Schweinegrippe-Impfstoff landet in der Müllverbrennung

Das Haltbarkeitsdatum des Impfstoffs gegen die Schweinegrippe (H1N1) läuft in den nächsten Wochen ab. Von den an die Länder gelieferten 34 Millionen Dosen Pandemrix des Hersteller Glaxo-Smith-Kline, im Gegenwert von rund 300 Millionen Euro, lagern noch rund 30 Millionen Dosen an geheimen Orten der Bundesländer, wie die FAZ heute in ihrer Printausgabe berichtet. Der Impfstoff muss nun vernichtet werden, da das Haltbarkeitsdatum erreicht ist und die Schweinegrippe-Impfung mittlerweile Bestandteil der regulären Grippe-Impfung ist.  Auch hilfsbedürftige Staaten hatten kein Interesse an dem Impfstoff. So wandern jetzt Impfstoffe im Wert von rund 250 Millionen Euro in die Müllverbrennungsanlagen. Auf den Kosten für die Beschaffung und Vernichtung des Impfstoffs bleiben die Bundesländer sitzen. Der Bund hatte eine Kostenübernahme mehrfach abgelehnt. Auch Unternehmen, die für sich einen eigenen Vorrat des Impfstoffs angelegt haben, müssen sich jetzt um die Entsorgung kümmern. Diese ist mit der Form der Müllverbrennung glücklicherweise weit weniger kostspielig als die Beschaffung. Bleibt zu hoffen, dass aus der Erfahrung mit der ausgebliebenen Schweinegrippe-Pandemie bei der nächsten Pandemie die Situation nicht unterschätzt wird und Maßnahmen nicht oder zu spät getroffen werden.

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Börse Hongkong von Hackern attackiert

Die News-Seite der Börse Hongkong ist von Hackern angegriffen worden. Für sieben Unternehmen wurde daraufhin der Handel unterbrochen. Die Börse hat eine Dark Site geschaltet. Zu den sieben betroffenen Firmen gehören HSBC, Cathay Pacific Airways sowie Hong Kong Exchanges & Clearing. Diese Unternehmen hatten zuvor für den Handel wichtige Informationen veröffentlicht.

[wsj]

BCM News Updates for 2011-08-11

  • PM statement on disorder in England - Number 10 http://ow.ly/1eceTi #
  • Experten des BBK unterstützen chinesische Provinzen bei der Etablierung eines Risikomanagementkonzepts http://ow.ly/1eccyy #
  • Mit Baseballschlägern - Briten rüsten nach Krawallen auf - Amazon hat einen neuen Verkaufsschlager in Großbritannie... http://ow.ly/1eccyA #
  • Sicherheitsexperte knackt Verschlüsselung von mobilem Internet http://ow.ly/1eccyC #
  • BYOD – ein Trend, der neue Optionen für das BCM ermöglicht? - BYOD "Bring Your Own Device" ist eines der aktuellen M... http://ow.ly/1ec2jj #
  • Softwarefehler bei Amazon Web Services | silicon.de http://ow.ly/1ec2tJ #
  • ?berleben im B?ro: So bereiten Sie sich auf die Apokalypse vor: Management - impulse http://ow.ly/1ec2tL #
  • Amazons Cloud-Dienst löscht versehentlich Kundendaten - Ursache ist ein Fehler in der Software des Elastic Block Sto... http://ow.ly/1ec0nJ #
  • @veit64 dann bist du in der Schweiz! in reply to veit64 #
  • Wormser Zeitung - Das teure Erbe der Schweinegrippe - Impfstoff-Entsorgung kostet Millionen http://ow.ly/1ebYDq #
  • Christchurchs Wiederaufbau mit Park und niedrigen Häusern - Wellington (dpa) - Die durch Erdbeben schwer beschädigte... http://ow.ly/1ebYDs #
  • Oil Companies Resume Fuel Supplies to Air India http://ow.ly/1ebYDu #
  • Schwere Sicherheitslücke in Android-Smartphones entdeckt - Smartphones, die mit dem Android-Betriebssystem ausgestat... http://ow.ly/1ebWGw #
  • Internet-Sicherheit: Cyberwar zwischen Nord- und Südkorea - Südkorea verdächtigt Nordkorea, Hacker zu trainieren und... http://ow.ly/1ebWGy #
  • Nach vier Krawall-Nächten: Endlich wieder Ruhe in England - Die massive Polizeipräsenz in Großbritannien und heftige... http://ow.ly/1ebWGA #
  • Der Erlenbach war nie gefährlich http://ow.ly/1ebUL6 #
  • Region Fukushima: Gegen die unsichtbare Gefahr - Katastrophen - Gesellschaft - FAZ.NET http://ow.ly/1ebxzQ #
  • ZKB: Spezialist Business Continuity Management http://ow.ly/1ebs47 #
  • Terrorism Preparedness and Exposure Reduction since 9/11: The Status of Public Readiness in the United States http://ow.ly/1ebs49 #
  • BCM News Updates for 2011-08-10 - Literatur: A Practical Approach to Business Impact Analysis Die Business Impact A... http://ow.ly/1eblAd #

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BYOD - ein Trend, der neue Optionen für das BCM ermöglicht?

