Dominikanische Republik schliesst Grenze zu Haiti

Um ein Übergreifen der Cholera auf das eigene Land zu verhindern, hat die Dominikanische Republik die Grenzen zum Nachbarland Haiti geschlossen. Auf Haiti wurden bislang mehr als 3.300 Cholera-Fälle gezählt. Mehr als 280 Menschen sind bislang an der Cholera gestorben. Es wird befürchtet, dass die Cholera-Epidemie auf die großen Flüchtlingslager und auch auf das Nachbarland übergreift.

Drei Naturkatastrophen innerhalb von 24 Stunden in Indonesien

Innerhalb von 24 Stunden wurde Indonesien von gleich drei Naturkatastrophen heimgesucht. Mindestens 110 Menschen sind nach einem Erdbeben, das einen Tsunami ausgelöst hat, ums Leben gekommen. Der Tsunami zerstörte mehrere Dörfer auf der Inselkette Mentawai vor Sumatra. Über 500 Menschen werden noch vermisst. Die geologische Verwerfung, die das Beben auslöste, hat auch 2004 den schweren Tsunami ausgelöst, bei dem über 230.000 Menschen ihr Leben verloren.

Auf der Hauptinsel Java ist der Vulkan Merapi wie befürchtet ausgebrochen. Mehr als zehntausend Menschen wurden zuvor aus dem gefährdeten Gebiet evakuiert. Trotzdem ist ein drei Monate altes Baby erstickt, nachdem es giftige Gase aus dem Vulkan eingeatmet hat. Weitere aktuelle Meldungen berichten von 15 Menschen, die am Fuß des Vulkans verbrannt sein sollen.

Indonesien liegt auf dem "Pacific Ring of Fire" und ist daher besonders gefährdet.

Stromausfall beim Webhoster Strato führt zu Serverausfällen

Am Mittwoch gegen 21:30 Uhr kam es nach der Meldung von golem im Berliner Rechenzentrum des Webhosters Strato zu einem Stromausfall. Es gab zwar eine Notstromversorgung, doch funktionierte diese nicht ordnungsgemäß, so daß die Stromaggregate abgeschaltet werden mussten. Zehn Prozent der Server waren danach stromlos. Es dauerte bis 01:00 Uhr am Donnerstag bis wieder alle Server am Netz hingen. Doch müssen wohl einige Kunden noch selbst Hand anlegen, um ihre Webseiten wieder ans Laufen zu bringen.

138 Tote nach Cholera-Ausbruch in Haiti [Update]

Update:

Die Lage in Haiti wird immer dramatischer. Die Regierung in Haiti hat den medizinischen Notstand ausgerufen. Fast 200 Menschen sind bereits an Cholera gestorben und mehr als 2.000 Menschen sind infiziert. Cholera ist eine bakterielle Infektionskrankheit. Verunreinigtes Trinkwasser und Nahrung sind häufige Infektionsquellen. Unbehandelt führt Cholera durch Austrocknung zum Tod. Ein schnelles und massives Eingreifen durch die internationalen Hilfsorganisationen ist notwendig, bevor die Infektionswelle die Flüchtlingslager mit hunderttausenden Menschen erreicht.

Der Präsident Haitis, Rene Preval, bestätigte heute gegenüber der Presse, dass die 138 Todesopfer in der Zentralregion Haitis Opfer der Cholera wurden. Nach dem schweren Beben im Januar diesen Jahres, bei dem 300.000 Menschen ums Leben kamen und 1,2 Millionen odachlos, ist dies eine weitere Katastrophe für dieses Land. Obwohl Hunderte von Hilfsorganisationen nach dem Erdbeben in Haiti tätig wurden, hat noch lange nicht jede Familie wieder ein Dach über dem Kopf. Insbesondere in den schwer zugänglichen Gebieten ist nach fast einem Jahr noch immer wenig bis gar keine Hilfe angekommen. Die schlechten hygienischen Zustände führen nun zu dieser weiteren Tragödie.

