Wohin mit dem Tamiflu?

Vor ein paar Jahren startete die große Welle der Pandemieplanungen. Bund, LĂ€nder, Kommunen und Unternehmen erstellten in Projektgruppen hektisch PandemieplĂ€ne. Die Zulieferer von Hygienemitteln kamen mit ihren Lieferungen der Nachfrage nicht mehr nach. Konferenzen, Tagungen und Schulungen zum Thema ĂŒberschlugen sich. Die Firma Roche erlebte eine Sonderkonjunktur mit dem Impfmittel Tamiflu als Quasi-Monopolist. Weiterlesen…

Steuerung in den Notfall oder im Notfall?

Der Entwurf zu diesem Artikel ist nach den beiden FlugzeugabstĂŒrzen in den USA entstanden. Mittlerweile ist ein weiteres Flugzeug mit tragischem Ausgang in der NĂ€he des Amsterdamer Flughafens Schiphol abgestĂŒrzt.

Aus der Fliegerei lassen sich hervorragende Analogien zum Business Continuity Management ziehen. Das richtige Verhalten in Krisen- und Extremsituationen gehört hier zur Grundausbildung insbesondere des fliegenden Personals. Hierzu gehört aber auch der professionelle Umgang mit Krise, NotfĂ€llen und UnglĂŒcken.

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Zoo an Handy-LadegerÀten soll gelichtet werden

Über 30 unterschiedliche LadegerĂ€ttypen fĂŒr Mobiltelefone gibt es in Europa. FĂŒr jeden Business Continuity Manager ein Horrorgedanke, die notwendigen LadegerĂ€te fĂŒr die Krisenstabsmitglieder fĂŒr den Notfall vorhalten zu wollen. Insbesondere wenn es keine stringente Modellpolitik im Unternehmen gibt. Als Notlösung dient oftmals  das Vorhalten von Mobiltelefonen mitsamt LadegerĂ€ten, damit im Notfall die SIM-Karten umgesteckt werden können. An die BC Manager hat EU-Industriekommissar GĂŒnter Verheugen mit seiner Initiative fĂŒr ein einheitliches LadegerĂ€t allerdings nicht gedacht. Helfen wĂŒrde es trotzdem. Auch wenn es noch mindestens einen Modellzyklus von zwei Jahren dauern wird bis sich die einheitlichen LadegerĂ€te auf Basis des Micro-USB-Steckers verbreitet haben.

KrankenhÀuser unzureichend auf Pandemien vorbereitet

Laut einem Bericht der Rhein-Main-Zeitung vom 7. Februar 2009 sind die KrankenhĂ€user nur unzureichend auf eine Pandemie vorbereitet. Dies ist das Ergebnis eines “Klinik-Workshop” mit Vertretern des deutschen Gesundheitswesens, organisiert vom Institut fĂŒr Managementförderung- und Wirtschaftsförderung und dem F.A.Z.-Institut. Weiterlesen…

Umfrage: Wie setzen Sie (Standard-) BCM-Tools ein?

Diese zweite Umfrage zu BCM-Tools gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil geht es um die Einsatzfelder, fĂŒr die Sie heute bereits Standard-BCM-Tools einsetzen. Der Markt fĂŒr BCM-Tools wĂ€chst (eine MarktĂŒbersicht finden Sie unter www.bcm-tools.com). Die FunktionalitĂ€ten und Einsatzfelder der Tools sind jedoch zum Teil sehr unterschiedlich. Unter BCM-Tools verstehe ich alle Tools, die die einzelnen Phasen des BCM unterstĂŒtzen. Es zĂ€hlen also Alarmierungs- und Kommunikationssysteme genauso dazu, wie BIA- und Planungstools, aber auch Krisenmanagementtools und Werkzeuge zur UnterstĂŒtzung von Tests und Übungen. Weiterlesen…

