AKW-Ausfälle kosten Eon Millionen

Durch die AusfĂ€lle der Atomkraftwerke KrĂŒmmel und BrunsbĂŒttel erwartet der Energiekonzern Eon Einbußen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe.
Pro Tag entgingen Eon und seinem Partner Vattenfall allein durch den Stillstand von KrĂŒmmel Einnahmen in Höhe von rund einer Million Euro. Eon mĂŒsse die HĂ€lfte davon tragen. Auf die Prognosen fĂŒr 2007 werde dies jedoch keine Auswirkungen haben, sagte ein Konzernsprecher am Montag.
Quelle: Handelsblatt

Flutkatastrophe in England

150.000 Menschen sind ohne Wasser, 40.000 ohne Strom. Die Luftwaffe evakuiert hunderte von Menschen – der grĂ¶ĂŸte Einsatz der Luftwaffe in Friedenszeiten, so eine Sprecherin.

Die Regierung hat einen Krisenstab zur BewÀltigung der Ausnahmesituation einberufen.

Auch hier gibt es heftige Kritik an der Wettervorhersage, die vor den anstehenden immensen Regenmengen nicht gewarnt hat. Weitere NiederschlÀge werden erwartet.

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Katastrophenalarm in Bayern nach schweren Unwetter

Schwere Unwetter in Bayern haben zu heftigen Überschwemmungen, vollgelaufenen Kellern und StromausfĂ€llen gefĂŒhrt. Daraufhin wurden in mehreren Landkreisen Katastrophenalarm ausgelöst. Ein Mensch starb, es gab zahlreiche Verletzte. Es muß mit weiteren schweren Gewittern gerechnet werden.

Der deutsche Wetterdienst ist wegen einer mangelhaften Vorhersage schwer in die Kritik geraten.

Täglich eine halbe Milliarde Euro Schaden durch Lokführerstreik

Ein bundesweiter Streik der LokfĂŒhrer könnte nach Berechnungen des Deutschen Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) SchĂ€den fĂŒr die Volkswirtschaft von einer halben Milliarde Euro am Tag verursachen.

Auch fĂŒr die Deutsche Bahn hĂ€tte ein Streik dramatische Folgen: “Sollte deutschlandweit kein Zug mehr fahren, mĂŒsste die Bahn Umsatzeinbußen beim Personenverkehr von 27 Millionen Euro pro Tag verkraften.” Hinzu kĂ€me ein Minus von 15 Millionen Euro im GĂŒterverkehr. so die DIW-Verkehrsexpertin Claudia Kemfert .

Quelle: n-tv online

Bundesregierung warnt eindringlich vor einer erhöhten Terror-Gefahr in Deutschland

Es gibt eine Menge konkreter TatbestĂ€nde bis in die vergangenen Tage, die dafĂŒr sprechen, dass Deutschland stĂ€rker in das Fadenkreuz des internationalen Terrorismus geraten ist“, sagte Innenminister Wolfgang SchĂ€uble der Tageszeitung „B.Z.“
Das Innenministerium hat offenbar konkrete Kenntnisse ĂŒber Islamisten aus Deutschland, die in Pakistan speziell fĂŒr AnschlĂ€ge in Deutschland ausgebildet wurden und nun wieder nach Deutschland eingereist sind oder in KĂŒrze einreisen werden.
In den vergangenen Monaten seien zudem mindestens sieben Islamisten aus Deutschland in Pakistan festgenommen worden.
„Wir haben eine ganze Reihe von Anzeichen dafĂŒr, dass El Kaida Deutschland und deutsche Einrichtungen, etwa Botschaften, im Visier hat. Es gibt fĂŒr Deutschland eine neue QualitĂ€t der Bedrohung“, so SchĂ€uble gegenĂŒber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

2. deutsche BCI Konferenz am 18. und 19.9. in Frankfurt / Main

bcinewDas Motto fĂŒr den diesjĂ€hrigen Kongress lautet “Planung des Offensichtlichen – Management des Unerwarteten” Folgende Streams sind derzeit in der Planung:

Stream 1 – BCM, am Ende steht ein zu steuernder Prozess (Schwerpunkt Methodik)
Stream 2 – BCM im Kontext der Informationstechnologie (Schwerpunkt Disaster Recovery)
Stream 3 – Voneinander lernen, Parallelen zwischen BCM und Katastrophenschutz (Schwerpunkt Krisenmanagement).