BYOD "Bring Your Own Device" ist eines der aktuellen Modethemen in der IT. Dabei handelt es sich um die Möglichkeit für Mitarbeiter, die eigene private IT wie Desktops, Laptops und Smartphones in den Firmennetzen zu nutzen. Diskutiert wird dieses Konzept derzeit vor allem unter dem Gesichtspunkt der Attraktivität des Arbeitsplatzes für die Mitarbeiter, wenn er die eigenen modernen und gewohnten Geräte für die Arbeit einsetzen kann. Vielfach sind Mitarbeiter privat technisch besser ausgestattet als an ihrem Arbeitsplatz und würden nur zu gerne die eigenen Geräte auch beruflich nutzen. Für die IT können sich hierbei Kosteneinsparungen für die Anschaffung und den Betrieb von Hard- und Software ergeben. Das Konzept setzt dabei voraus, dass alle Daten und Anwendungen zentral gehostet werden. Mit einem Augenzwinkern denke ich dabei übrigens an die "gute alte Host-Welt" zurück. Mit der Private Cloud stehen heute die Technologien zur Verfügung, dies sicher und performant realisieren zu können. Für das Business Continuity Management bringt diese Zentralisierung der Daten und Anwendungen verbunden mit einem flexiblen Zugriff auf die IT-Infrastruktur eine deutlich größere Flexibilität. Im Notfall, wie zum Beispiel bei einem Ausfall von Standorten, Gebäuden und Arbeitsplätzen, können Mitarbeiter mit ihren eigenen Geräten von jedem Standort auf das Unternehmensnetzwerk mit den Anwendungen und Daten zugreifen. Nicht jeder Arbeitsplatz muss im Notfall aus Gründen der Datensicherheit oder weil für die Durchführung des Prozesses physische Dokumente oder spezielle Hardware erfordert, an dedizierten Ausweichlokationen in eigenen oder gemieteten Räumlichkeiten wiederhergestellt werden.  Das BYOD-Konzept, sicher und zuverlässig umgesetzt, schafft - so ganz nebenbei - auch  neue flexible Möglichkeiten für das BCM und ermöglicht ebenso die Senkung von Aufwänden für die Bereitstellung von Notfallarbeitsplätzen.

Zum BYOD-Konzept: "Die Büchse der Pandora sinnvoll nutzen"

BCM News Updates for 2011-08-10

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Literatur: A Practical Approach to Business Impact Analysis

Die Business Impact Analyse BIA ist eines der Herzstücke im Business Continuity Management. Wenngleich die Ziele und Ergebnistypen einer BIA in den BCM Standards wie BS 25999-1 und -2 klar definiert sind, der Weg zum Ziel ist nicht so eindeutig und "viele Wege führen nach Rom". Für die BIA gibt es keinen "best practice" oder  "one fits all"-Ansatz. Abhängig von der Größe und Komplexität einer Organisation, der zur Verfügung stehenden Mittel für Mitarbeiter, Technologie und Zeit für die Durchführung einer BIA, können die methodischen Ansätze, die zum Ziel führen ganz unterschiedlich aussehen. Insofern lernt man bei der Business Impact Analyse nie aus. Zahlreiche, zum Teil heftig geführte Diskussionen in Online-Foren, zum Beispiel um die exakte Deutung der Begrifflichkeiten RTO und MTPoD zeigen, dass auch noch weitere methodische Entwicklungsarbeit bei der BIA notwendig ist. Wer sich also mit Lesestoff zu dem aus meiner Sicht spannendsten und interessantesten Part des BCM versorgen möchte, kann jetzt beim BSI das neue Buch von Ian Charters "A Practical Approach to Business Impact Analysis" erwerben.

Über Leserkommentare zum Buch würde ich mich sehr freuen.

Nachtrag:

Das Buch gibt es als Download- und Paperback-Version. Ein erster Blick in das Buch weckt die Neugierde: da scheint wirklich ein rundes Werk zur BIA vorzuliegen. Also Lektüre für das nahe Wochenende.