Bundesweiter Warnstreik am Montag bei der Bahn

Die Gewerkschaft EVG hat die Mitarbeiter von Stellwerken und Werkstätten für Montag zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen. Der Streik soll am Montag um sechs Uhr beginnen und bis 8 Uhr dauern. Es ist daher mit zahlreichen Ausfällen und Verspätungen bei der Bahn zu rechnen. Zusätzlich ist auf den Strassen am Montag wieder mit Glätte und Schnee zu rechnen. Kein guter Wochenbeginn für Bahnreisende und Autofahrer.

Ufo kündigt bundesweite Streiks der Flugbegleiter an

Die Fronten zwischen den beiden Tarifparteien sind verhärtet. Es finden derzeit keine Gespräche statt, dafür verschärft die Gewerkschaft der Flugbegleiter Ufo die Streik-Maßnahmen. Der Streik am vergangenen Freitag hat die Lufthansa bereits hart getroffen. Die Ankündigungszeit von sechs Stunden ist zu kurz, um wirklich wirksame Maßnahmen treffen zu können. Zudem ist der Organisationsgrad der Flugbegleiter in der Gewerkschaft hoch und die Alternativen für Lufthansa sehr eingeschränkt. Innerhalb kurzer Zeit befinden sich weder Gerät noch Crews am richtigen Einsatzort. Für 1,5 Stunden musste der Frankfurter Flughafen gar geschlossen werden, da alle Parkslots für Flugzeuge belegt waren. 190 Flüge mussten gestrichen werden. Auch am Folgetag kam es streikbedingt noch zu Flugausfällen. Ufo will jetzt den Druck auf Lufthansa erhöhen. Sollte die Kranich-Airline nicht in Gespräche einsteigen, droht Ufo ab Mittwoch mit flächendeckenden Streiks. Dann dürften auch massiv Langstreckenflüge von den Streiks betroffen sein. Lufthansa bietet für die Passagiere kostenlose Umbuchungen der Flüge per Telefon oder Internet an. Innerhalb Deutschlands wird vielen Passagieren nur ein Ausweichen auf Bahn und PKW bleiben.

Lufthansa Streiks am Freitag in Frankfurt [Update]

Am Freitag finden die ersten Streiks der Gewerkschaft UFO am Flughafen Frankfurt statt. Alle Lufthansa-Flüge von 05:00 bis 13:00 Uhr werden bestreikt.

Lufthansa hat nach eigenen Angaben ein Viertel der für diesen Zeitraum geplanten Flüge absagen müssen. Betroffen waren innerdeutsche und innereuropäische Destinationen. Langstrecken wurden durchgeführt. Auch für das Wochenende gibt es keine Entwarnung. Die Gewerkschaft der Flugbegleiter UFO streitet für mehr Entgelt und Schutz vor Auslagerungen für die 19.000 Flugbegleiter (laut Duden auch "Saftschubse") der Lufthansa.

Durch den Streik sind allerdings viele Parkslots für Flugzeuge in Frankfurt belegt. Dies führt mittlerweile dazu, dass Flüge nach Frankfurt eingeschränkt werden müssen. In der Folge sind zahlreiche Maschinen und Besatzungen nicht mehr an den vorgesehenen Standorten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es mehrere Tage dauern kann, bis sich der Normalbetrieb wieder eingeschwungen hat und alle Maschinen und Besatzungen im Flugplan sind. UFO wird dies allerdings mit weiteren Streiks zu verzögern wissen.

Fliegerbombe führt zu Teilsperrungen am Flughafen Schiphol in Amsterdam

Einen Tag nach der spektakulären Sprengung einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe im Münchner Stadtteil Schwabing sorgt heute erneut eine Fliegerbombe für Störungen und Unterbrechungen. Das Terminal für innereuropäische Flüge in den Schengen-Raum musste nach dem Fund einer Fliegerbombe gesperrt werden. Die Sperrung wird zu Flugausfällen und Verzögerungen bei den Flügen führen. Keine gute Nachricht für Flugpassagiere, die sich gerade auf den Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa vorbereiten müssen. Ab Donnerstag soll dieser Streik losgehen. Ort und Zeit werden erst kurzfristig bekannt gegeben werden.

Wegen des Hurrikans Isaac sind bereits über 900 Flüge gestrichen worden.

Zugführer planen dreitägigen Streik in London während der olympischen Spiele

Die Zugführer von East Midland Trains planen während der olympischen Spiele vom 6. bis 8. August zu streiken. Hintergrund sind Auseinandersetzungen um Pensionsansprüche. Die Verkehrssituation während der olympischen Spiele ist ohnehin bereits eine der größten zu bewältigenden Herausforderungen. Ein Streik würde diese Situation noch weiter verschärfen und kein gutes Licht auf die Infrastruktur-Vorbereitungen werfen. Und dies nachdem erst durch den Einsatz von 3.500 Soldaten die Personalengpässe des privaten General-Sicherheitsunternehmens überbrückt werden  konnte. Die ersten Athleten und ihre Betreuer treffen derzeit in London ein. Die Strassen sind bereits aussergewöhnlich "busy". Für den Transfer der Athleten und Offiziellen während der Spiele wurden Strassenspuren gesperrt, die mit olympischen Ringen gekennzeichnet sind.

