WHO aktualisiert Pandemie Statistik
Das WHO hat die Statistik der international gemeldeten H5N1-Fälle aktualisiert.
Bundesnetzagentur besorgt über Zustand des Stromnetzes
Matthias Kurth, Chef der Bundesbehörde hat sich besorgt über den Zustand des Stromnetzes geäussert. Ausfälle während des kommenden Sommers hält er für möglich.
Die Verfügbarkeit des deutschen Stromnetzes ist bislang sehr hoch. Lediglich 20 Minuten Stromausfall hat der Endnutzer statistisch gesehen jährlich zu verkraften (Statistik der Bundesnetzagentur). Dies ist im europäischen und insbesondere im internationalen Vergleich ein sehr guter Wert.
Besorgnis bereiten jedoch zum Einen die Schwankungen bei der Stromeinspeisungen durch die Windkraft und die Belastung der Stromnetze durch den europaweiten Stromhandel.
Siehe hierzu auch den Artikel in der Zeit.
Feuer in südkoeranischer Akkufabrik bringt Laptop-Anbieter in Bedrängnis
Die Global Risks Studie des WEF hat die supply chain-Risiken als eine von vier zentralen Themen der Zukunft identifiziert. Die Laptop-Branche ist jetzt mit diesem Risiko konfrontiert worden.
BKA warnt vor erhöhter Terrorgefahr in Europa
In seiner Jahrespressekonferenz hat das BKA am vergangenen Freitag vor einer erhöhten Gefahr durch den islamistischen Terrorismus gewarnt. In Deutschland existieren nach Angaben der Behörde weiter intakte Netze islamistischer Terroristen.
Bahn-Streiks haben einen Schaden von 500 Millionen Euro verursacht
Nach Expertenschätzungen haben die vergangenen Bahn-Streiks der Lokführer der deutschen Wirtschaft einen Schaden in Höhe von 500 Millionen Euro zugefügt. Ein Streiktag im flächendeckenden Güterverkehr habe die deutsche Volkswirtschaft zwischen 35 und 45 Millionen Euro gekostet, die Streiks im Fernverkehr etwa 100 Millionen Euro.
Dies berichtet n-tv unter Berufung auf Expertenschätzungen.
BSi baut sein Schulungsangebot zu BS 25999 in Deutschland weiter aus
British Standards sieht Deutschland als wichtiges Zielland für den Business Continuity Standard BS 25999-1 und die Zertifizierung nach BS 25999-2.
Demzufolge wird das Schulungsangebot für die Implementierung und den Lead Auditor / Leitender Auditor BS 25999 laufend erweitert. Die Trainings werden in englischer und deutscher Sprache angeboten.
Eine Übersicht über die aktuellen Schulungstermine bietet die deutsche Internetseite von BSi.
Erster Vogelgrippe-Fall in der Schweiz seit zwei Jahren
Erstmals seit zwei Jahren ist in der Schweiz wieder ein Fall von Vogelgrippe festgestellt worden. Das hochansteckende Virus H5N1 wurde bei einer Tafelente auf dem Sempachersee im Rahmen des Überwachungsprogramms gefunden, wie das Bundesamt für Veterinärwesen mitteilt.
Der Vogel zeigte keinerlei Krankheitssymptome.
Deutschland ist offiziell Vogelgrippe-frei
In Deutschland gibt es offiziell keine Vogelgrippe mehr. Wenn drei Monate kein neuer Fall aufgetreten ist, gilt dies nach den Vorgaben des Internationalen Tierseuchenamts (OIE) als Geflügelpest-frei.
Zuletzt war die Vogelgrippe Ende 2007 in Brandenburg aufgetreten.
Dacia Logan Werk in Rumänien steht streikbedingt still
Die Arbeiter im rumänischen Dacia Werk, in dem das Modell Logan produziert wird, sind in den Ausstand getreten. Die Produktion in dem Tochterunternehmen von Renault ist vollständig zum Erliegen gekommen. In dem Werk sind 13.000 Mitarbeiter beschäftigt. Sie fordern eine Erhöhung der Löhne um 65 Prozent.
Quelle: n-tv
Epidemie in Rio de Janeiro
In der brasilianischen Großstadt ist eine Dengue-Epidemie ausgebrochen. Es handelt sich hierbei um eine von Mücken übertragene Viruserkrankung. Die Symptome entsprechen einer schweren Grippeerkrankung. Es gibt gegen die Infektion weder einen Impfschutz noch ein Medikament. Täglich sollen 2.000 neue Krankheitsfälle registriert werden. Im Bundesland Rio gab es seit Januar insgesamt 47 Todesopfer. Die Regierung in Brasilia kündigte die Gründung eines Krisenstabs an, der am Montag zusammentreffen soll.
Münchener Rück verbrieft Sturmrisiken
Die Münchener Rückversicherung hat eine neue Katastrophenanleihe im Volumen von 170 Mio. Euro an den Kapitalmarkt gebracht. In einer ersten Tranche von 100 Mio. Euro werden Spitzenrisiken aus Stürmen platziert. Die zweite Tranche über 70 Mio. Euro verbrieft erstmalig Frequenzschäden, wenn in einem Jahr mehrere mittelschwere Stürme auftreten.
Quelle: ftd