Internetseiten von Coca Cola, Microsoft, Dell, Peugeot, F-Secure gehackt

Wie computerworlduk berichtet, wurden in Großbritannien die Internetseiten von 186 zum teil namhaften Unternehmen gehackt. Die Hacker sind in die Systeme von NetNames, einem Domain Name Service Provider, eingedrungen und haben die Webseiten am vergangenen Wochenende auf eine andere Seite mit der Meldung “4 Sept. We Turkguvenligi declare this day as World Hack­ers Day – Have fun đŸ˜‰ h4ck y0u.” umgeleitet. Unter den Opfern des Hackerangriffs waren die Unternehmen Coca Cola, Microsoft, Dell, UPS, Vodafone wie auch die Sicherheitsunternehmen F-Secure, BitDefender und Secunia.

Börse Hongkong von Hackern attackiert

Die News-Seite der Börse Hongkong ist von Hackern angegriffen worden. Für sieben Unternehmen wurde daraufhin der Handel unterbrochen. Die Börse hat eine Dark Site geschaltet. Zu den sieben betroffenen Firmen gehören HSBC, Cathay Pacific Airways sowie Hong Kong Exchanges & Clearing. Diese Unternehmen hatten zuvor für den Handel wichtige Informationen veröffentlicht.

[wsj]

Hackergruppe Anonymous will Nato gehackt haben

Laut einem Bericht von ZDNet, will die Hackergruppe Anonymous in Computersysteme der NATO eingedrungen sein und geheime Dokumente erbeutet haben. “Ja, die NATO wurde gehackt. Und wir haben eine Menge Geheimmaterial”, so Anonymous per Twitter. Es soll sich um ein Gigabyte Daten handeln, die die Gruppe nicht veröffentlichen will, “da das unverantwortlich wäre.”  

[ZDNet]

Hacker dringen in Rechner des Zolls ein

Computer-Hackern ist es gelungen, in Server des Zolls einzudringen. Dies wurde von einem Sprecher des Bundesinnenministeriums am Freitag in Berlin bestätigt. Daten von dem zolleigenen Server wurden von den Hackern ins Internet gestellt. Der Server ist mittlerweile abgeschaltet worden. Das neu geschaffene Cyber-Abwehrzentrum unterstützt bei der Aufklärung des Vorfalls.

Mit den gestohlenen Daten lassen sich Bewegungsprofile aller Einsätze erstellen. Neben der Bundespolizei nutzen auch das Bundeskriminalamt und der Zoll das PATRAS-System.

[reuters]

Hacker stehlen persönliche Daten von 1,29 Millionen SEGA-Kunden

Nachdem Sony bereits mehrfach Opfer von Hackern wurde, ist der Spielebetreiber SEGA jetzt Opfer von Hackern geworden. Von rund 1,2 Millionen Kunden der Internetseite SEGA Pass wurden Namen, Geburtsdatum, E-Mailadressen und verschlüsselte Passwörter gestohlen. Kreditkartendaten seien nicht erbeutet worden. Sega hat sich bei seinen Kunden entschuldigt und will die Sicherheit gegen Hacker jetzt verstärken.

[BBC,n24.de]

Hacker erbeuten Kreditkartendaten bei der Citigroup

Bei dem erfolgreichen Hackerangriff auf die Citigroup wurden Kreditkarteninformationen von zehntausenden Bankkunden gestohlen. Laut Angaben der Citigroup handelt es sich um Namen, Kontonummern und E-Mailadressen, nicht jedoch um Ablaufdatum und Prüfziffer der Karten, die für Online-Transaktionen benötigt werden. Die Daten von 1 Prozent der Kunden seien bei dem Einbruch in das System eingesehen worden.

Die Schwarzmarktpreise für Kreditkartendaten variieren zwischen 2 und 90 US-Dollar, abhängig von der Vollständigkeit der Daten und dem Limit der Kreditkarte. Zugangsdaten zu Konten werden mit Preisen bis zu 700 US-Dollar gehandelt.

Die Banksysteme werden mit sehr großem Aufwand gegen Hackerangriffe geschüzt. Die Hacker greifen daher eher den Rechner auf der Client-Seite oder bei Geldautomaten (Skimming) an, um an Kartendaten und Zugangsdaten zu kommen. Dass Hacker direkt in die Systeme der Citigroup eindringen konnten und Kundendaten erbeuten ist daher schon sehr bemerkenswert.

Sicherheitsunternehmen RSA tauscht nach Hackerangriff weltweit Secure-ID Tokens aus

Bei einem Angriff von Hackern auf das Sicherheitsunternehmen RSA im März diesen Jahres wurden offenbar sicherheitsrelevante Informationen zu dem Secure-ID Sicherheitssystem auf Basis von Tokens erbeutet. Diese Informationen wurden dann vermutlich bei einem Angriff auf den Rüstungskonzern Lockheed Martin genutzt.

RSA bietet als Reaktion auf diese mögliche Sicherheitslücke nun seinen weltweit 40 Millionen Nutzern den Austausch der Secure-Tokens an. Viele staatliche Unternehmen, Rüstungskonzerne sowie Prüfungs- und Beratungsunternehmen nutzen das Sicherheitssystem von RSA.

[RSA, Spiegel online]

Hacker dringen in Rechner des französischen Finanzministeriums ein

Nachdem vor Kurzem bereits bekannt wurde, dass Hacker in die Rechner der kanadischen Regierung eingedrungen sind, wurde jetzt ein erfolgreicher Angriff auf Computer des französischen Finanzministeriums gemeldet. Unbekannte drangen im Dezember in rund hundert Computer des Ministerium sein, wie der Haushaltsminister François Baroin mitteilte. Die Hacker interessierten sich für Informationen über die G-20 Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer. Die Urheber des Angriffs konnten noch nicht ermittelt werden. Spuren führen wiederum zur Rechnern in China, das auch bereits bei den kanadischen Hackerangriffen im Spiel war.

Kanadische Ministerien nach Hackerattacken vom Internet getrennt

Nach einem Bericht von CBC News wurden im Januar Ministerien der kanadischen Regierung von Hackern angegriffen. Die Hacker erlangten Zugriff zu geheimen Dokumenten. Zwei wichtige Ministerien mussten daraufhin vom Internet getrennt werden, um die Weiterleitung der geheimen Daten zu unterbinden. Der Hackerangriff soll nach Informationen der Zeitung  zu Computerservern in China zurückverfolgt worden sein. In dem Artikel von CBC News wird das Vorgehen der Hacker beschrieben. Sie drangen in die Rechner von hohen Regierungsangestellten ein und forderten per e mail von Administratoren Passworte und Netzwerkzugänge an.