Interview von Innenminister de Maizière mit der Bild am Sonntag zu den aktuellen Gefährdungen durch Terrorismus
Mit "Bild am Sonntag" sprach Bundesinnenminister Thomas de Maizère über die Terrorabwehr in Deutschland. Weiterlesen…
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Die australische Fluglinie Quantas hat nach dem Zwischenfall bei dem der Ausfall eines Triebwerks einen Airbus A380 zu einer Sicherheitslandung gezwungen hatte, die Triebwerke der anderen 380er untersucht und Öllecks an drei Trent 900-Triebwerken entdeckt. Es sei bei den Tests Öl gefunden worden, wo es nicht hingehöre.
Auf Grund dieser negativen Testergebnisse hat sich Quantas dazu entschlossen alle sechs 380er der Flotte am Boden zu lassen. Interessant wird sein, wie die anderen Luftfahrtgesellschaften jetzt mit ihrer 380er Flotte umgehen, die mit den baugleichen Trent 900-Triebwerken ausgestattet sind. Neben Quantas sind die 380er von Singapore Airlines und Lufthansa mit den Rolls Royce Triebwerken betückt - insgesamt 20 Maschinen. Air France und Emirates haben ihre 380er mit den Triebwerken des Wettbewerbers Pratt & Whitney ausgestattet.
Der Zwischenfall der Quantas-Machine hat für so viel Medienecho gesorgt, dass bei der Entscheidung über den Einsatz, neben den ohnehin in der Luftfahrt üblichen Checks, auch mögliche Ängste von Passagieren eine Rolle spielen dürfte. Für Airbus und Rolls Royce steht jetzt viel auf dem Spiel.
Wenige Tage bevor US-Präsident Obama Indonesien besuchen wird sind alle Flüge der internationalen Fluggesellschaften in die indonesische Hauptstadt Jakarta gestrichen worden. Grund hierfür sind die Aschewolken in der Atmosphäre durch den Ausbruch des Vulkans Mount Merapi. Der Vulkan hat am vergangenen Freitag rund 50 Millionen Kubikmeter Gas, Asche und Steine in die Atmosphäre geschleudert.
Über 130 Menschen sind in den vergangenen beiden Wochen Opfer des Vulkanausbruchs geworden. Durch die Luftraumsperrung wird auch die Versorgung der Verletzten am Rande des Vulkans mit Arzneimitteln und Hilfsgütern erschwert.
Warum die Aschewolken für den Flugverkehr so gefährlich sind und welche Folgen ein Flug durch die Aschewolken haben kann erläutert dieser Artikel.
Das schwergewichtige englischsprachige Handbuch des Herausgebers Andrew Hiles FBCI ist jetzt in der dritten Auflage erschienen. Es hat an Umfang und an Gewicht gegenüber der bereits ohnehin schwergewichten zweiten Auflage weiter zugelegt. Ich fürchte, bei der 4. Auflage erleidet mein Postbote einen Bandscheibenvorfall bei der Anlieferung.
25 Autoren, darunter auch Rolf von Rössing aus Deutschland, behandeln BCM aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Gegenüber der 2. Auflage wurden die Artikel aktualisiert und zahlreiche Themen neu hinzugenommen. Hierzu gehören Aspekte des Risikomanagements, Branchenaspekte (BC in financial institutions), Benchmarking und Supply Chain. Es ist somit ein umfangreiches Nachschlagewerk für den BCM-Praktiker entstanden, das man gerne in die kräftige Hand nimmt.
Bislang ist Bundesinnenminister de Maizière sehr defensiv mit Terrorwarnungen umgegangen. Zum Beispiel als die USA im Oktober eine Reisewarnung für Europa herausgaben. Nach den jüngsten Paketbombenanschlägen, zu denen sich eine Terrorgruppe der Al-Kaida "Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel" bekannt hat, warnt de Maizière jetzt öffentlich vor möglichen Terroranschlägen in Europa und den USA. "Es gibt ernstzunehmende Hinweise auf Anschläge in Europa und den USA", so de Maizière in der "Bild am Sonntag".
