Nahrungsmittelreserven sinken bedrohlich

Weizen“Food security” ist eines der Top-4-Risiken, die das World Economic Forum im Report “Global Risks 2008” thematisiert hat (bcm-news berichtete). Für die Sicherheit der Nahrungsmittelversorgung wird insbesondere deutlich gemacht, daß sich dieses Risiko nicht nur auf die dritte Welt beschränkt, sondern auch die erste Welt zunehmend davon betroffen ist.

Der aktuelle Bericht des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) über die Bedingungen an den amerikanischen Märkten sowie zur Versorgungslage an den Weltmärkten, der am Freitag vergangener Woche veröffentlicht wurde, macht dies dramatisch deutlich.

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EZB fordert besseres Risikomanagement von den Banken

freeclimberVor dem Hintergrund der weiter schwelenden Finanzmarktkrise hat der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean Claude Trichet, die Banken zu einem besseren Risikomanagement aufgefordert.

“Wir müssen das Risikomanagement auf allen Ebenen verbessern” so der EZB-Präsident auf dem European Banking Congress in Frankfurt.

Dazu sei eine Selbstverpflichtung der Branche ratsam. Sollte dies ungenügend sein, müsse über eine schärfere Regulierung nachgedacht werden.

Eine Warnung schickte Trichet auch an die in der Kritik stehenden Ratingagenturen und forderte sie auf, den Informationsgehalt ihrer Bewertungen zu verbessern.

Quelle: FAZ

Allianz setzt die Verbriefung von Katastrophenrisiken fort

SturmDie erste Sturm-Katastrophen-Anleihe ist mit zwei Tranchen von 200 Millionen Euro am Markt verbrieft worden. In der Anleihe sind Sturmrisiken in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Niederlande und Österreich verbrieft worden.

Experten rechnen mit steigenden Risiken und Schäden durch Stürme wie sie in der jüngsten Vergangenheit durch Lothar oder Kyrill angerichtet wurden.

Sowohl die Anzahl der schweren Stürme als auch die durch die Stürme angerichteten Schäden nehmen durch den Klimawandel zu.

Neu: Alert Map – weltweite Incident Infos laufend aktualisiert

Über den Link “Alert Map” im Bereichs Links “BCM Resourcen” dieser Seite erhalten Sie Zugang zu dem ungarischen “Emergency and Disaster Information Service”.

Dieser enthält – laufend aktualisiert – Informationen über Incidents in der ganzen Welt. Von kleineren Unfällen, Epidemien bis zu Vulkanausbrüchen.

Heute ist beispielsweise ein Großfeuer im Großraum London ausgebrochen. Der Informationsdienst enthält bereits mehrere Lageberichte zu Ausmaß und Schäden des Brands.

Disaster Recovery Pläne werden zu selten getestet

Standardzu diesem Schluss kommt der Bericht von Symantec “Disaster Recovery Research 2007” den das cio Magazin zitiert.

Nach dieser weltweit durchgeführten Studie mit 900 IT Managern von Großunternehmen werden die IT Diaster Recovery Pläne zwar überwiegend jedes halbe Jahr bis Jahr getestet, doch gaben 48 Prozent der Befragten an, dass die Tests wegen Problemen mit Technologien, Personen oder Prozessen fehlschlugen.

Dabei musste bereits jeder zweite Betrieb in der Vergangenheit auf die Notfallpläne zurückgreifen.

Quelle: cio

Große Pandemie Übung in Deutschland

CommandcenterBund und Länder bereiten derzeit eine große Pandemie Übung vor.

Der Strategie-Übung „Lükex 07“ (Länder Übergreifende Krisenmanagementübung (EXercise) liegt ein Szenario zugrunde, bei dem 27 Millionen Deutsche – ein Drittel der Bevölkerung – an Grippe erkranken. Im Laufe einer achtwöchigen Pandemie werden dem Szenario zufolge etwa 360 000 Kinder, Frauen und Männer in Kliniken eingeliefert, insgesamt 100 000 Deutsche sterben.

Die Übung wird am 7. und 8. November stattfinden.

Mehr Informationen zu der Übung gibt es auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

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Webbasierte Gefährdungskarten für Deutschland

Mit dem RiskExplorer Germany bietet das CEDIM (Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) der Universität Karlsruhe (TH) und des Geoforschungszentrums (GFZ) Potsdam) ein webbassiertes Kartenwerk an, das die Gefährdungslage durch Naturkatastrophen in Deutschland aufzeigt.

CEDIM wurde im Dezember 2002 gegründet und wird durch das Geoforschungszentrum (GFZ) Potsdam und die Universität Karlsruhe finanziert. In den einzelnen Projekten arbeiten über 50 Wissenschaftler aus mehr als 20 Instituten beider Einrichtungen.