Frankfurter Flughafen übt den Notfall

Der Frankfurter Flughafen hat heute den Notfall geübt. Diese Notfallübungen müssen nach den Vorschriften der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO (International Civil Aviation Organization) mindestens alle zwei Jahre durchgeführt werden.

Geleitet wurde die Notfallübung vom Flughafenbetreiber Fraport AG, der über eine umfangreiche Notfallorganisation verfügt, die nach dem Vorbild des schweizerischen CareLink-Modells aufgebaut wurde.

An der Übung haben sich die Frankfurter Berufsfeuerwehr, die Polizei, die deutsche Flugsicherung und der Zoll beteiligt.

Das Szenario:

Ein Flieger ist nach der Landung ausser Kontrolle geraten und in ein Gebäude gerast. Im und um das Gebäude herum halten sich ca. 40 Personen auf. Die Maschine kommt von einem Technikflug ist ist daher nur mit wenig Besatzung und ohne Passagiere besetzt. Mehrere Fahrzeuge die der Machine ausweichen mussten sind miteinander kollidiert. Es gibt Tote und Verletzte.

Über 4oo Rettungskräfte und geschminkte Statisten simulieren das Unglück. 131 Fahrzeuge sind bei dem Übungseinsatz auf dem Vorfeld. Die Übung während des Vormittags dauerte etwa zwei Stunden.

Nach Angaben von Fraport ist die Übung erfolgreich verlaufen. Einige Punkte zur Optimierung sind laut dem Bericht in rhein-main.net gefunden worden. Dies ist ja auch Ziel einer Übung.