Konferenzinformationen und Anmeldungen gibt es hier.

Das Programm:

Programm 2. deutschsprachiger BCI Kongress Frankfurt

Call for Papers:

bis zum 31.7. können noch BeitrÀge eingereicht werden!

Taliban töten beide deutschen Geiseln

Die radikal-islamischen Taliban haben nach eigenen Angaben beide deutsche Geiseln getötet.

Die Taliban forderten zuvor ultimativ den Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan und die Freilassung aller Kameraden aus afghanischen GefÀngnissen.

Die deutsche Bundesregierung hat diesen Erpressungsversuchen allerdings nicht nachgegeben.

Bei den Opfern handelt es sich um zwei Bauingenieure, die im Auftrag der Vereinten Nationen Bau- und Entwicklungsprojekte betreuten.

Update:

Die afghanische Regierung dementiert mittlerweile die Hinrichtung der Geiseln.

Eine der beiden in Afghanistan entfĂŒhrten deutschen Geiseln ist nach Angaben des Außenministeriums in Kabul tot. Der Mann sei an einem Herzinfarkt gestorben, teilte der Sprecher des Ministeriums, Sultan Ahmad Bahin, mit. Die zweite Geisel sei noch am Leben.

Computerpanne legt Antibabypillen-Produktion lahm

Im Berliner Werk von Bayer-Schering-Pharma ist es nach einer Computerpanne zu einem beispiellosen Produktionsstopp gekommen.

Wie eine Unternehmenssprecherin inzwischen gegenĂŒber dem Tagesspiegel bestĂ€tigte, fielen bereits am Wochenende mehrere Schichten “aufgrund eines technischen Defekts im Datenverarbeitungssystem” aus. Viele der rund 700 Mitarbeiter wurden daraufhin nach Hause geschickt.

Artikel in heise

Na dann wollen wir mal hoffen, dass die ProduktqualitĂ€t nicht betroffen ist, sonst bekommen wir noch einen Babyboom. Kann man dann Schering fĂŒr die Erziehungskosten haftbar machen? 😉

Vorstand stürzt über unzureichendes Krisenmanagement

Der Vorstand von Vattenfall Europe, Klaus Rauscher ist nach einem Kommunikationsdesaster zurĂŒckgetreten. Die beiden einzigen Kernkraftwerke von Vattenfall in Deutschland KrĂŒmmel und BrunsbĂŒttel stehen still, die Betreibergenehmigung wackelt und bald tĂ€glich kommen neue Einzelheiten ans Tageslicht.

Die StörfĂ€lle selbst, aber insbesondere das absolut unzulĂ€ngliche Kommunikationsmanagement, haben fĂŒr Vattenfall in Deutschland und fĂŒr die gesamte Kernkraft in der Folge einen enormen und nachhaltigen Reputationsschaden verursacht.

Selbst Bundeskanzlerin Merkel betont, Sie habe mit dem Unternehmen kein Mitleid.

Japans Autoproduktion nach Erdbeben gestoppt

Das Erdbeben in Japan zu Wochenbeginn hat die Autoindustrie hart getroffen. Die Produktion eines wichtigen Zulieferers wurde so stark beschÀdigt, dass er nicht mehr liefern kann. Durch die just-in-time-Produktion gibt es auch keine Zwischenlager mehr.

Daraufhin mussten die großen japanischen Hersteller Honda, Toyota, Suzuki und Mitsubishi ihre Produktion in einigen Fabriken komplett herunterfahren.

Artikel in der ftd.

Update:

Toyota fÀhrt die Produktion in Japan wieder hoch und hilft dem betroffenen Zulieferer wieder auf die Beine.

Handelsblatt online

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