Versicherer rechnen mit höheren Schäden durch Klimawandel

SturmschadenDer Klimawandel fĂŒhrt zu einer deutlich höheren Belastung der Versicherungen durch SturmschĂ€den. Sowohl die Schadenshöhe steigt kontinuierlich an als auch die Schadensfrequenz, also die HĂ€ufigkeit der StĂŒrme.

Die Versicherer sammeln zum einen Schadensmeldungen in Schadensdatenbanken und berechnen die zukĂŒnftig erwarteten SchĂ€den mit aufwĂ€ndigen Klimamodellen.

Das wachsende Schadenvolumen fördert zudem das GeschÀft mit Wetterderivaten und Katastrophenanleihen.

Quelle: ftd

Umfrage: Datendiebstahl durch Mitarbeiter größte Bedrohung

ComputerbetrugEine Umfrage des Sicherheitsunternehmens Safenet unter 1.200 IT- und Sicherheitsexperten zeichnet eine deutliche Bedrohungslage: 74% fĂŒhlen sich durch Datendiebstahl und CyberkriminalitĂ€t bedroht. Dabei wird der Datendiebstahl durch interne Mitarbeiter (32% der Befragten) noch vor Hackerangriffen (27%) und Verlust von mobilen GerĂ€ten (20%) gesehen.

Quelle: pcwelt online

Stromausfall legt Chipfabrik lahm

SicherungLaut einem Bericht auf heise ist eine Chipfabrik von Samsung sĂŒdlich von Seoul durch einen Transformatorausfall ausgefallen. In dieser Fabrik werden Speicherbausteine sogenannte NAND-Flashspeicher fĂŒr MP3-Player, Mobiltetefone und USB-Sticks hergestellt. Samsung ist mit 45% WeltmarktfĂŒhrer bei diesen Speichern. Daher wird durch den Produktionsausfall mit einem Lieferengpass und einem Preisanstieg in der Folge gerechnet. Die Produktion soll laut einem Analysten erst in frĂŒhestens einem Monat wieder hochgefahren werden können.

Update (5.8.2007):

Samsung konnte die Produktion nach dem Stromausfall offenbar wieder hochfahren.

Der Schaden wird auf 44 Millionen Dollar geschÀtzt. Alle zum Zeitpunkt des Stromausfalls in bearbeitung befindliche Wafer sind Schrott.

Der Schaden konnte somit schneller behoben werden als zunĂ€chst befĂŒrchtet.

Die Katastrophenmodellierer

Drei amerikanische Unternehmen fĂŒhren den Markt fĂŒr Risikomodellierung von Katastrophen an. Risk Management Solutions (RMS) in Newark, Applied Insurance Research (AIR) in Boston und Eqecat in Oakland.

Die Spezialisten berechnen in Modellrechnungen die Risiken fĂŒr die Versicherer und RĂŒckversicherer zum Beispiel durch Großschadensereignisse wie Erdbeben oder StĂŒrme fĂŒr Investitionsobjekte.

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Vattenfall verliert Kunden durch Vertrauensverlust

Konzernchef Lars Josefsson rÀumte ein, dass neben dem wirtschaftlichen Schaden auch ein Vertrauensschaden bei den Kunden entstanden sei.

“Wir haben in Deutschland 10.000 bis 100.000 Kunden verloren”, sagte der Schwede bei einer Veranstaltung des “Deutschlandradio Kultur” und der “Welt am Sonntag”.

Durch den Stillstand der Anlagen wĂŒrde Vattenfall tĂ€glich zudem ein Schaden von 1 Mio. Euro entstehen.

Der Reputationsschaden wird wohl deutlich schwerer zu reparieren sein als der wirtschaftliche Schaden fĂŒr die finanziell sehr gut aufgestellten Energieversorger.

Manch einer erinnert sich noch an die Brent Spar, dem schwimmenden Öltank der Shell AG, dessen geplante Versenkung zu massiven Medienecho und Tankstellenbestreikungen gefĂŒhrt hat. Das war 1995!

Organisierte Kriminalität in Banken

Eine Umfrage im Auftrag des Sicherheitsunternehmens Actimize unter 40 Finanzdienstleistern in den USA und Großbritannien hat ergeben, dass einige von deren Mitarbeitern auch in den Diensten der organisierten KriminalitĂ€t stehen und Kundendaten an Kriminelle weitergeben.

Zu den kriminellen Handlungen der Angestellten zĂ€hlen neben Datendiebstahl fĂŒr Dritte auch Untreue, Selbstbereicherung oder rechtswidrige Absprachen mit Wettbewerbern. Die durchschnittliche Schadenssumme der jeweils schwersten FĂ€lle in den letzten fĂŒnf Jahren betrĂ€gt umgerechnet etwa 633.000 Euro.

Quelle: pcwelt

AKW-Ausfälle kosten Eon Millionen

Durch die AusfĂ€lle der Atomkraftwerke KrĂŒmmel und BrunsbĂŒttel erwartet der Energiekonzern Eon Einbußen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe.
Pro Tag entgingen Eon und seinem Partner Vattenfall allein durch den Stillstand von KrĂŒmmel Einnahmen in Höhe von rund einer Million Euro. Eon mĂŒsse die HĂ€lfte davon tragen. Auf die Prognosen fĂŒr 2007 werde dies jedoch keine Auswirkungen haben, sagte ein Konzernsprecher am Montag.
Quelle: Handelsblatt

Flutkatastrophe in England

150.000 Menschen sind ohne Wasser, 40.000 ohne Strom. Die Luftwaffe evakuiert hunderte von Menschen – der grĂ¶ĂŸte Einsatz der Luftwaffe in Friedenszeiten, so eine Sprecherin.

Die Regierung hat einen Krisenstab zur BewÀltigung der Ausnahmesituation einberufen.

Auch hier gibt es heftige Kritik an der Wettervorhersage, die vor den anstehenden immensen Regenmengen nicht gewarnt hat. Weitere NiederschlÀge werden erwartet.

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