Krisenmanagement der Reiseveranstalter

Das aktuelle Flugzeugunglück auf dem Madrider Flughafen zeigt leider wieder deutlich, wie schnell ein schreckliches Ereignis ein akutes Krisenmanagement erfordert. Der Gemeinschaftsflug von Spanair und Lufthansa ist heute auf dem Weg von Madrid nach Las Palmas auf Gran Canaria beim Start abgestürzt. Auf dem Flug waren vermutlich auch deutsche Passagiere eingescheckt. Nach aktuellen Meldungen konnten nur 27 der 175 Menschen an Bord gerettet werden.

Sowohl die Luftfahrtunternehmen als auch die Reiseveranstalter sind auf solche Ereignisse vorbereitet. Lufthansa und Fraport haben ein Krisenmanagement nach dem Vorbild der schweizer CareLink implementiert. Auch die Reiseveranstalter haben sich mit einem Krisenmanagement, das trotz des harten Wettbewerbs gemeinschaftlich koordiniert wird, auf solche Situationen vorbereitet. Der Artikel “Wenn die Reise zum Notfall wird” der vor kurzem im Handelsblatt erschienen ist, beschreibt die Krisenvorsorge der Reiseveranstalter. Der Artikel wurde bcm-news freundlicherweise vom Handelsblatt zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
Wenn die Reise zum Notfall wird (bei Handelsblatt.com am 21.08.2008 veröffentlicht)

Neues Buch zur Durchführung von Notfallübungen

Literatur zur Durchführung von Übungen und Simulationen sind rar. British Standards (BSi) bietet aktuell in seinem Online-Shop nun ein neues Buch zu diesem Themenkomplex an: “Exercising for Excellence: Delivering a successful Business Continuity Management exercise” so der Titel des Buches verfasst von Dennis Flynn (crisis solutions).

Inhalt des Buches:

  • Establishing a successful exercise programm
  • Choosing the right type of exercise
  • Planning the exercise
  • Delivering the exercise
  • Reporting and evaluation

Klingt zumindest vielversprechend. Mehr dazu, sobald die Post geliefert hat.

Kryptosystem für den neuen digitalen Behördenfunk geht in Entwicklung

Siemens hat vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den Auftrag für die Entwicklung des Kryptosystems für den neuen digitalen Behördenfunk erhalten. Die Referenzgeräte werden von Motorola entwickelt.

Der neue Digitalfunk für deutsche Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) soll bis zum Jahre 2011 flächendeckend in Deutschland eingeführt werden. Weiterlesen…

Der ehemalige Ausweichsitz der Bundesregierungen

Die Konzeption, Einrichtung und der Betrieb von Ausweichstandorten für geschäftskritische Arbeitsplätze und IT-Systeme gehört zu den schwierigsten und teuersten Investitionen bei der Implementierung eines BCM.

Natürlich benötigt auch die Regierung und die Ministerien Ausweichlokationen für den Krisenfall.

Wenn es um den “Ausweichsitz der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland in der Krise und Krieg” geht, darf es ruhig auch ein bisschen aufwändiger und teurer werden.

Weiterlesen…

Nationales Handy Frühwarnsystem in den USA ab 2010

Ab 2010 sollen die US-amerikanischen Bürger per Handy über Naturkatastrophen und Terrorangriffe informiert werden. Hierzu hat die amerikanische Telekommunikationsbehörde FCC (Federal Communications Commission) nun die Spezifikation für den Service “Commercial Mobile Alert System (CMAS)” veröffentlicht, wie heise aktuell berichtet.

Weiterlesen…

Satelliten-Kommunikationstechnik für das BCM

Die Verfügbarkeit von Festnetz und Mobilfunk in einem Notfall ist nicht gewährleistet. Insbesondere bei Stromausfällen und Katastrophen muß auf alternative Kommunikationstechnologien zurückgegriffen werden. Eine dieser Alternativen ist die Kommunikation über Satelliten.

Die britische BCM Seite www.bs25999.com stellt in diesem Beitrag Satelliten-Kommunikationssysteme vor.

Richtig kommunizieren in der Krise

Die richtige Kommunikation in einer Krise ist mit Sicherheit einer der zentralen kritischen Erfolgsfaktoren um eine Krise bewältigen zu können.

Die Krisenkommunikation besteht aus mehreren Komponenten:

  1. Die Kommunikation innerhalb der Krisenorganisation, d.h. innerhalb des Krisenstabes / der Krisenstäbe und zu den anderen Rollen der Krisenorganisation
  2. Die unternehmensinterne Kommunikation mit den Mitarbeitern und deren Angehörigen, zum Aufsichtsrat, Konzern etc.
  3. Die externe Kommunikation mit den Rettungsdiensten, Behörden und den natürlich Medien / der Öffentlichkeit.

Weiterlesen…