Karte der weltweiten Naturkatastrophen 2011
Diese Weltkarte von Munich Re zeigt die zahlreichen Naturkatastrophen, die sich 2011 ereigneten. 820 Ereignisse stehen in der Datenbank "NatCatSERVICE" von Munich Re für 2011.
Diese Weltkarte von Munich Re zeigt die zahlreichen Naturkatastrophen, die sich 2011 ereigneten. 820 Ereignisse stehen in der Datenbank "NatCatSERVICE" von Munich Re für 2011.
Die russische Marssonde "Phobos-Grunt" sollte eigentlich auf dem Weg zum Mars sein um auf dem fernen Planeten Bodenproben zu entnehmen. Doch ein Programmierfehler führte dazu, dass die Sonde als Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn hängen blieb. Steuerungslos nimmt sie jetzt den Weg zurück zur Erde. Nach Angaben der russischen Behörden soll die Sonde am 15. Januar auf die Erde treffen. Der Großteil wird vergühen, bis auf rund 200 Kilogramm Schrott, der irgendwo auf die Erde treffen wird.
Dokumentierte Beispiele von Unternehmen, die einen schweren Notfall überwunden haben, sind selten. Noch immer geistern Prozentzahlen durch die BCM-Welt, wieviele Unternehmen nach einem Notfall untergehen würden. Doch belegt sind keine dieser Statistiken, nur oft genug wiederholt. In der Print-Ausgabe der heutigen FAZ ist ein interessanter Artikel, der die Überwindung eines Notfalls durch einen Großbrand beim Armaturenhersteller Dornbracht beschreibt. Doch dieser Fall hat noch weit mehr interessante und dramatische Aspekte, als in dem Artikel beschrieben. Weiterlesen…
Eine Reihe schwerster Erdbeben und eine Vielzahl wetterbedingter Katastrophen haben 2011 zum Jahr mit den höchsten Schäden aus Naturkatastrophen aller Zeiten gemacht. Die gesamtwirtschaftlichen Schäden lagen weltweit mit etwa 380 Mrd. US$ fast um zwei Drittel höher als 2005, dem bisherigen Rekordjahr mit Schäden von 220 Mrd. US$. Allein die Erdbeben in Japan im März und Neuseeland im Februar verursachten fast zwei Drittel dieser Schäden. Die versicherten Schäden übertrafen mit 105 Mrd. US$ ebenfalls den Rekordwert von 2005 (101 Mrd. US$).
Heute gibt es einen Totalausfall der Telefonie in unserem Haushalt. Laut Störungsstelle der Telekom ist ein Telefonkabel irgendwo gebrochen. Im Laufe des Tages soll die Problemstelle gefunden und die Störung behoben werden. Im vergangenen Jahr habe ich noch die Anbieter und Technik für Telefonie und Internet getrennt. Das Internet kommt über Breitbandkabel, Telefonie über das klassische Kupferkabel. Allen Verlockungen der Angebote für Triple Play habe ich erfolgreich widerstanden - für genau solche Situationen. Denn wenigstens das Internet funktioniert jetzt noch und damit auch Voice over IP, Skype etc.. Über das noch vorhandene Internet kann ich eine Weiterleitung der Rufnummer direkt bei der Telekom einrichten, so dass sogar der Anschluss erreichbar bleibt. Redundanz ist eben durch Nichts zu ersetzen.
Im Laufe dieser Woche ziehen schwere Sturmtiefs über Deutschland und bringen orkanartige Winde mit sich. Bitte beachten Sie die Wetterwarnungen der Wetterämter. Die Links zur Unwetterzentrale und den Wetterwarnungen des DWD finden Sie in der Linkliste der BCM-News unter "Aktuelle Infos"
Liebe Leser,
auch dieses Jahr gibts es wieder eine kurze Umfrage zur BC Manager Agenda. Ziel der Umfrage ist es, die Hitliste unserer Themen für 2012 zu identifizieren. Die Umfrage ist in maximal fünf Minuten zu beantworten. Die Angabe eines Namens / Unternehmens ist freiwillig. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden in jedem Fall anonymisiert hier in den BCM-News vorgestellt. Die Umfrage läuft bis zum 25. Januar 2012.
Vielen Dank für Ihre Teilnahme.
Das brandneue Regierungsgebäude in Hongkong ist mit Legionellen verseucht. Die Anzahl der Bakterien ist 14 mal höher als zulässig. Legionellen verursachen die tödliche Legionärskrankheit. Die Infektion wurde entdeckt, nachdem ein Mitarbeiter im vergangenen Monat an der Legionärskrankheit erkrankt war. Daraufhin wurden Wasserproben an dem neuen Gebäude entnommen. Das Gebäude wird jetzt desinfiziert.
[BBC]
Eines der schierigen Themen im BCM ist die Notfallvorsorge vor ungeplanten Personalausfällen. Krankheitswellen durch Noroviren oder Pandemien, Verkehrsbehinderungen und Streiks können schnell zu einem akuten Mangel an genügend und / oder qualifiziertem Personal und in der Folge zu Geschäftsunterbrechungen führen. Die Schwierigkeit in der Vorbereitung auf eine solche Situation liegt in der endlosen Vielfalt der möglichen Szenarien, die eintreten können. Dauer, Ort und Ausmaß eines Personalausfalls kann extrem variieren. Von einem kurzfristigen Personalausfall durch einen Warnstreik bis zu mehrmonatigen Personalausfällen durch eine Pandemie. Flexible Lösungsansätze sind notwendig, um auf die unterschiedlichen Szenarien angemessen reagieren zu können. Auch hier kann man von den Good Practices der Mitarbeitereinsatzplanung anderer Unternehmen lernen. Unter dem Titel "8 Beispiele für Just in Time Workforce" erläutert die Beratungsgesellschaft Accenture, wie mit den hohen Anforderungen an die Mitarbeiterplanung in Zeiten dünner Personaldecken umgegangen werden kann. Aus meiner Sicht hat sich die Einrichtung von Springern oder ganzer Task Forces sowohl für den Normalbetrieb aber auch für Notfälle ausserordentlich bewährt. Diese Organisationsform kann natürlich nicht im Notfall schnell gebildet werden, sondern muss im Rahmen eines Change-Managements in die bestehende Organisation integriert werden. Doch dann ist es quasi das "schweizer Messer" für Personalengpässe und -ausfälle.
Zu den essentiellen Hilfsmitteln eines Pizza-Lieferservices gehören die Fahrzeuge zur schnellen Auslieferung der von den Kunden heiß ersehnten Pizzen. Ausgerechnet in der Silvesternacht vor Neujahr, einem der umsatzstärksten Tage, wurden dem bekannten Hamburger Pizza Lieferservice Joey´s gleich an 50 Fahrzeugen und Motorrollern die Reifen zerstochen. Die Reparatur an den vielen Fahrzeugen dauerte bis zum Nachmittag. Erschwerend kam hinzu, dass an dem Feiertag die Werkstätten und Reifendienste geschlossen hatten. Fahrräder und Privatfahrzeuge mussten solange als Ersatz für den geschäftskritischen Lieferdienst herhalten. Wer für diese Taten in Frage kommen könnte, ist dem Inhaber ein Rätsel. Er spekuliert, dass es sich vielleicht um einen verärgerten Ex-Mitarbeiter handeln könne.