Nach Presseberichten kam es heute zu Ausfällen in einem Geldhandelssystem von Thomson Reuters Inc. Der Ausfall begann um 08:34 GMT und dauerte bis 10:00 Uhr. Londoner Geldmarkthändler beklagten Schwierigkeiten im Handel mit verschiedenen Währungen, in denen das Reuters-System eine wichtige Rolle im Interbanken-Handel spielt.
In der kommenden Woche wird der Satellit "Rosat" irgendwo auf die Erde stürzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Trümmerteile des Satelliten auf Deutschland stürzt, wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit 1:600 angegeben. Weltraumexperten in den USA und Deutschland beobachten die Flugbahn des Satelliten. Der Satellit hat keinen eigenen Antrieb und kann daher nicht kontrolliert werden. Erst vor Kurzem hatte der Absturz des Satelliten UARS weltweit für Aufregung gesorgt. UARS war in den Pazifik gestürzt.
BP plant 2012 mit der Förderung neuer Ölquellen bei den Shetland-Inseln zu starten. Der Notfallplan, welcher der britischen Regierung jetzt vorgelegt wurde, definiert ein worst-case-Szenario in doppeltem Umfang wie die Öl-Katastrophe nach der Havarie der Deepwater Horizon am 20. April 2010 aus. Der Notfallplan geht bei einer Havarie analog der Deepwater Horizon und dem Fehlschlagen schneller Rettungsmaßnahmen von einem Ölaustritt von 75.000 Barrel am Tag über einen Zeitraum von 140 Tagen aus. Bei diesem Szenario würden über 10 Millionen Barrel Öl austreten. Die geplante Ölbohrung "North Uist" liegt in einer Tiefe von 1.300 Metern unter dem Wasserspiegel. Die Bohrung der Deepwater Horizon lag in einer Meerestiefe von 1.250 Meter.
Hacker haben erneut versucht in die Nutzerkonten bei Sony einzudringen. Die Hacker versuchten im Zeitraum vom 7. bis 10. Oktober in 93.000 Nutzer-Accounts der PlayStation einzudringen, wie Sony selbst berichtet. Sony hat die Accounts gesperrt und die Inhaber informiert. Der Zugang sei aber nur bei einigen der 93.000 Accounts gelungen. Es sollen bei dem Hackerangriff Nutzerinformationen und Passworte aus anderen Hackerangriffen verwendet worden sein. Erst im April diesen Jahres war es Hackern gelungen in rund 100 Millionen Accounts des PlaySation-Netzwerks einzudringen und Nutzerdaten zu entwenden, darunter auch Kreditkartendaten.
"The messaging & browsing delays being experienced by users were caused by a core switch failure within RIM’s infrastructure. As a result, a large backlog of data was generated and we are now working to clear that backlog."
Besteht wieder Hoffnung für die Millionen leidender und tobender Blackberry-Nutzer? Apple und Android werden ein paar mehr Geräte verkaufen können nach zwei Tagen Ausfall für Millionen Nutzer in der gesamten EMEA-Region.
Obwohl RIM heute früh Entwarnung gab und die Störungen als beendet erklärt hatte, kommt es nach wie vor oder erneut zu massiven Störungen. Vermutet werden Ausfälle im britischen Rechenzentrum Slough, das die EMEA-Region mit den Blackberry-Services versorgt. Nach wie vor hält sich RIM mit Informationen zu den Ausfällen bedeckt, was zu Proteststürmen der Kunden im Internet führt. []
Heute früh hat Research in Motion erklärt, dass die weitreichenden Blackberry-Ausfälle in der EMEA-Region behoben sind:
Der Umgang des Unternehmens mit dem Ausfall führte zu massiver Kritik bei den Nutzern. Millionen von Blackberry-Nutzer erhielten nur spärliche Informationen über den Ausfall der Services und den Fortgang der Wiederherstellung. Erst heute früh erklärte RIM in einem offiziellen Statement die Probleme behoben zu haben. Auch die Mobilfunkunternehmen konnten ihren Kunden nicht weiterhelfen. Über die Ursachen des Ausfalls hat RIM bislang immer noch nicht informiert.
Heftige Regenfälle und Überschwemmungen haben in Thailand bereits schwere Verwüstungen angerichtet und Hunderten von Menschen das Leben gekostet. Jetzt bedroht die Flutwelle auch die Hauptstadt Bangkok. Verzweifelt werden Dämme gebaut, um die Stadt und die Menschen vor den Wassermassen zu schützen. Die Autobauer Toyota und Honda haben ihre Produktion in den thailändischen Fabriken heruntergefahren, Nikon hat die Produktion von Digitalkameras in einem Werk gestoppt.
Update:
Isuzu Motors Ltd. und Ford Motor sind ebenfalls mit mehreren Produktionsstätten von den Fluten betroffen und müssen die Produktion in den Standorten herunterfahren.
Die Vogelgrippe (H5N1) ist in Europa seit längerer Zeit kein Thema mehr. In Asien ist das Virus hingegen immer noch aktiv und tötet Menschen. Auf der Ferieninsel Bali sind jetzt zwei Kinder im Alter von zehn und fünf Jahren an der Vogelgrippe gestorben. Sie hatten direkten Kontakt zu toten Vögeln.
Der Krimi um den Streik der Fluglotsen geht in die nächste Runde. Nachdem heute bereits erste Streiks von der GdF angekündigt wurden gibt Verkehrsminister Peter Ramsauer heute Abend Entwarnung - vorerst. Für Mittwoch sind neue Gespräche zwischen den beiden Parteien angekündigt und "Streiks erst einmal vom Tisch", so Ramsauer.
Die Blackberry Services E-Mail und Messenger von Research in Motion sind heute für mehrere Stunden großflächig in Europa, Afrika, Indien und dem Nahen Osten ausgefallen. Im vergangenen Monat war bereits der Blackberry Messenger Service in den USA ausgefallen. Microsoft meldet ebenfalls Störungen aufgrund des Blackberry-Ausfalls: "Microsoft: We are working with Research in Motion to understand the impact to our Business Productivity Online Suite (BPOS) customers".
Die Ausfälle treffen RIM in einer schwierigen Zeit mit Absatzeinbrüchen und einer ausbleibenden Nachfrage nach dem neuen Playbook Tablet Computer. Die Blackberry-Services sind für viele Unternehmen mit mobilen Mitarbeitern in der Beratung und im Service die zentrale Kommunikationsplattform zum Austausch von E-Mail und Nachrichten und damit mittlerweile ein kritischer IT-Service. Ganz abgesehen von den zahlreichen Managern, die über ihre Blackberry mit aktuellen Informationen versorgt werden. Mittlerweile ziehen jedoch iPhone und iPad in das einst heilige Refugium von RIM ein. Die Ausfälle könnten diesen Trend noch weiter verstärken, denn Zuverlässigkeit und Sicherheit ist eines der Qualitätsmerkmale von Blackberry - gewesen? Kunden mit einem eigenen Blackberry Enterprise Server (BES) waren von den Ausfällen nicht betroffen.