National Risk Register in UK aktualisiert

2008 wurde in Großbritannien das National Risk Register (NRR) von der Regierung veröffentlicht. Das NRR gibt eine Einschätzung von relativer Schadenshöhe und relativer Eintrittswahrscheinlichkeiten von Risiken für Großbritannien.

Das NRR wurde jetzt aktualisiert. Die Änderungen sind in diesem Dokument beschrieben.

Die bedeutendsten Risiken bleiben das Risiko einer Pandemie, Überschwemmungen und Terrorangriffe auf Menschenansammlungen. Die Risikoeinschätzung für Naturkatastrophen "severe weather" wurde erhöht. Das Risiko Cyber Attack wurde in zwei Risiken aufgeteilt: "Cyber Attacks: National Infrastructure" und "Cyber Attacks: Data Confidentiality".

Zwei Umfragen und eine BCM-Veranstaltung warten auf Sie

Die erste Umfrage richtet sich an die BC -Manager. Ziel ist es,  eine Bestandsaufnahme der für das BCM zur Verfügung stehenden Mitarbeiterkapazitäten zu erhalten.

Die zweite Umfrage richtet sich an alle Leser der bcm-news. Ich bitte Sie um Ihr Feedback, um die weitere Entwicklung der bcm-news an ihren Anforderungen ausrichten zu können.

Am 19. April findet in Schwäbisch Hall bei der Bausparkasse das Treffen des bci-Grüpple statt. Die Teilnahme ist für alle BCM-Interessierten offen und kostenfrei. Anmeldungen bitte über das Anmeldeformular.

Zu den Umfragen und der bci-Veranstaltung finden Sie die Links in der Info-Spalte auf der rechten Seite in den bcm-news.

Notfallpläne von BA greifen

Die Notfallpläne von British Airways (BA) im zweiten Streik des Kabinenpersonals innerhalb weniger Tage scheinen zu greifen. Mehr als 75 Prozent der Passagier können befördert werden, vermeldet die Fluglinie auf ihrer Homepage:

"We have been able to expand our flight schedule up to 30 March because of the increased numbers of cabin crew wishing to work as normal.
We will fly more than 75 percent of customers booked to travel during this period despite Unite’s unjustified strike action."

An den beiden Londoner Flughäfen Gatwick und City läuft der Flugverkehr nach Plan. Einschränkungen gibt es bei den Flügen von und nach Heathrow. BA hat massiv Kapazitäten bei anderen Fluglinien eingekauft um die Ausfälle zu kompensieren. Ganze Flugzeuge mit Besatzungen wurden gechartered. Zudem sind offensichtlich nicht so viele Mitarbeiter des Kabinenpersonals in den Ausstand getreten und weiteres Personal konnte aus anderen Bereichen zur Verstärkung abgezogen werden. Diese Maßnahmen kosten die Fluglinie jedoch viel Geld.

Erneut Streik bei British Airways

Innerhalb kurzer Zeit trifft BA bereits der zweite Streik des Kabinenpersonals. Bereits vor einer Woche waren die Flugbegleiter in den Streik getreten. Der Streik soll vier Tage dauern und betrifft insbesondere den Londoner Flughafen Heathrow. Knapp 43.000 Passagiere müssen umbuchen, hunderte von Flügen werden gestrichen. Auch Verbindungen von und nach Deutschland sind von dem Streik betroffen.

Der letzte Streik soll die Fluggesellschaft bereits täglich rund 7,7  Millionen Euro gekostet haben. Als Notfallmaßnahmen setzt das Management von BA Personal und Maschinen von acht Konkurrenz-Airlines ein.

bcaw Tag 5 (Freitag): mein persönliches Resumee

So, die Business Continuity Awareness Week "bcaw" neigt sich dem Ende zu. Leider war es mir nicht vergönnt die Beiträge live zu verfolgen. Aber, die Beiträge stehen  erfreulicherweise auf der Webseite zum Nachhören zur Verfügung. Eine aus meiner Sicht wertvolle Sammlung von Beiträgen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Im Rahmen einer Konferenz hätten viele Teilnehmer viel Geld hierfür bezahlt! Nur um ein Beispiel herauszugreifen: der Beitrag von Margaret J. Millet MBCI von ebay "Mergers & Akquisitions - is your Crisis Management Plan ready for day 1". Margaret J. Millet berichtet aus ihrer Erfahrung mehrerer durchlebter M&A-Projekte mit welchen Herausforderungen das BCM in einem solchen Vorhaben konfrontiert ist und worauf zu achten ist, damit Risiken und Chancen angemessen gemanaged werden. In Anbetracht der wieder ansteigenden M&A-Aktivitäten ein Thema, das jeden BC-Manager unvermittelt und mit aller Härte treffen kann.

Ein tolles Programm, das das bci hier auf die Beine gestellt hat. Interessieren würde mich die Resonanz. Hoffentlich muß man nicht vom bcaw-Forum auf den weiteren Teil des Programms schließen. Dies wäre schade und würde der Qualität der Veranstaltung nicht gerecht werden.

Ich freue mich schon auf die nächste bcaw, verbunden mit der Hoffnung, dass diese auch hier in Deutschland stärker Beachtung finden wird.

Ihre Meinung ist gefragt

Dieses Thema passt sehr gut in die Business Continuity Awareness Week. Es geht nämlich um Ihre Wahrnehmung der bcm-news. Die bcm-news sind nach ein paar Jahren Bestehen und über 800 Artikeln schon ein bisschen erwachsen geworden. Ein guter Punkt, um selbstkritisch den aktuellen Status zu betrachten und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Mit meinen beiden Co-Autoren Matthias und Uwe habe ich bereits eine Weiche gestellt. Jetzt sind Sie dran:

  • wie nutzen Sie die bcm-news
  • welche Funktionen sind von Interesse
  • was können wir besser machen.

Mit ein paar kurzen Fragen in dieser Umfrage bitte ich um Ihr Feedback. Alle persönlichen Fragen sind selbstverständlich optional und werden vertraulich behandelt. Die Umfrage läuft bis Ende April.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Matthias Hämmerle

bcm-news

bcaw Tag 4 (Donnerstag): versteckte Schätzchen des bci

Ein bisschen gut versteckt hat das bci im Rahmen der business continuity awareness week "bcaw" ein paar "Schätzchen" auf dieser Seite. Hier finden sich case studies und Broschüren sowie weitere Informationen zu BCM.

Besonders interessant finde ich die Supply Chain Resilience Survey 2009 von bci und Zurich Versicherung. Ein Blick auf die Seite und in die Studie lohnt sich. Rund die Hälfte der befragten Studienteilnehmer waren von einer Unterbrechung der Lieferkette betroffen. Ich prognostiziere dieses Thema als eines der Zukunftsthemen im BCM.

Bei den Webcasts ist Großkampftag mit acht Vorträgen über ein sehr breites und interessantes Themenspektrum. Das BCM Forum auf der bcaw-Homepage strahlt eine große Ruhe aus, d.h. es wird leider kaum genutzt.