Irene: New York Transit vor schwierigem Wiederanlauf

Es gibt noch keinen Zeitplan für den Wiederanlauf von New York Transit. Das Personal und die Ausrüstung muss wieder verfügbar gemacht werden, die Strecken müssen alle inspiziert werden und wieder befahrbar gemacht werden. Teile der Strecken stehen unter Wasser oder es sind Bäume darauf gestürzt. Die gute Nachricht ist, dass kein Salzwasser in die Subway eingedrungen ist. Trotzdem wird der öffentliche Verkehr am Montag nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. In einer Stadt wie New York, in der fast alle Beschäftigten auf die Verkehrsmittel angewiesen sind, eine sehr schwierige Situation. Wenn die Börsen am Montag ihre Arbeit wiederaufnehmen, gilt es für die Finanzdienstleister, aber auch die anderen Unternehmen natürlich, unverzüglich wieder in Tritt zu kommen. Wer remote von zu Hause arbeiten kann und über Strom und Internet verfügt, ist fein raus. Für die Kollegen, die am Montag in die City müssen, wird das ein Abenteuer. Für viele Unternehmen ein geeigneter Anlass, ihre Remote Working Optionen zu überprüfen und weiter auszubauen.

Irene: Evakuierungsanordnung für NYC wird um 15 Uhr aufgehoben

Um 15:00 Uhr Ortszeit (21:00 Berlin) wird die Evakuierungsanordnung für New York aufgehoben. Die Menschen können dann aus den Notunterkünften wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Der Transport dürfte sich noch schwierig gestalten, da die Schienen zum Teil noch unter Wasser stehen. Der Transport erfolgt mit Bussen und Taxen.

Diskutiert wird bereits heftig, ob die Maßnahmen angemessen waren, nachdem die Auswirkungen nicht so heftig waren wie befürchtet.

New Yorker Börsen werden voraussichtlich am Montag öffnen, Bargeldversorgung im Fokus

Die New Yorker Börsen NYSE, Nasdaq und BATS werden voraussichtlich am Montag den Handel wieder aufnehmen. Die offizielle Entscheidung steht aber noch aus.

Im Zahlungsverkehr kämpfen die Banken darum, trotz des heftigen Sturms die Geldautomaten wieder mit Bargeld zu befüllen, damit am Montag das Leben so normal wie möglich weitergehen kann. Denn gerade bei Stromausfällen ist Bargeld Trumpf.

BCM News Updates for 2011-08-28

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"Irene" zum tropischen Sturm heruntergestuft, 3 Millionen Haushalte ohne Strom

New York scheint glimpflich davongekommen zu sein. "Irene" wurde jetzt von Hurrikan zum tropischen Sturm heruntergestuft mit aktuellen Windgeschwindigkeiten von 65 mph (105 km/h). Eine besondere Gefährdungen besteht jetzt noch in Überflutungen von Tunneln. Der Holland Tunnel in NYC wurde wegen Überflutung gesperrt. Als Schwachstelle hat sich wiederum die Stromversorgung erwiesen. Aktuell sind rund drei Millionen Haushalte ohne Strom. Ein Notstromaggregat sollte in den USA schon zum Haushalt gehören.

Hurrikan "Irene" trifft New York, 2 Millionen Haushalte ohne Strom

Der Hurrikan "Irene" ist auf ein nahezu menschenleeres New York getroffen. The city that never sleeps hat sich doch für einige Stunden zur Ruhe begeben. Subways und Busse verkehren nicht mehr, die Häfen (Port of New York, Port for Long Island Sound), Brücken sowie die Flughäfen sind ebenfalls geschlossen. Alleine die gelben Taxen sind noch unterwegs. Notrufe auf der 911 werden wie angekündigt während des Sturms nicht beantwortet. Rund 370.000 Einwohner hatten einen Evakuierungsbefehl erhalten, doch nicht jeder ist dieser Aufforderung gefolgt. Der Hurrikan hat noch Windstärken von 130 Stundenkilometer und das Wasser könnte die Fluttore im Süden Manhattans übersteigen. Aktuell gibt es Tornado-Warnungen für NYC.  Am Samstag hatte Präsident Obama den Notstand für New York erklärt, um entsprechende Hilfemaßnahmen einleiten zu können. "Irene" zieht eine "Schneise der Dunkelheit" an der Ostküste hinter sich her. Rund 2 Millionen Haushalte sind bereits ohne Strom. Ein AKW in Maryland hat sich automatisch heruntergefahren. Die Amerikaner wissen um ihr fragiles Stromnetz und der Run auf Notstromaggregate und haltbare Lebensmittel sowie Wasser war groß. Viele Läden waren ausverkauft. Bislang sind neun Todesopfer gemeldet worden. Amerikanische Kriegsschiffe haben Kurs auf die Ostküste genommen, um Hilfe leisten zu können. Am Wochenende wurden rund 9.000 Flüge gestrichen.

