Verletzte und Evakuierungen an der KĂźste nach starkem Erdbeben in Chile

Chile wurden am Sonntag um 19:37 Uhr Ortszeit (Mo, o:37 MESZ) von einem starken Beben der Stärke 7,1 erschüttert. Aus Furcht vor einem Tsunami wurden in den Küstengebieten rund 7.000 Menschen evakuiert. Der befürchtete Tsunami blieb jedoch aus. Das Epizentrum des Bebens lag rund 200 Kilometer südwestlich von Santiago nahe der Küstenstadt Constitución. Auch in der Hauptstadt schwankten die Häuser und Menschen gerieten in Panik. Es gab mehrere leicht Verletzte aber keine großen Sachschäden. Am 27. Februar 2010 waren bei einem Erdbeben der Stärke 8,8 in Zentralchile mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen.

Seit drei Tagen massive Stromausfälle in Chile

Die überregionalen schweren Stromausfälle in Chile setzen sich seit drei Tagen fort. Immer wieder sind andere Landesteile von den Ausfällen betroffen. Am Montag war der Norden des Landes betroffen, am Sonntag die Hafenstadt Valparaiso. Die Ursache für die Stromausfälle sind nach wie vor nicht eindeutig identifiziert. Das Leitungsnetz ist jedoch veraltet und gilt daher als eine der möglichen Ursachen. Energieminister Rodrigo Alvarez drohte den verantwortlichen Unternehmen mit Bestrafung und forderte Investitionen in das Leitunsgnetz.

Gigantischer Stromausfall legt Chile lahm

Ein landesweiter Stromausfall hat am Samstag weite Teile Chiles getroffen. Rund 10 von 16 Millionen Chilenen waren ohne Strom. In der Hauptstadt Santiago de Chile, mit rund sechs Millionen Einwohner, fielen U-Bahnen, Ampeln und Telefonverbindungen aus.  Im Norden der Stadt wurde ein Supermarkt geplündert.  Nach zwei Stunden hatten rund 45 Prozent der Haushalte landesweit und rund 90 Prozent der Haushalte in Santiago de Chile wieder Strom. Das Stromnetz des Landes ist sehr instabil. Den letzten überregionalen Stromausfall gab es im März 2010, einen Monat nach dem das Land ein schweres Erdbeben der Stärke 8,8 erschüttert hatte.

[RSOE EDIS]

Lesezeichen: viele Länder spielen russisches Roulette bei der Erdbebenvorsorge

Der in Istanbul lebende amerikanische Journalist Claire Berlinski vergleicht in seinem Artikel in der Los Angeles Times die Erdbebenvorsorge vieler Länder mit russischem Roulette:

“Eight of the world’s 10 biggest cities are built on fault lines, and they are growing larger every day. The urbanization trend is continuing upward, as is the trend of housing migrant populations in death traps. As a result, it’s likely that before long we’ll see a headline announcing, “1 Millon Dead in Massive Earthquake.””

Wie der  Autor an dem Beispiel des Bebens in Chile  aufzeigt, ist die Erdbebenvorsorge weniger eine Frage des Geldes, sondern der konsequenten Einhaltung von erdbebensicheren Baustandards:

“Fatalism kills. Short-term thinking kills. But above all, corruption kills.”

Damit hat der Autor die Probleme kurz und prägnant zusammengefasst. Dies gilt im Übrigen nicht nur für die Erdbebenvorsorge, sondern auch für das Business Continuity Management im Allgemeinen.

Vulkanausbruch in Chile sorgt weiter fßr massive Flugausfälle in Australien

Die Aschewolken nach dem Ausbruch der chilenischen Vulkankette Caulle ziehen weiterhin über die Südhalbkugel und verursachen massive Flugausfälle. In Australien sind derzeit alle Fluglinien und viele der großen Städte betroffen, darunter insbesondere die Destinationen Sidney, Canberra, Adelaide, Melbourne und Perth. Betroffen sind auch Verbindungen von Australien nach Europa und Neuseeland. Die Billigfluglinie Tiger muss mit seiner gesamten Flotte wegen der Aschewolke am Boden bleiben. In Chile und Argentinien hat eine bis zu 40 Zentimeter hohe Ascheschicht für Chaos und massive Schäden in der Landwirtschaft gesorgt.

