Citibank baut größtes Rechenzentrum ausserhalb USA in Frankfurt

Die hervorragende Energie- und Dateninfrastruktur sowie die hohen Sicherheitsstandards haben den Ausschlag fĂŒr den Standort Frankfurt gegeben. Die deutschen alternativen Standorte sind aus SicherheitsgrĂŒnden weggefallen: Hamburg wegen Überschwemmungsgefahr und DĂŒsseldorf wegen eines erhöhten Erdbebenrisikos.

Das neue Rechenzentrum fĂŒr 170 Millionen Euro wird im Stadtteil Nieder-Eschbach gebaut. Es wird 4.000 Server beherbergen, die von 40 Mitarbeitern betrieben werden. Das Rechenzentrum soll durch ein speziell entwickeltes KĂŒhlsystem mit einer Aufbereitung des Brauchwassers und durch Verwendung heimischen Holzes besonderen Wert auf Ökologie legen.

Quelle: FAZ

Netcologne-Netz lag stundenlang lahm

Am Dienstag war das Netz von Netcologne stundenlang nicht verfĂŒgbar. Mehrere zehntausend Kunden konnten ihren Internet-Anschluss nicht mehr nutzen.

Ursache des Fehlers war nach Angaben von Netcologne ein Kurzschluss mit Rauchentwicklung in einem Server, der zu einer Zwangsabschaltung fĂŒhrte. Das vorhandene Redundanzsystem sprang nicht ein, was dazu fĂŒhrte, dass das System in einen undefinierten Zustand geriet und manuell wieder hochgefahren werden musste.

Artikel in heise

Der Hacker Markt

Bis zu 50.000 Dollar bieten Kriminelle auf dem Hacker Markt fĂŒr Hinweise auf Schwachstellen in Software und Betriebssystemen.

Mit Hilfe dieser Schwachstellen werden Computer gekapert und zu Botnets zusammengeschaltet. Mit Hilfe dieser Botnets wiederum können massenhaft Spam Mails versandt werden. FĂŒr 1.000 Klicks auf den Link in der Spam zahlt der Webseiten Betreiber 50 Dollar.

Hier hat sich ein richtiger Markt herausgebildet mit den Hinweisgebern, den Spam-Versendern, den Spam-Webseiten – und die Virensoftware Industrie lebt auch sehr gut davon.

(Quelle: FAS, 01.07.2007)

Deutsche CIOs berechnen IT Ausfallzeiten zu optimistisch

Laut einer europĂ€ischen Studie (170 CIOs wurden befragt) des Anbieters Global Switch kalkulieren die deutschen CIOs weit geringere Folgekosten eines IT Ausfalls als ihre europĂ€ischen Kollegen. Dies könnte daran liegen, dass Folgekosten wie Image- und ReputationsschĂ€den nicht berĂŒcksichtigt werden.

Deutsche CIOs erwarten Folgekosten von 10.000 britischen Pfund je ausgefallener Stunde. Dies erwarten nur insegsamt 29% der befragten CIOs. Die Mehrzahl erwartet zum Teil deutlich höhere IT-Ausfallkosten.

Artikel in der cio am 15.06.2007

Computerausfall in der Raumstation ISS

Selbst die Computersysteme der Raumstation sind nicht vor einem Totalausfall sicher. Ein Computerausfall in der russischen Sektion der Raumstation ISS legt die Basisfunktionen Lagekontrolle und Erzeugung von Wasser und Sauerstoff lahm. Sollte sich der Fehler nicht innerhalb einer Woche beheben lassen, muss die Raumstation evakuiert werden. Ein klassisches Notfallszenario in anderen SphÀren!

Artikel in heise vom 14.06.2007.

17.06.2007:

Zwei von drei ausgefallenen Rechnern an Bord der ISS sind wieder hochgefahren. Die russischen Kosmonauten Fjodor Jurtschichin und Oleg Kotow legten eine neue Kabelverbindung, um einen offenbar problematischen Stromschalter zu umgehen.

