Bürokratie schlägt Wirtschaftskriminalität

Die Schäden der Industriespionage werden für die deutsche Wirtschaft mit rund 20 Milliarden Euro jährlich beziffert.

Heute veröffentlicht das Kanzleramt eine Schätzung der Bürokratiekosten: mit 40 Milliarden Euro ist die deutsche Wirtschaft durch die Bürokratie doppelt so stark belastet wie durch Industriespionage (bcm-news berichtete).

Am kostenträchtigsten sind dabei die Anforderungen des Bundesfinanzministeriums. An der Spitze steht die Auflage, dass Rechnungen zehn Jahre aufbewahrt werden müssen.

Derartige Auflagen erhöhen mithin natürlich auch die Kosten für die Notfallvorsorge. Denn die Unternehmen müssen durch aufwändige Maßnahmen sicherstellen, dass dieser Papierwust nicht in Feuer oder Wasser aufgeht.

Die durch einen Bürokratieabbau eingesparten Kosten wären oftmals sehr gutes Invest in die Awarenessbildung für das BCM und Tests sowie Übungen des Krisenmanagements.

20 Milliarden Euro Schäden durch Industriespionage

TerrorDer deutschen Wirtschaft entsteht durch Indsutriespionage jährlich ein Schaden von mehr als 20 Milliarden Euro. Die Regierung plant daher eine Arbeitsgruppe zur Wirtschaftssionage, an der mehrere Ressorts beteiligt werden sollen. Dies kündigte der Staatssekretär im Budesinnenministerium August Hanning auf einem Sicherheitsforum in Berlin an.

Quelle: FAZ

Wann kommen die neuen Standards BSI 100-4 und BS 25999-2

StandardDer zweite Teil des britischen Standards für Business Continuity Management BS 25999-2 soll in der dritten Novemberwoche veröffentlicht werden.

Beim neuen deutschen Standard zum Notfallmanagement BSI 100-4 gibt es wohl die eine oder andere Verzögerung. Ein Erscheinungstermin ist noch nicht bekannt.

Das BSI 100-4 stark auf BS 2599-1 (Code of Prectice) basieren wird, ist es nicht notwendig auf das Erscheinen zu warten, sondern es ist zweckmäßig auf Basis des BS 25999-1 zu starten.

Welche Konsequenzen haben die aktuellen Wirtschaftsprognosen für ihr Risikomanagement und ihr BCM?

UentwicklungDie führenden Wirtschaftsinstitute haben am Donnerstag in Berlin die Herbstgutachten vorgestellt. Die Aussichten für das kommende Jahr in Deutschland sind sehr positiv: der private Konsum wird die Inlandsnachfrage wesentlich tragen, die Arbeitslosigkeit soll weiter sinken und die Löhne steigen.
Wie immer im Leben stehen diesen positiven Chancen auch Risiken gegenüber.

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Vattenfall benennt sich nach PR Desaster um und restrukturiert

Der neue Vattenfall Chef Cramer räumt nach dem Kommunkikationsdebakel in Folge mehrer Pannen in den AKWs Krümmel und Brunsbüttel auf.

Die Firmennamen Vattenfall Europe Hamburg und Vattenfall Europe Berlin werden verschwinden und der Konzern in sieben Gesellschaften neu gegliedert (Wärme, Vertrieb, Bergbau, Erzeugung, administrative Serviceleistungen wie Personal oder Rechnungswesen, Netzservice sowie Kundenservice).

Zudem baut der Konzern einen Kundenbeirat auf, um die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden zu verbessern.

Lokührer streiken: Chaostag im Regionalverkehr der Bahn

StreikSeit heute früh um zwei Uhr streiken die Lokführer bei der Bahn. Der Streik nimmmt den Fern- und Güterverkehr aus. Doch durch den stehenden Nahverkehr kann es auch hier zu Einschränkungen kommen.
Aus dem Berliner und Münchner Hauptbahnhof meldet die GDL bereits den totalen Stillstand.
Die Bahn konnte sich dieses Mal wegen der Kürze der Zeit nicht mit einem Notfallplan wappnen.
Für Reisende hat die Bahn eine telefonische Information eingerichtet (08000-996633) sowie eine Information über das Internet (bahn.de/aktuell).
Die Sreiks werden bis Mitternacht andauern.