer Infektion mit dem H5N1-Virus ausgesetzt. Beide wurden mit anti-viralen Medikamenten behandelt und auf eine Infektion getestet. Die Tests verliefen negativ – also keine Infektion mit dem Vogelgrippe-Virus.

Die Zwischenfälle wurden bei RIDDOR (The Reporting of Injuries, Diseases and Dangerous Occurrences Regulations 1995) registriert. Bei RIDDOR können Mitarbeiter bei einem Incident Contact Centre “health and safety incidents” unter einer kostenfreien Rufnummer melden.

Im Februar wurde bereits ein Labor-Zwischenfall mit H5N1-Viren bekannt, als ein österreichisches Labor versehentlich H5N1-verseuchtes Material versandt hat.

Quelle: RSOE Emergency and Disaster Information Service, Budapest, Hungary

US-Standard fĂŒr Organizational Resilience veröffentlicht

ASIS International, die Non-profit-Organisation für Security hat den amerikanischen Standard für Organizational Resilience veröffentlicht. “ASIS Organizational Resilience: Security, Preparedness, and Continuity Management Systems – Requirements with Guidance for Use American National Standard”, so der offizielle Langtitel. Weiterlesen…

Rechtsgrundlage des Bevölkerungsschutzes in Deutschland aktualisiert

Die Mitte Oktober letzten Jahres von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Modernisierung der Rechtsgrundlagen des Bevölkerungsschutzes ist abgeschlossen. Am 09.04.2009 trat das im Bundesgesetzblatt verkündete Gesetz zur Änderung des Zivilschutzgesetzes – ZSGÄndG (BGBl. I 2009, Seite 693 ff.) in Kraft.
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Stromnetz in USA durch Hacker penetriert

Nach Angaben der US-Ausgabe des  Wall Street Journal ist das US-amerikanische Stromnetz durch Hacker penetriert worden. Sie hätten in dem Computersystem zur Steuerung der Stromnetze Programme hinterlassen, die dazu benutzt werden könnten, die Stromversorgung im ganzen Land zu stören oder zu unterbrechen. Die Zeitung berichtet, unter Berufung auf die US-Sicherheitsbehörden, dass die Hacker vermutlich aus China oder Russland oder anderen Staaten kommen. Sie hätten nicht versucht die Strom-Infrastruktur zu beschädigen, könnten dies aber in einem Krisen- oder Kriegsfall mit Hilfe dieser Programme versuchen.

Public Private Security – Schutz kritischer Infrastrukturen

Bei der Implementierung des BCM gehen Unternehmen, wie auch die Bevölkerung davon aus, dass für die notwendigen kritischen Infrastrukturen (KRITIS) entsprechende Vorsorgemaßnahmen für Katastrophenereignisse durch Behörden in Verbindung mit den KRITIS-Betreibern geleistet werden.

Diese Zusammenarbeit war Themenschwerpunkt der Veranstaltung “Public Private Security – Schutz kritischer Infrastrukturen” vom 30. März bis 01. April 2009 in Berlin.

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KrankenhÀuser und öffentliche GebÀude in Florida wegen Anthrax-Verdacht isoliert

Nach dem Fund mehrerer Beutel mit weissem Pulver wurden Krankenhäuser und öffentliche Gebäude wegen Anthrax-Verdacht in Florida zeitweise geschlossen. Der Anthrax Verdacht begann mit einem Fund im Krankenhaus Heartland Division und breitete sich danach auf  elf weitere Lokationen aus.

Das Krankenhaus darf nicht betreten oder verlassen werden “there is no traffic in or out of the hospital; and no one is being allowed to leave” und es finden keine Operationen und Behandlungen statt.

In den USA wurden kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 mehrere Anschläge mit Anthrax verübt. Bei diesen Anschlägen mit dem Milzbranderreger, der in Briefen an Nachrichtensender und Senatoren verschickt wurde, starben damals fünf Menschen.

Strombranche kĂŒrzt notwendige Investitionen in das Stromnetz

“Die Investitionen der Stromnetzbetreiber sind im Jahr 2007 entgegen der ursprünglichen Planung um ein Drittel regelrecht eingebrochen”, so der Vorsitzende der Geschäftsführung beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Hildegard Müller.
Ursprünglich hatten die Stromversorger für 2007 Investitionen in Höhe von 3,3 Milliarden Euro geplant, es seien aber nur 2,4 Milliarden Euro ins Stromnetz investiert worden. Weiterlesen…