Erdbeben der Stärke 6,0 in Chile

Am Sonntag Abend hat es in Chile ein starkes Erdbeben der Stärke 6,0 gegeben. Chile ist noch im Wiederaufbau vom letzten verheerenden Erdbeben begriffen. Das Epizentrum des Bebens war 23 Meilen südlich der Stadt Concepcion im Süden Chiles in einer Tiefe von 16 Kilometern. Über Schäden liegen noch keine Informationen vor. Bitte beachten Sie Meldungen über den BCM-Newsticker.

Das Beben vor einem Jahr hatte die Stärke 8,8 und forderte über 520 Menschenleben.

Alle Kumpel in Chile sind gerettet

Alle 33 Kumpel sind aus dem chilenischen Bergwerk in Chile aus knapp 700 Meter gerettet worden. Auch die letzten Helfer wurden aus der Mine evakuiert. Präsident Sebastan Pinera verschloss den Schacht pressewirksam mit einem Eisendeckel.

Die geglückte Rettung wird sicherlich zum Medienereignis des Jahres werden. Vergessen scheint das schwere Erdbeben in Chile im Februar diesen Jahres, das mehrere hundert Todesopfer gefordert hat.

Es bleibt zu hoffen, dass nachhaltig an den offensichtlich schlechten Sicherheitszuständen in einigen Bergwerken gearbeitet wird. Für das mittelständische Betreiberunternehmen dieser Mine bedeutet dieses Unglück das Aus: die Inhaber haben angekündigt, Insolvenz anzumelden.

Erste Kumpel in Chile sind oben

Kurz nach fünf Uhr deutscher Zeit ist der erste der 33 Bergleute in Chile wieder zurück ans Tageslicht gekommen. Eine Stunde später kam der zweite Kumpel nach oben. Die Rettungsaktion scheint reibungslos zu funktionieren. Drei Experten sind mit der Rettungskapsel in die Tiefe gefahren, um die Kumpel in der Tiefe bei der Rettung zu betreuen. N24 überträgt live im Fernsehen, Live-ticker gibt es bei n24.de und focus.online.

Bergung der Kumpel in Chile steht kurz bevor – n24 Ăźberträgt live

Nach mehr als zwei Monaten in über 600 Meter Tiefe scheint die Befreiung der Kumpel in greifbarer Nähe. Um 1.00 Uhr deutscher Zeit soll mit der Bergung begonnen werden. Die Rettunsaktion wird sich über geraume Zeit hinziehen, da für jeden der 33 eingeschlossenen Bergmänner etwa 55 Minuten Minuten benötigt wird. N24.de berichtet in einem Livestrem von der spektakulären Rettungsaktion. Die Rettung wurde technisch, organsiatorisch und psychologisch bis ins Detail vorbereitet. Auch die Reihenfolge, in der die Kumpels gerettet werden, folgt einer ausgetüftelten Planung. Jetzt müssen die Kumpels noch einmal Nerven bewahren auf ihrer 15 minütigen Fahrt im Rettungskorb durch den engen Schacht. Wenn sie dann an der Oberfläche sind, wird die Welt für sie nicht mehr sein wie zuvor.

Glück Auf für die Jungs!

Stromausfall in weiten Teilen Chiles

In Chile sind weite Teile des Landes von einem Stromausfall betroffen. In der Hauptstadt gingen kurz vor 21:00 Uhr Ortszeit (01:00 Uhr MEZ) die Lichter aus. Bahnstationen und Einkaufszentren wurden evakuiert. Nach knapp einer Stunde kam die Stromversorgung in der Hauptstadt wieder ans Laufen. In den anderer Regionen soll die Stromversorgung im Laufe der Nacht wieder stehen. Ursache des Stromausfalls war eine Störung im Stromnetz, die aber noch nicht lokalisiert werden konnte. Ein Zusammenhang mit dem Erdbeben wird vermutet.

Chile kämpft zwei Wochen nach dem schweren Beben mit dem Wiederaufbau des Landes unter einer neuen Regierung. Die Stromversorgung ist hierfür elementar.

Quelle:  n24