Die New Yorker Börse hat angekündigt, am Montag wieder normal zu arbeiten. Es wird also ganz schnell wieder Leben in die pulsierende Stadt zurückkehren, und es gilt wieder "the city that never sleeps.

Der Verlauf von "Irene" kann in der Hurricane Tracking Map der NY Times verfolgt werden. Die NYT hat ihr Angebot wegen "Irene" derzeit kostenfrei freigeschaltet.

Irene: New York City Subway Service Shutdown erfolgt

Wie geplant ist die NYC Subway ab sofort ausser Betrieb. Dies ist eine vorsorgliche Maßnahme angesichts des nahenden Hurrikans Irene. Die Taxifahrer sind angewiesen die Evakuierungszonen besonders häufig anzufahren, Gruppen und Heimtiere mitzunehmen. Mit Strassensperrungen in NYC ist zu rechen. Während der Sturmphase werden die Behörden keine Evakuierungen durchführen.

Hier ein Bild von der Grand Central Station während des Shutdown.

BCM News Updates for 2011-08-27

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Irene: nahezu 200.000 Haushalte in North Carolina ohne Strom

Hurrikan"Irene"  hat das Festland erreicht und obwohl sie an Stärke verloren hat, sind die Wirkungen noch gewaltig. In North Carolina kam es zu starken Beschädigungen der Strom- und Wasserversorgung. Nahezu 200.000 Haushalte sind nach dem Bruch von Strommasten ohne Strom. Ein Mensch soll ums Leben gekommen sein. Die Flughäfen in North Carolina wurden geschlossen und zahlreiche Hauptstrassen gesperrt.

Der New Yorker Bürgermeister Bloomberg warnt seine Einwohner, dass das Zeitfenster für die Evakuierung jetzt zugeht. 7.000 Patienten wurden aus den gefährdeten Krankenhäusern bereits evakuiert. Um 12:00 Uhr Mittag wird der Personenverkehr (Mass Transit) eingestellt. Alle Taxis in New York sind aufgefordert Haustiere mitzunehmen, die die Evakuierten mitnehmen. Diese sollen Tiernahrung, Medikamente und Impfbücher für ihre Lieblinge dabei haben.

Irene: New York evakuiert 370.000 Bewohner, Obama bricht Urlaub ab

Für New York City steht der Evakuierungsplan als Vorbereitung auf den herannahenden Hurrikan "Irene", der am Sonntag NYC erreichen wird. Der New Yorker Bürgermeister Michael R. Bloomberg hat jetzt die Evakuierung tieferliegender Gebiete in New York angeordnet. Betroffen hiervon sind rund 370.000 Menschen. Die betroffenen Bürger müssen bis 17:00 Uhr Ortszeit die Evakuierungszonen verlassen und Schutzgebäude aufsuchen. Patienten aus 22 Kliniken der Stadt wurden evakuiert. Ab Samstag nachmittag werden die Flughäfen von New York geschlossen. Es sind nur noch Starts erlaubt. Die US-Fluggesellschaften haben bereits zahlreiche Flüge gestrichen und ihre Maschinen aus der Küstennähe weggebracht. Auch die Lufthansa hat Flüge in die USA gestrichen. Es gibt Pläne den Personennahverkehr komplett zu stoppen. 468 Subway-Stationen und 840 Meilen Schienen wären von dieser Maßnahme betroffen. Das Subway-Netz von New York liegt unter dem Wasserspiegel und muß mit über 700 Pumpen trocken gehalten werden. Dies ist bereits ohne Hurrikan eine tägliche Herausforderung. Barack Obama sprach vor dem Abbruch seines Urlaubs von einem "historischen Hurrikan", der wahrscheinlich extrem gefährlich und kostspielig werden wird. Die Bürger an der Ostküste bereiten sich mit Hamsterkäufen auf das Ereignis vor. Sie bereiten sich auf einen mehrtägigen Stromausfall vor. Notstromaggregate gibt es nur noch "one per person" und Lebensmittelgeschäfte werden für die Notvorräte leergekauft. Der Hurrikan mit dem hübschen Namen "Irene" hat die Größe Europas und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 20 Stundenkilometer. In seinem Innern hat er Windgeschwindigkeiten bis 160 Stundenkilometer. Der Verlauf des Hurrikans kann auf dem Reuters Hurricane Tracker mitverfolgt werden. Im BCM-Newsticker gibt es laufend aktuelle Informationen zu "Irene".