Danach konnten zwei der Rechner mit jeweils zwei Prozessoren wieder in Gang gesetzt und zunĂ€chst fĂŒr die Steuerung der Klimaanlage in der Station genutzt werden. Der dritte Computer, der ebenfalls vier Tage zuvor ausgefallen war, mĂŒsse ausgetauscht werden, sagte Mike Suffredini, Projektleiter bei der US-Weltraumbehörde Nasa.

Steigender Strombedarf und Wärmentwicklung erhöht Risiko in Datenzentren

Der steigende Strombedarf immer leistungsfĂ€higerer Rechner und die damit einhergehende WĂ€rmeentwicklung erhöht die Risiken in den Datenzentren. Die steigende WĂ€rmeentwicklung muß durch leistungsfĂ€higere Klimatisierung ausgeglichen werden. Die Klimatisierung wiederum benötigt selbst wieder Energie. Dieser erhöhte Energiebedarf schlĂ€gt sich – bei steigenden Energiepreisen – zunehmend in der Kostenbilanz von Rechenzentren nieder, erhöht aber auch die Risiken durch Überhitzung und die AbhĂ€ngigkeiten von einer funktionierenden Energieversorgung nicht nur fĂŒr die IT-Systeme an sich, sondern auch fĂŒr die RZ-Infrastruktur.

Artikel hierzu in der ftd vom 11.06.2007

Innovative Datensicherung und -wiederherstellung für KMUs

Das österreichische Unternehmen DATA.NOAH verspricht eine professionelle Datensicherung und Recovery Lösung auch fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen. Das System besteht aus einer Hardwarebox zur Sicherung vor Ort und einer gleichzeitigen Übertragung der verschlĂŒsselten Sicherungen auf das externe Rechenzentrum des Anbieters. Im Desasterfall können die gesicherten Daten lt. Angaben des Anbieters binnen eines Tages per Hardwarebox wieder zur VerfĂŒgung hergestellt werden.

Speicherung geschäftskritischer Daten zu teuer

Laut einer Studie von McKinsey, die die Fachzeitschrift cio zitiert, wird fĂŒr die Speicherung geschĂ€ftskritischer Daten viel zu viel Geld ausgegeben. Und das obwohl die Speicherpreise dauerhaft sinken. Der Grund hierfĂŒr liegt darin, dass zu wenig zwischen geschĂ€ftskritischen und nicht kritischen Informationen unterschieden wird. Hierdurch werden die bestehenden Speichertechnologien nicht optimal eingesetzt und zu viel Sicherungsaufwand in nicht kritische Informationen investiert.

Die Definition der Anforderungen an die Wiederherstellbarkeit von Informationen auf Basis der GeschÀftsprozesse ist ein klassisches Ergebnis einer Business Impact Analyse (BIA) im Business Continuity Management.

Dies ist ein schönes Beispiel, wie eine BIA geldwerten Nutzen stiften kann. Ein gleichartiger Nutzeneffekt kann durch die saubere Differenzierung zwischen geschĂ€ftskritischen und nicht kritischen IT-Anwendungen und IT-Systemen erreicht werden. Die BIA schlĂ€gt hierbei die BrĂŒcke zwischen der strukturierten Aufnahme der Anforderungen des GeschĂ€fts und der Realisierung der Nutzenpotentiale in der IT. Ergebnis ist ein Return on Security Invest (ROSI) fĂŒr das Business Continuity Management, den viele erst bei Eintritt eines Notfalls vermuten und damit das tatsĂ€chliche Nutzenpotential deutlich unterschĂ€tzen.

Identity und Accessmanagement (IAM) als Baustein des Risikomanagements

Identity und Access Management (IAM) ist ein wichtiger Baustein im Sicherheitsmanagement von Unternehmen, um die Gefahren, die von Innen durch Mitarbeiter drohen abzuwenden.
IAM muss Teil eines ganzheitlichen Risiko- und Sicherheitsmanagements sein, das den Service gegenĂŒber dem Kunden und damit GeschĂ€ftsprozesse bzw. Wertschöpfungsketten risiko- und kosten- / nutzenoptimiert absichert.
Artikel im manager magazin zu IAM.