Den US-Behörden lagen bereits Anfang Oktober Hinweise der saudi-arabischen Geheimdienst auf die geplanten Anschläge vor. Auch dass die Anschläge dem Flugverkehr gelten sollen, war bereits bekannt. Im September gab es offensichtlich die ersten Testläufe der Terrorgruppe. Der US-Geheimdienst fing mehrere Sendungen aus dem Jemen nach Chicago ab. Vor dem Hintergrund dieser Informationen ist es unverständlich, dass BKA-Chef Ziercke nach den Reisewarnungen der USA "keine zusätzlich neue Bedrohungslage" erkennen konnte und europäische Politiker sogar verärgert auf die Reisewarnung der USA reagierten. Jetzt wird hektisch versucht, bereits länger bekannte Sicherheitslücken im Frachtverkehr zu schließen.
Uwe Naujoks, Ur-Gestein der BCM Community, Co-Autor, Urlaubsvertretung und Förderer der bcm-news hat heute Geburtstag. Geniesse Deinen Tag Uwe!
Auf Kuba ist eine Linienmaschine abgestürzt. Unter den 68 Passagieren der Maschine der kubanischen Fluggesellschaft Aerocaribbean waren auch zahlreiche Ausländer, darunter auch zwei Deutsche. Die Maschine ist in Flammen aufgegangen. Es gab offensichtlich keine Überlebenden.
In Pakistan ist eine zweimotorige Propellermaschine nach dem Ausfall eines Motors in der südpakistanischen Hafenestadt Karachi abgestürzt. Keiner der 21 Insassen hat den Absturz überlebt.
Währenddessen vermutet die australische Fluggesellschaft Quantas einen Design-Fehler als Ursache für den spektakulären Triebwerksschaden bei der A380, die in Singapur notlanden musste.
Ein Airbus A380 der australischen Fluglinie Quantas musste auf dem Flug von Singapur nach Sydney nach einem Triebwerksschaden notlanden. Die Einwohner der Insel Bantam in der Nähe von Singapur fanden bis zu einem Meter lange Trümmerstücke des Flugzeugs. Die Machine kehrte nach Singapur zurück und landete dort sicher. Es wurde niemand verletzt. An Bord des Flugs QF32 waren 433 Passagiere und 26 Besatzungsmitglieder. Der Airbus A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Quantas hat alle Flüge mit dem A380 ausgesetzt bis die Ursache der Störung identifiziert ist. Quantas hat sechs A380 im Einsatz. Rolls-Royce, Hersteller des Triebwerks, wird eng mit Quantas bei der Identifizierung der Ursache zusammenarbeiten, so ein Sprecher.
Nachdem mehreren Bombenfunden bei europäischen Botschaften und dem deutschen Bundeskanzleramt hat die griechische Regierung die internationale Luftfracht von Post und Fracht gestoppt. Die Paketbomben wurden vermutlich von einer griechischen linksextremistischen Gruppe "Verschwörung der Zellen vom Feuer" aufgegeben. Die Paketbomben enthielten Schwarzpulver und hätten bei einer Detonation erheblichen Schaden angerichtet. Das direkt an Kanzlerin Merkel adressierte Paket war verdächtig und wurde nach der Untersuchung durch Sprengstoffexperten entschärft. Auch an Italiens Ministerpräisdenten Silvio Berlusconi war eine Paketbombe adressiert. Insgesmt wurden bislang elf Paketbomben gefunden.
Bei einem Erdbeben der Stärke 5,4 sind in Zentralserbien mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Epizentrum des Bebens lag einige Kilometer nördlich der 70.000-Einwohner-Stadt Kraljevo. Auch in der 150 Kilometer entfernten Hauptstadt Belgrad war das Erdbeben zu spüren. Es kam zu Stromausfällen und Unterbrechungen der Wasserversorgung in der betroffenen Region. Das schwere Beben war gefolgt von mehreren schwächeren Nachbeben.
Vor einem halben Jahr haben die Aschewolken des isländischen Vulkans Eyjafjallajök dem europäischen Flugverkehr schwer zugesetzt und zu tagelangen massiven Flugausfällen geführt. Jetzt droht aus Island neues Ungemach. Der isländische Vulkan Grimsvötn zeigt nach Expertenmeinungen Anzeichen für einen baldigen Ausbruch. Der letzte Ausbruch dieses Vulkans war 2004. Die gute Nachricht: sollte es zu einem Ausbruch kommen, ist mit kleineren Aschewolken zu rechnen. Zeigen wird sich dann, ob Politik und Behörden aus den vergangenen Aschewolken gelernt haben.
Quelle: n24