National Risk Register in UK aktualisiert

2008 wurde in Großbritannien das National Risk Register (NRR) von der Regierung veröffentlicht. Das NRR gibt eine Einschätzung von relativer Schadenshöhe und relativer Eintrittswahrscheinlichkeiten von Risiken für Großbritannien.

Das NRR wurde jetzt aktualisiert. Die Änderungen sind in diesem Dokument beschrieben.

Die bedeutendsten Risiken bleiben das Risiko einer Pandemie, Überschwemmungen und Terrorangriffe auf Menschenansammlungen. Die Risikoeinschätzung für Naturkatastrophen “severe weather” wurde erhöht. Das Risiko Cyber Attack wurde in zwei Risiken aufgeteilt: “Cyber Attacks: National Infrastructure” und “Cyber Attacks: Data Confidentiality”.

Rückversicherer legen Katastrophenschadensbilanz für 2009 vor

Munich Re und Swiss Re haben ihre Katastrophenschadensbilanz für 2009 vorgelegt. Die beiden Studien (Munich Re: “Topics Geo 2009” und Swiss Re “sigma No 1/2010” kommen zu leicht unterschiedlichen finanziellen Schadenshöhen, die Entwicklungen werden aber gleich eingeschätzt. Weiterlesen…

Über 50 Tote bei Erdbeben in der Türkei – steigende Verwundbarkeit durch Katastrophen

Das Erdbeben in der Türkei hat bislang mehr als 50 Todesopfer gefordert. Hauptursache für die hohe Zahl an Opfern ist offensichtlich die nicht erdbebensichere Bauweise mit Lehm in einer stark erdbebengefährdeten Region. Die bestätigte auch Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Er hat die Wohnungsbehörde angewiesen, dort nun erdbebensichere Gebäude zu errichten. Um 4:32 Uhr erschütterte das Erdbeben die Provinz Elazig. In der Zwischenzeit sind über 80 Nachbeben mit Stärken um 5.5 aufgetreten. Weiterlesen…

Risiko “Weihnachten”

Die Feuerwehr meldet, dass die Anzahl der Wohnungsbrände zum Jahresende deutlich zunimmt. Mit jeder Woche kommt ein Risikofaktor “brennende Kerze” hinzu. Zudem werden die Adventskränze trocken und entzünden sich schneller. Insgesamt nimmt die Anzahl der Wohnungsbrände jedoch ab. Der Trend geht zum elektrischen Licht. Doch obwohl die Anzahl der Wohnungsbrände zurückgeht bleibt das Schadensniveau stabil. Dies liegt daran, dass die Einrichtungsgegenstände wie zum Beispiel Fernseher immer wertvoller und teurer werden. Das Risiko setzt sich eben aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe zusammen. Kann man im Haushalt den potentiellen Schaden noch relativ schnell per Augenschein ermitteln, dient im BCM die Business Impact Analyse hierzu. Die Zusammenhänge sind komplexer und neben dem finanziellen Schaden sind auch nicht-monetäre Schadensfolgen wie Image- und Reputationsschaden oder Verstösse gegen gesetzliche und aufsichtsrechtliche Bestimmungen in Unternehmen zu berücksichtigen. Eine sinkende (gefühlte) Eintrittswahrscheinlichkeit könnte dazu verleiten, das Risiko als geringer zu betrachten. Häufig stehen sinkenden Eintrittswahrscheinlichkeiten steigende Impacts zum Beispiel aus dem Unternehmens-, Umsatz und Kundenwachstum oder durch die Anschaffung teurer Anlagen (Produktionsanalgen, IT) gegenüber. Eine Business Impact Analyse deckt diese Zusammenhänge auf und ist daher elementarer Bestandteil des Risiko- und Business Continuity Managements.

Bundesbank überprüft Pandemievorsorge der Banken

Nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vor Kurzem bereits die Versicherungen nach dem Stand ihrer Pandemievorsorge abgefragt hat (bcm-news berichtete), sind jetzt die Banken und Sparkassen an der Reihe. Damit soll sichergestellt werden, dass im Falle einer Pandemie der normale Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten werden kann. Weiterlesen…

Public Private Security – Schutz kritischer Infrastrukturen

Bei der Implementierung des BCM gehen Unternehmen, wie auch die Bevölkerung davon aus, dass für die notwendigen kritischen Infrastrukturen (KRITIS) entsprechende Vorsorgemaßnahmen für Katastrophenereignisse durch Behörden in Verbindung mit den KRITIS-Betreibern geleistet werden.

Diese Zusammenarbeit war Themenschwerpunkt der Veranstaltung “Public Private Security – Schutz kritischer Infrastrukturen” vom 30. März bis 01. April 2009 in Berlin.

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Handlungsbedarf Risikomanagement

Anteil der Unternehmensleiter, die Informationen über die Risiken ihres Geschäfts für sehr wichtig halten, in Prozent: 92
Anteil der Unternehmensleiter, die angeben, dass Sie darüber ausreichend Bescheid wissen, in Prozent: 23

Auch sehr aufschlussreich:
Anteil der Unternehmensleiter, die angeben, dass sie wissen was ihre Kunden wollen, in Prozent: 21

Quelle:
Die Welt in Zahlen
brand eins 03/2009

Münchener Rück mit umfassender DVD zu Georisiken

Die Münchener Rück hat ihre umfassende Expertise auf dem Gebiet der Georisiko-Forschung auf einer DVD gebündelt, dem neuen “Globus der Naturgefahren”.

Mit diesem Serviceprodukt können sich Anwender für jeden Punkt der Erde anzeigen lassen, wie groß das Gefährdungs-Potenzial etwa durch Stürme, Überschwemmungen, Erdbeben, Hagel oder andere Naturgefahren ist.

Auch für die regionale oder kommunale Raumplanung oder die Katastrophenvorsorge liefert der “Globus der Naturgefahren” wichtige Informationen: So wurden neue Gefährdungskarten für Hagelschlag, Tornados und küstennahe Bedrohungen integriert. Erstmals wird in der digitalen Neuauflage die Überschwemmungsgefährdung ausgewiesen, die bislang nicht darstellbar war. Ein weiteres zentrales Element ist die Berücksichtigung der sich durch den Klimawandel verändernden Gefährdungssituation.

Quelle: Pressemitteilung der Münchener Rück vom 16.02.2009

Eine Bezugsquelle für die DVD ist bei der Münchener Rück angefragt und wird hier veröffentlicht, sobald diese bekannt ist.

World Economic Forum veröffentlicht Global Risk Report 2009

Das WEF hat den Global Risks 2009 Report veröffentlicht. Die globale Risikolandkarte zeigt die weltweiten Riskiken in den Dimensionen “finanzieller Schaden” und “Eintrittswahrscheinlichkeit” aufgeschlüsselt nach den Risikokategorien

– Economic Risks

– Geopolitical Risks

– Environmental Risks

– Societal Risks

– Technological Risks.

Die Finanzkrise hat auch hier deutliche Spuren hinterlassen.

Naturkatastrophenbilanz 2008 der Münchener Rück

Der Rückversicherer Münchener Rück hat seine Katastrophenbilanz 2008 vorgelegt. Demnach ist das Jahr 2008 eines der “schadenreichsten Jahre überhaupt”. Die Anzahl der Schadenereignisse ist zwar von 960 auf 750 zurückgegangen, die Schadensfolgen (Opferzahlen und finanzielle Schäden) sind jedoch deutlich nach oben gegegangen. Weiterlesen…