Bei Zeit online gibt es eine Fotostrecke aus Haiti, die aber das ganze Elend nicht zu vermitteln mag.

Auch im Hochtaunuskreis gab es in jüngster Zeit einen Todesfall auf Grund von Cholera bei einem Kind, das mit seiner Familie kurz zuvor aus Pakistan zurückgekehrt war.

DWD baut sein Warnmanagement für Wetterwarnungen aus

Etwa 80 Prozent aller naturbedingten Schäden in Deutschland werden durch extreme Wettersituationen verursacht. Stürme, Gewitter, Starkniederschläge, Hagel, Frost und Glätte, aber auch hohe UV-Belastung der Sonnenstrahlung oder anhaltende Hitze beeinträchtigen unsere Infrastruktur und führen sogar immer wieder zu Todesopfern. Seit rund zehn Jahren betreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) ein Warnmanagementsystem,
das unter www.dwd.de bzw. www.wettergefahren.de gleichermaßen Medien, Öffentlichkeit und alle deutschen Katastrophenschutzeinrichtungen, wie die Feuerwehren, über anstehenden Wettergefahren frühzeitig informiert.

Ab sofort sind die amtlichen Wetterwarnungen des DWD in optimierter Darstellung auch unterwegs per Mobiltelefon unter mobil.dwd.de (bei älteren Handy-Browsern http://mobil.dwd.de) abrufbar. Für den Nutzer fallen neben den üblichen Tarifkosten des Providers keine zusätzlichen Kosten an. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, dass möglichst viele Gerätetypen und damit nahezu alle Bürgerinnen und Bürger auf das Angebot zugreifen können.

Quelle: DWD

Virus legt Krankenhaus lahm

Über einen Virenbefall der besonderen Art in einem niederländischen Krankenhaus berichtet heise. Gegen den Computervirus waren die konventionellen medizinischen Behandlungsmethoden machtlos. Die IT-Systeme kamen laut der Meldung zum Erliegen, da der Schädling die Nutzerkonten der User sperrte. Es konnten auf Grund des Schädlingsbefalls nur noch Not-Operationen durchgeführt werden. Mittlerweile sei der Normalbetrieb nahezu wieder hergestellt.

Mehr als ein Viertel Thailands steht unter Wasser

Nach heftigen Regenfällen ist mehr als ein Viertel des Staatsgebiets von Thailand von Überschwemmungen betroffen. Nach Angaben des thailändischen Katastrophenschutzes sind von dem Hochwasser mehr als 800.000 Menschen betroffen. Am schwersten betroffen sind das Zentrum und der Norden Thailands, doch ist mittlerweile auch Bangkok von dem Hochwasser bedroht.

China evakuiert 160.000 Menschen vor dem Sturm Megi

Im Süden Chinas wurden in Vorbereitung auf den Taifun Megi mindestens 160.000 Menschen vorsorglich evakuiert. Die chinesischen Behörden haben mit der Alarmstufe "rot" die höchste der vier Stufen ausgerufen. Die Öl-Terminals in Hongkong wurden vorsorglich geschlossen. Die Öl-Tanker müssen vor der Küste Off Shore ankern. Der Flughafen in Hongkong ist noch regulär geöffnet. Der Sturm hatte bereits auf den Philippinen zu schweren Schäden und 27 Todesopfern geführt. Der Sturm hat mittlerweile wieder an Kraft zugenommen. Die Windgeschwindigkeiten betragen aktuell 175 km/h, doch Experten erwarten eine weitere Zunahme. Es wird befürchtet, dass der Sturm schwere Schäden an Gebäuden und Einrichtungen anrichtet, wenn er auf Land trifft. Flutwellen mit einer Höhe bis zu sieben Metern können schwere Überschwemmungen in den Küstenregionen anrichten.