Neue Schriftenreihe zum Krisenmanagement des BBK erschienen

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat eine neue Schriftenreihe "Praxis im Bevölkerungsschutz" aufgelegt. Der erste Band zum Thema "Nationales Krisenmanagement im Bevölkerungsschutz" ist jetzt veröffentlicht worden. Weiterlesen…

ICE-Unglück: Katastrophenmanagement war ein Desaster

Bereits im Mai diesen Jahres berichtete bcm-news über schwere Vorwürfe gegen das Katastrophenmanagment der Bahn bei dem ICE-Unglück am 26. April 2008 im Landrückentunnel. Bei dem Zusammenstoß des ICE im Landrückentunnel mit einer Schafherde waren 19 Fahrgäste verletzt worden. Der Landrat und Bürgermeister umliegender Gemeinden hatten die lange Wartezeit auf einen Rettungszug der Bahn bemängelt. Jetzt werden diese Vorwürfe offiziell erhärtet. Weiterlesen…

Der Truthahn und das Business Continuity Management

Business Continuity Management ist eine relativ junge Disziplin, deren Methoden, Verfahren und Standards sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden. Viele der im BCM genutzten Methoden kommen aus anderen Disziplinen, vor allem dem IT Service Continuity Management, IT Disaster Recovery, Physical Security, Facility Management und natürlich dem Risikomanagement. Weiterlesen…

Treffen BCI Regionalforum Mitte

Titel: Treffen BCI Regionalforum Mitte
Ort: Deutsche Bahn, Stephensonstr. 1, Frankfurt am Main
Beschreibung: Schwerpunktthema "Notfallübung und Evakuierung"
Startzeit: 18:00
Date: 2008-11-25
Endzeit: 20:00

Durch die Initiative des VSW (Vereinigung für die Sicherheit der Wirtschaft e.V.) im Arbeitskreis Bankensicherheit fand am 16. April 2008 in Frankfurt eine Großevakuierung statt, an der sich mehr als 10.000 Menschen beteiligten. Als Bedrohungsszenario wurde ein Bombenfund aus dem 2. Weltkrieg Zugrunde gelegt, was eine Räumung des Bankenviertel nach sich zog.
Seien Sie dabei, wenn Herr Ralf Schönfeld (Geschäftsführer VSW) über die Erfahrungen von der Initiative über die Planung bis zur Durchführung der Notfallübung berichtet.

Krisenstabsarbeit nach FORDEC

Im Beitrag über die Zusammensetzung des Krisenstabs haben wir uns über Aufbau und personelle Zusammensetzung des Krisenstabs Gedanken gemacht. In diesem Beitrag soll es um den Inhalt der Krisenstabsarbeit gehen. Insbesondere die erste Sitzung des Krisenstabs mit der Lagebeurteilung und Entscheidung über das Vorliegen eines Notfalls / einer Krise legt den Grundstein für eine erfolgreiche Notfall- und Krisenbewältigung. Weiterlesen…

Gedanken zur Finanzmarktkrise aus BCM Sicht

Was hat die aktuelle Finanzmarktkrise mit Business Continuity Management zu tun? Auf den ersten Blick zunächst einmal nicht viel, ausser dass einige namhafte Finanzdienstleister aktuell um ihre Geschäftsfortführung bangen müssen. Die Ursachen für diese Krise sind keine klassischen Business-Continuity-Szenarien wie IT- oder Gebäudeausfälle, sondern Fehleinschätzungen von Markt- und Adressausfallrisiken. Weiterlesen…

Umfrage: Rolle des Vorstands im Krisenstab

Die richtige (adäquate!) Zusammensetzung des Krisenstabs ist eine wichtige Voraussetzung für die Krisenfähigkeit einer Organisation. Große Unterschiede gibt es bei der Einbindung des Vorstands / der Geschäftsführung in die Krisenstabsarbeit. In einem Teil der Unternehmen hat der Vorstand eine tragende Rolle im Krisenstab, in anderen Organisationen ist der Vorstand / die Geschäftsführung im Krisenstab gar nicht vertreten.

Daher hier die aktuelle Umfrage zur Rolle des Vorstands / der Geschäftsführung im Krisenstab:

{democracy:6}

Wer ist Mitglied im Krisenstab?

Eine Frage, die sich bei jeder Implementierung des BCM wieder neu stellt ist die Zusammensetzung und damit verbunden die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen des Krisenstabs:

  • Ist der Vorstand / die Geschäftsführung Teil des Krisenstabs?
  • Welches sind die festen Mitglieder des Krisenstabs?
  • Wie erfolgt die Entscheidungsfindung im Krisenstab?
  • Welches sind die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen des Krisenstabs? Weiterlesen…

Nichts geht mehr bei der Kaupthing Bank

Die isländische Kaupthing Bank hatte mit aggressiven Zinsangeboten massiv in Deutschland für ihr Online-Tagesgeldkonto geworben. Jetzt kommen die Sparer leider nicht mehr an ihr Geld. Die Bank wurde im Zuge der Finanzmarktkrise am vergangenen Donnerstag verstaatlicht. Das BaFin hat ein Moratorium über die Bank verhängt. Betroffen sind in Deutschland etwa 31.000 Anleger mit einem Einlagevolumen von 308 Millionen Euro.

Update:

Die deutsche Niederlassung der wegen Überschuldung verstaatlichten isländischen Bank Kaupthing bleibt bis auf weiteres geschlossen. Gemäß Aussagen des Bafin muss  zunächst abgewartet werden, ob die isländische Bankaufsicht den Entschädigungsfall feststellt. Davon sei jedoch auszugehen. Die Finanzaufsicht in Reykjavík hat für die Prüfung drei Wochen Zeit. Die deutsche Niederlassung der Kaupthing Bank ist nicht im deutschen Einlagensicherungsfonds. Zuständig ist der isländische Einlagensicherungsfonds (www.tryggingarsjodur.is/Payments/).