Mehr als 300 Tote bei einem schweren Erdbeben in Nordchina

Das schwere Erdbeben der Stärke 7.1 überraschte die Bewohner des tibetischen Hochlands in der Provinz Qinghai im Schlaf. Viele Häuser sind eingestürzt und es ist Chaos ausgebrochen. Zunächst wurden 67 Todesopfer gemeldet, doch steigen die Opferzahlen stündlich an. Rund 80 bis 90 Prozent der Häuser sind zerstört. Die letzten Informationen aus der sehr dünn besiedelten Region melden 300 Tote und 8.000 Verletzte. Es gibt laufend Nachbeben.

Weitere laufende Informationen hierzu im bcm-newsticker und auf twitter.

Vollpension für die Mitarbeiter – wie zwei Pharmaunternehmen das Erdbeben von L’Aquila bewältigten

In der FAZ-Ausgabe vom 7. April 2010 berichtet Tobias Piller in seinem Artikel “Vollpension für die Mitarbeiter” wie zwei von dem Erdbeben am 6. April 2009 in L’Aquila betroffene Pharmaunternehmen mit der Katastrophe fertig wurden. In der Erdbebenprovinz gibt es drei Pharmaunternehmen, die alleine mehr als drei Viertel der Ausfuhren aus der Provinz bestreiten. Weiterlesen…

Tsunami-Alarm nach schwerem Erdbeben in Indonesien

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7.7 hat heute Nacht die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Das Pacific Tsunami Warning Center hat daraufhin Tsunami-Alarm ausgelöst. Die Nachbarländer Thailand und Malaysia haben ebenfalls Tsunami-Alarm ausgelöst. Alle Tsunami-Warnungen wurden mittlerweile wieder zurückgenommen. Im Erdbebengebiet brach die Stromversorgung zusammen und es entstand eine Panik. Es gibt aber bislang keine Berichte über Tote oder schwere Sachschäden.

Im Dezember 2004 starben bei einem Tsunami in Folge eines schweren Erdbebens der Stärke 9 in dieser Region mehr als 226.000 Menschen.

Grafik: USGS

Schweres Erdbeben erschüttert Mexiko [Update]

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7.2 hat in der Nacht Mexiko erschüttert. Das Beben war auch im Süden der USA  zu spüren. Mindestens ein Mensch ist beim Einsturz eines Hauses ums Leben gekommen. Hunderte sind verletzt. Das Zentrum des Bebens lag rund 60 Kilometer südlich von Mexicali in 10 Kilometern Tiefe. In Mexicali, der Hauptstadt der Baja California, brachen Feuer aus und die Strom- und Wasserversorgung wurde zeitweise unterbrochen. Mit Suchhunden wird nach Verschütteten gesucht. Auch im Süden Kaliforniens und Arizona ist es in Folge des Bebens zu Stromausfällen gekommen sowie Sachschäden an Gebäuden.

Zahlreiche Nachbeben erschüttern Mexiko und den Südwesten der USA. Forscher warnen vor weiteren schweren Beben in der Region.

Grafik: USGS

Über 50 Tote bei Erdbeben in der Türkei – steigende Verwundbarkeit durch Katastrophen

Das Erdbeben in der Türkei hat bislang mehr als 50 Todesopfer gefordert. Hauptursache für die hohe Zahl an Opfern ist offensichtlich die nicht erdbebensichere Bauweise mit Lehm in einer stark erdbebengefährdeten Region. Die bestätigte auch Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Er hat die Wohnungsbehörde angewiesen, dort nun erdbebensichere Gebäude zu errichten. Um 4:32 Uhr erschütterte das Erdbeben die Provinz Elazig. In der Zwischenzeit sind über 80 Nachbeben mit Stärken um 5.5 aufgetreten. Weiterlesen…

Erdbeben im Süden Taiwans führt zu Stromausfällen in der Hauptstadt Taipeh

Der Süden Taiwans wurde heute früh durch ein schweres Erdbeben erschüttert. Das Beben hatte eine Stärke von 6.4. Das Zentrum lag 70 km südlich von Kaohsiung. Als Folge des Bebens kam es in der Hauptstadt zu Strom- und Telefonausfällen sowie zum Ausfall der Hochgeschwindigkeitsbahn im Süden des Landes. Mehrere Brände brachen aus. Berichtet werden Verletzte durch herabstürzende Gebäudeteile aber bislang keine Todesfälle.

Bereits vor vier Jahren gab es in dieser Region ein Erdbeben der Stärke 6.7, das zum Ausfall von Telefon- und Internetverbindungen im asiatischen Raum führte.