BCI Regionalforum West

Titel: BCI Regionalforum West
Ort: Oberhausen, INFO AG
Link out: Click here
Beschreibung: Themenschwerpunkt
„BCM Workarea Recovery Strategie\”
Das Meeting findet in einem Center fĂŒr NotfallarbeitsplĂ€tze statt und beinhaltet auch eine FĂŒhrung durch die gesamten RĂ€umlichkeiten sowie die Darstellung des Konzeptes.
Startzeit: 14:00
Date: 2009-02-16
Endzeit: 18:00

Bitte melden Sie sich zu diesem Treffen spÀtestens bis zum 13.02.09 per Email an,

Uwe.Naujoks(at)UKN-Management-Consulting.de

Adresse

INFO AG
GebĂ€ude S – 5. Etage
Duisburger Str. 375
46049 Oberhausen

Neue Schriftenreihe zum Krisenmanagement des BBK erschienen

Das Bundesamt fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat eine neue Schriftenreihe “Praxis im Bevölkerungsschutz” aufgelegt. Der erste Band zum Thema “Nationales Krisenmanagement im Bevölkerungsschutz” ist jetzt veröffentlicht worden. Weiterlesen…

Wer ist Mitglied im Krisenstab?

Eine Frage, die sich bei jeder Implementierung des BCM wieder neu stellt ist die Zusammensetzung und damit verbunden die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen des Krisenstabs:

  • Ist der Vorstand / die GeschĂ€ftsfĂŒhrung Teil des Krisenstabs?
  • Wer leitet den Krisenstab?
  • Welches sind die festen Mitglieder des Krisenstabs?
  • Wie erfolgt die Entscheidungsfindung im Krisenstab?
  • Welches sind die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen des Krisenstabs? Weiterlesen…

MĂŒnchener RĂŒck veröffentlicht Leitfaden zur Business Continuity Planung

Die MĂŒnchener RĂŒck bietet  auf ihrer Homepage einen Leitfaden zur Implementierung einer Business Continuity Planung an. Business Continuity ist bei der MĂŒnchener RĂŒck im Themenbereich RisikobewĂ€ltigung von Unternehmerrisiken integriert. Neben den klassischen Themen der Business Continuity Planung basierend auf dem BCM Lifecycle nach BS 25999 mit einer starken Orientierung auf organisatorische Lösungen fĂŒr Konzerne behandelt ein umfassender Teil – nicht ganz uneigennĂŒtzig aber informativ – den Risikotransfer mittels Betriebsunterbrechungsversicherung.

Krisenmanagement der Reiseveranstalter

Das aktuelle FlugzeugunglĂŒck auf dem Madrider Flughafen zeigt leider wieder deutlich, wie schnell ein schreckliches Ereignis ein akutes Krisenmanagement erfordert. Der Gemeinschaftsflug von Spanair und Lufthansa ist heute auf dem Weg von Madrid nach Las Palmas auf Gran Canaria beim Start abgestĂŒrzt. Auf dem Flug waren vermutlich auch deutsche Passagiere eingescheckt. Nach aktuellen Meldungen konnten nur 27 der 175 Menschen an Bord gerettet werden.

Sowohl die Luftfahrtunternehmen als auch die Reiseveranstalter sind auf solche Ereignisse vorbereitet. Lufthansa und Fraport haben ein Krisenmanagement nach dem Vorbild der schweizer CareLink implementiert. Auch die Reiseveranstalter haben sich mit einem Krisenmanagement, das trotz des harten Wettbewerbs gemeinschaftlich koordiniert wird, auf solche Situationen vorbereitet. Der Artikel “Wenn die Reise zum Notfall wird” der vor kurzem im Handelsblatt erschienen ist, beschreibt die Krisenvorsorge der Reiseveranstalter. Der Artikel wurde bcm-news freundlicherweise vom Handelsblatt zur Veröffentlichung zur VerfĂŒgung gestellt.
Wenn die Reise zum Notfall wird (bei Handelsblatt.com am 21.08.2008 veröffentlicht)