Großbritannien bereitet sich auf einen Ausfall der Treibstoffversorgung an Ostern vor

Die Arbeiter von fünf der sieben Transportunternehmen für Treibstoff in Großbritannien haben sich für einen Streik ausgesprochen. Die rund 2.000 Fahrer versorgen die Tankstellen von Shell, Esso sowie die Supermarktketten mit Benzin und Diesel. Die sieben Transportgesellschaften sind verantwortlich für rund 90 Prozent der Transporte zu den Tankstellen. Der geplante Streik der Fahrer über die Osterfeiertage könnte zu katastrophalen Versorgungsengpässen führen, wenn die Briten ihren ersten großen Urlaub in diesem Jahr antreten wollen. Premierminister David Cameron trifft sich heute deswegen mit dem Civil Contingencies Committee (CCC) der Regierung, um über Notfallpläne für den Streik zu beraten. Eine der Maßnahmen bei einem Treibstoff-Notstand könnte die erstmalige Aktivierung des Civil Contingencies Act sein. Das Militär soll bereits Fahrer für die Treibstofftransporte ausbilden, um im Notfall die Versorgung mit staatlicher Hilfe sicherstellen zu können. Es wird bereits vor Hamsterkäufen an den Tankstellen gewarnt.

Warnstreiks legen Nahverkehr in Frankfurt lahm

Die Gewerkschaft Ver.di startet heute mit den Warnstreiks im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes. Streikschwerpunkt heute wird der Frankfurter Nahverkehr sein. Von dem Streik sind alle U-Bahnen, Strassenbahnen und Busse im Frankfurter Nahverkehr betroffen. Es kommt zu massiven Einschränkungen und Ausfällen. Bis Freitag werden bundesweit unterschiedliche Regionen und Services von den Warnstreiks betroffen sein.

Streik am Frankfurter Flughafen geht in die Verlängerung - Fraport gut gerüstet

Der Streik der Vorfeldmitarbeiter am Frankfurter Flughafen wird bis Freitag ausgeweitet. Doch es zeigt sich, dass sich Fraport offensichtlich gut auf den Streik vorbereitet hat. Die rund 240 streikenden Mitarbeiter haben eine Schlüsselposition bei der Abfertigung der Flüge inne. Ohne "Follow Me" und Ground Control geht keine Maschine in die Luft oder landet auf dem Flughafen. Durch den Einsatz von Mitarbeitern aus anderen Bereichen und Führungskräften können die Schlüsselpositionen offensichtlich ausreichend besetzt werden. Von 1.200 geplanten Flügen mussten am Montag nur 187 Flüge annulliert werden. Im innerdeutschen Verkehr spring die Bahn mit zusätzlichen Kapazitäten ein. Flugtickets der Lufthansa gelten gleichzeitig auch als Bahntickets. Im Inland ist die Bahn ohnehin eine vergleichbare Alternative zumal es derzeit keine frostbedingten Ausfälle gibt. Auch die Bahn hat sich auf den Winter mit zusätzlichen Weichenheizungen und Auftauanlagen für die Züge gewappnet. Fraport kommt natürlich auch entgegen, dass zur aktuellen Karnevalszeit das Passagieraufkommen ohnehin geringer ist.  

Streiks, Pandemien / Epidemien und Ausfälle des ÖPNV sind die klassischen Personalausfallszenarien. Im Rahmen des BCM ist es Bestandteil der Notfallstrategien, Kontinuitäts-Optionen für den Ausfall von Schlüsselpositionen ("Kopfmonopole")  sowie der Abwesenheit eines hohen Anteils der Beschäftigten zum Beispiel durch Krankheit zu entwickeln. 

Derartige Optionen können zum Beispiel sein

  • Remote work / Heimarbeit
  • Übernahme der Prozesse durch andere Lokationen im In- und Ausland
  •  Abordnung von Mitarbeitern aus anderen Bereichen / Abteilungen
  • Outsourcing an einen Dienstleister
  • Aushilfskräfte und Zeitarbeit.

Eine gute Dokumentation der Geschäftsprozesse in einem Organisationshandbuch ist eine wesentliche Grundlage für die Umsetzung dieser Maßnahmen im Notfall. Da es sich häufig um personelle Maßnahmen handelt ist eine Einbeziehung des Personalbereichs und Betriebs- oder Personalrats zwingend. Daher sollten diese Notfallvorsorgemaßnahmen im BCM zu "Friedenszeiten" vorbereitet werden, denn im Ernstfall ist es zu spät. Ganz nach J. F. Kennedy: "The time to repair the roof is when the sun is shining".

Streik am Frankfurter Flughafen hat begonnen

Der worst case ist eingetreten: rund 200 Beschäftigte der Vorfeldkontrolle haben ihre Arbeit für heute bis 22 Uhr niedergelegt. Von dem Streik betroffen sind über 500 Starts und Landungen. Davon rund 300 der Lufthansa, die im Vorfeld des Streiks bereits 100 Flüge gestrichen hat. Die Fraport versucht mit einem Notfallplan die Hälfte der Flüge durchzuführen. Die Gewerkschaft hat bereits für Freitag weitere Streiks von 8 Uhr bis 22 Uhr angekündigt. Die Streikfolgen werden sich ohnehin über mehrere Tage hinziehen, bis Maschinen und Crews wieder an den richtigen Standorten sind. Für Inlandsflüge der Lufthansa und Air Berlin können die Flug-Tickets gegen ein Bahn-Ticket getauscht werden.

Streik am Frankfurter Flughafen: es drohen Flugausfälle und Verspätungen am Donnerstag

Für den Donnerstag haben die 200 Vorfeldlotsen einen Streik am Frankfurter Flughafen angekündigt. Fraport hat die Frist für einen Schiedsspruch im Tarifstreit mit der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) verfallen lassen. Ab Donnerstag 15:00 Uhr soll es zu Arbeitsniederlegungen der Vorfeldmitarbeiter kommen. Hierdurch ist mit Flugausfällen und Verspätungen am Frankfurter Flughafen zu rechnen.