US-Cloud von Amazon gestört

Amazon ist weltweit einer der führenden Anbieter von Cloud-Services. Viele beliebte Internetdienste hosten ihren Service in der Amazon-Cloud. Die aktuellen Störungen in der Amazon-Cloud in den USA zeigen die Abhängigkeit von diesem Dienst. Einige beliebte Webdienste sind von dieser Störung betroffen und stehen nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Auch mein Twitter-Client Hootsuite ist von diesem Ausfall betroffen.

Hacker dringen in Rechner des französischen Finanzministeriums ein

Nachdem vor Kurzem bereits bekannt wurde, dass Hacker in die Rechner der kanadischen Regierung eingedrungen sind, wurde jetzt ein erfolgreicher Angriff auf Computer des französischen Finanzministeriums gemeldet. Unbekannte drangen im Dezember in rund hundert Computer des Ministerium sein, wie der Haushaltsminister François Baroin mitteilte. Die Hacker interessierten sich für Informationen über die G-20 Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer. Die Urheber des Angriffs konnten noch nicht ermittelt werden. Spuren führen wiederum zur Rechnern in China, das auch bereits bei den kanadischen Hackerangriffen im Spiel war.

Google Mail-Accounts von über 150.000 Nutzern gelöscht

Rund 0,08 Prozent der Nutzer von Google Mail (dies entspricht rund 160.000 Nutzern) müssen derzeit mit einem Totalverlust ihres Mail-Accounts leben. Google hat den Fehler bestätigt und arbeitet an einer Lösung. Zu den Ursachen hat sich Google noch nicht geäußert. Google geht davon aus, die Accounts “in naher Zukunft” wiederherstellen zu können.

Im Apps Staus Dashboard informiert Google über den aktuellen Stand der Problembehebung.

Aktueller Status um 7:36 Uhr:

“Our team is continuing to investigate this issue. We will provide an update by February 28, 2011 9:36:00 AM UTC+1 with more information about this problem. Thank you for your patience.”

Kostenloser Pocketguide “IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen”

IT-Sicherheit ist nicht nur etwas für Großunternehmen. Im Gegenteil, Ausfälle,  Schäden und Betriebsunterbrechungen können kleine und mittelständische Unternehmen wesentlich schneller existentiell gefährden als Großunternehmen.

Für die Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen hat der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. (DSiN) daher den kostenlosen Pocketguide „IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen“ herausgegeben.

Das Thema Business Continuity Management kommt in diesem Pocketguide etwas kurz, aber dafür gibt es ja auch noch den BSI 100-4 als sinnvolle und ebenfalls kostenfreie Ergänzung.

Der Pocketguide kann kostenfrei auf der Webseite des DSiN e.V. heruntergeladen werden.

Webseiten von MasterCard und Visa nach Angriffen nicht mehr erreichbar

Die Webseiten der Kreditkartenanbieter MasterCard und Visa werden derzeit heftig von WikiLeaks-Unterstützern attackiert und brechen zeitweise unter der Last zusammen. MasterCard und Visa hatten die Durchführung der Zahlungen für WikiLeaks eingestellt. Die Unterstützer organisieren sich stark über den Nachrichtenkanal twitter. Statt Bot-Netze einzusetzen, werden über twitter die Zugänge zu Software für die Penetration der Webseiten verteilt.Die “Abstimmung mit den Füßen”, konventionell durch den Käuferstreik gegen Hersteller, läuft heute mittels Web 2.0 schnell und hoch effektiv. Eine neue Form der Gefährdung, auf die sich Unternehmen einstellen müssen.

Gartner: Business Continuity weltweit größter Treiber für strategischen Wandel von Rechenzentren

Gartner hat in einer weltweiten Studie untersucht, welche Probleme und Trends die nahe Zukunft von Rechenzentren prägen. “Business Continuity und Nutzbarkeit ist in jedem zweiten Rechenzentrum Treiber für strategischen Wandel und behält damit die Spitzenposition”, zitiert cio.de die Gartner-Studie. Besonders ausgeprägt sei diese Prioritätensetzung in Australien, weniger in China, Deutschland und der Gesundheitsbranche.

Weitere Treiber sind Initiativen zur Kostenkontrolle sowie die Verbesserung von Service Levels und Zufriedenheit der User.

Top-Herausforderungen für Rechenzentren sind laut Gartner die steigende Datenflut, System-Performance und Skalierbarkeit, Netzwerküberlasung und Konnektivität, Energie-, Kühlungs- und Raumkosten sowie Managementfragen im Rechenzentrum.

Durchschnittlich 14 Stunden IT-Ausfall pro Jahr

Auf das Jahr gesehen haben deutsche Unternehmen eine durchschnittliche Ausfallzeit von 14 Stunden für kritische IT-Systeme. Der durchschnittliche Schaden beträgt laut Angaben der 202 befragten deutschen IT-Chefs rund 400.000 Euro. Dies ist das Ergebnis einer Studie von ca Technologies, über die das cio-Magazin berichtet.

Der Gesamtschaden beläuft sich nach diesen Berechnungen für Deutschland auf vier Milliarden Euro, europaweit sind dies sogar 17 Milliarden Euro. Bei den Schäden nimmt Deutschland in Europa eine Spitzenposition nach Frankreich ein.

Die längsten Ausfälle haben Unternehmen des öffentlichen Sektors, die geringsten Systemausfälle sind in der Industrie. Deutsche Unternehmen erleiden durchschnittlich zwei IT-Ausfälle pro Jahr.

Link zur vollständigen Studie von ca

Stromausfall beim Webhoster Strato führt zu Serverausfällen

Am Mittwoch gegen 21:30 Uhr kam es nach der Meldung von golem im Berliner Rechenzentrum des Webhosters Strato zu einem Stromausfall. Es gab zwar eine Notstromversorgung, doch funktionierte diese nicht ordnungsgemäß, so daß die Stromaggregate abgeschaltet werden mussten. Zehn Prozent der Server waren danach stromlos. Es dauerte bis 01:00 Uhr am Donnerstag bis wieder alle Server am Netz hingen. Doch müssen wohl einige Kunden noch selbst Hand anlegen, um ihre Webseiten wieder ans Laufen zu bringen.

Virus legt Krankenhaus lahm

Über einen Virenbefall der besonderen Art in einem niederländischen Krankenhaus berichtet heise. Gegen den Computervirus waren die konventionellen medizinischen Behandlungsmethoden machtlos. Die IT-Systeme kamen laut der Meldung zum Erliegen, da der Schädling die Nutzerkonten der User sperrte. Es konnten auf Grund des Schädlingsbefalls nur noch Not-Operationen durchgeführt werden. Mittlerweile sei der Normalbetrieb nahezu wieder hergestellt.

Interxion lässt Rechenzentrum in der Schweiz nach ISO 27001 und BS 25999 zertifizieren

Interxion hat sein Rechenzentrum in Glattbrugg in der Schweiz erweitert und technologisch modernisiert. Im Rechenzentrum werden den Kunden Rechenzentrumsflächen und Infrastruktur wie hochverfügbare Stromversorgung und Konnektivitätsoptionen zu verschiedenen Providern angeboten. Laut Bericht des swissitmagazine wurden die Räumlichkeiten und Infrastruktur nach ISO 27001 und BS 25999 zertifiziert.