Reputationsschaden kostet Vattenfall 100.000 Kunden

Der Energiekonzern Vattenfall hat nach Angaben seines Vorstandsvorsitzenden Hans-Jürgen Cramer in den vergangenen vier Monaten 100.000 Kunden an Wettbewerber verloren. Hintergrund ist das Kommunikations Disaster nach einer Pannenserie in den Kernkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel (bcm-news berichtete).

Der Stillstand der Meiler wird das Unternehmen mehr als 100 Millionen Euro kosten.

Cyber-Kriminalität nimmt dramatisch zu

Computerbetrugheise online tituliert den Artikel bereits mit “Cyber-Krieg”. Jüngst wurden Trojaner – vermutlich chinesischer Herkunft – auf Rechnern der Bundesregierung entdeckt (bcm-news berichtete).

Weitere Beispiele für den Cyber-Krieg werden in dem Artikel aufgeführt: so wurden mehr als 20 Tage lang Computer von Regierungen und Banken Estlands durch Anfragen blockiert und lahmgelegt. Nach einem IT-Angriff auf das Pentagon mussten 1.500 Computer abgeschaltet werden. Weiterlesen…

Massive Terroranschläge in Deutschland verhindert

TerrorDurch die Verhaftung dreier mutmaßlicher Terroristen sind offensichtlich vorbereitete Terroranschläge gegen US-Einrichtungen in Deutschland verhindert worden. Mit dem Bau der Bomben sei bereits begonnen worden. Im Visier waren Flughäfen, auch der Frankfurter Flughafen wird hier genannt, sowie Diskos und Pubs. Ziel der Terroristen war es, durch gleichzeitige Anschläge mit Autobomben an verschiedenen Orten viele Personen zu verletzen oder zu töten. Generalbundesanwältin Monika Harms spricht von einer der bisher schwerwiegendsten Terrorplanungen in Deutschland.

Datendiebstahl bei Jobbörse Monster

ComputerbetrugMit Hilfe eines Trojaners wurden die Zugangsdaten von Arbeitgebern und Headhuntern missbraucht, um an Daten von Arbeitssuchenden zu gelangen. Bis zu 1,6 Millionen Datensätze von mehreren hunderttausend zumeist US-amerikanischen Jobsuchenden sind in die Hände der Datendiebe gefallen.

Update:

Mittlerweile gerät Monster wegen seiner laschen Informationspolitik massiv in die Kritik.

Seit über einer Woche werden die Daten ausspioniert. Monster hat jedoch erst Mitte vergangener Woche begonnen die Kunden zu informieren.

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Finanzmarktkrise: Sachsen LB wird an die LBBW verkauft

BoerseDie Finanzmarktkrise aufgrund der Immobilienkrise in den USA hat den Umbau im Sparkassenlager beschleunigt.

Die SachsenLB wir an die LBBW verkauft. Das bestätigte Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU). Als Untergrenze bekomme Sachsen 300 Millionen Euro.

Es gibt jedoch eine sehr restriktive Rückgabeklausel, da die Risiken – vor allem der irischen Tochter – noch nicht vollständig geklärt sind.

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Regierungs PCs mit Trojanern infiziert

CyberkriegAuf zahlreichen Computern im Kanzleramt und in Bundesministerien haben Sicherheitsexperten Spionageprogramme entdeckt. Die Schadprogramme kamen aus China.

Seit Mai wissen die betroffenen Ministerien nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL, dass Fremde sich Zugang zu zahlreichen Computern verschafft haben. Die Schadprogramme kamen getarnt als Word- oder Powerpoint-Datei. Wer die Dateien öffnete, infizierte seinen Rechner mit einem Trojaner – und öffnete seinen Computer so für die Späher.

Gemeinsam mit dem BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) wurden erfolgreich Abwehrmaßnahmen eingeleitet, so ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Über Schäden wurde nichts bekannt.

Quelle: manager magazin online

Totalausfall bei Skype

Skype, der Voice over IP Internetdienstleister ist bei vielen Nutzern tot. Auch mein Skype verweigert seinen Dienst.

Der Ausfall rührt offensichtlich aus einem Softwarefehler, der die Netzwerkverbindungen zwischen den Knotenpunkten im Netz regelt.

Vor allem kleine Unternehmen, die ihre klassische Telefonie abgemeldet und voll auf den Internetdienst gesetzt haben stehen jetzt ohne Kommunikation da.

Redundanz sollte gerade in der Kommunikation groß geschrieben werden.

Vor Kurzem hat bcm-news auch über den Ausfall des Arcor Netzes im Rhein Main Gebiet berichtet.

Zweiter Entwurf der Outsourcing Regelungen des BaFin veröffentlicht

RechtDas BaFin hat den zweiten Entwurf der neuen Outsourcing Regelungen im Rahmen der MaRisk am 13. August veröffentlicht.

Bezüglich des Notfallmanagements gibt es zwei Änderungen:

1. Im Gegensatz zum ersten Entwurf wird die Notwendigkeit von Vorsorgekonzepten auf zeitkritische Aktivitäten und Prozesse eingeschränkt.

2. im Falle der Auslagerung zeitkritischer Aktivitäten und Prozesse haben das auslagernde Institut und das Auslagerungsunternehmen über aufeinander abgestimmte Notfallkonzepte zu verfügen (zuvor: “über ein abgestimmtes Notfallkonzept”). Weiterlesen…