Gartner: Business Continuity weltweit größter Treiber für strategischen Wandel von Rechenzentren

Gartner hat in einer weltweiten Studie untersucht, welche Probleme und Trends die nahe Zukunft von Rechenzentren prägen. "Business Continuity und Nutzbarkeit ist in jedem zweiten Rechenzentrum Treiber für strategischen Wandel und behält damit die Spitzenposition", zitiert cio.de die Gartner-Studie. Besonders ausgeprägt sei diese Prioritätensetzung in Australien, weniger in China, Deutschland und der Gesundheitsbranche.

Weitere Treiber sind Initiativen zur Kostenkontrolle sowie die Verbesserung von Service Levels und Zufriedenheit der User.

Top-Herausforderungen für Rechenzentren sind laut Gartner die steigende Datenflut, System-Performance und Skalierbarkeit, Netzwerküberlasung und Konnektivität, Energie-, Kühlungs- und Raumkosten sowie Managementfragen im Rechenzentrum.

Entwicklungshilfe gesucht!

Die Online-Marktübersicht BCM-Tools erfreut sich großer Beliebtheit bei den Lesern. Grund genug, über eine Weiterentwicklung nachzudenken. Derzeit basiert die Marktübersicht auf einer Webdatabase meines Providers (MySQL). Die Möglichkeiten der Datenbank hinsichtlich Felder, Funktionaliät und Oberfläche sind ausgereizt. Sollte sich unter den Lesern jemand finden, der zum Jahreswechsel noch Engagement, Zeit, Kreativität und Entwicklerkapazitäten hat, die Marktübersicht auf modernere Beine zu stellen, dann bitte melden bei admin@bcm-news.de.

Unbekannte setzen Deutsche Bank Türme in Frankfurt unter Wasser

Die beiden markanten Türme der Deutschen Bank in Frankfurt, im Volksmund auch "Soll und Haben" genannt, wurden von Unbekannten unter Wasser gesetzt. Die Türme befinden sich seit drei Jahren in Renovierung. Die ersten Mitarbeiter sollten im November wieder in die Türme ziehen. Die unbekannten Täter haben in den beiden Türmen Wasserhydranten aufgedreht. In einem Turm lief das Wasser vom neunten,im anderen Turm vom sechsten Stock in das Erdgeschoß. Der Schaden wurde vom Sicherheitsdienst am Samstag bemerkt.

Quelle: Spiegel

Bild: M. Hämmerle

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In eigener Sache: dies ist Artikel Nr. 1.111

Durchschnittlich 14 Stunden IT-Ausfall pro Jahr

Auf das Jahr gesehen haben deutsche Unternehmen eine durchschnittliche Ausfallzeit von 14 Stunden für kritische IT-Systeme. Der durchschnittliche Schaden beträgt laut Angaben der 202 befragten deutschen IT-Chefs rund 400.000 Euro. Dies ist das Ergebnis einer Studie von ca Technologies, über die das cio-Magazin berichtet.

Der Gesamtschaden beläuft sich nach diesen Berechnungen für Deutschland auf vier Milliarden Euro, europaweit sind dies sogar 17 Milliarden Euro. Bei den Schäden nimmt Deutschland in Europa eine Spitzenposition nach Frankreich ein.

Die längsten Ausfälle haben Unternehmen des öffentlichen Sektors, die geringsten Systemausfälle sind in der Industrie. Deutsche Unternehmen erleiden durchschnittlich zwei IT-Ausfälle pro Jahr.

Link zur vollständigen Studie von ca

Auch Singapore Airlines legt A380er wegen Triebwerksproblemen still

Auch die zweite Fluglinie, die Trent 900-Triebwerke von Rolls Royce bei ihren Airbus A380 einsetzt, berichtet jetzt über Probleme mit Öl-Leckagen an den Triebwerken. Drei der 380er aus der Flotte müssen daher aus dem Verkehr gezogen  und in Singapur mit neuen Triebwerken ausgestattet werden. Die dritte Fluglinie, die die Trent 900-Triebwerke von Rolls Royce im A380 einsetzt ist Lufthansa. LH hat nach Tests aber noch nicht über Probleme berichtet. Die anderen Fluggesellschaften statten ihre A380 mit Triebwerken von Pratt&Whitney aus.

Quelle: Guardian

Computerpanne führt zu massiven Störungen bei der Berliner U-Bahn

Eine Computerpanne hat am Montag massiv den Berliner U-Bahn-Verkehr behindert. Die Zugführer können seit den Mittagsstunden praktisch nur auf Sicht fahren, da die elektronischen Signalanlagen ausgefallen sind. Sie müssen sich für jeden Streckenabschnitt über Funk die Freigabe der Leitstelle einholen, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten. Betroffen sind alle U-Bahnlinien. Es kommt überall in den Tunneln zu Verspätungen. Der Grund für die Rechnerstörung, in dessen Folge sämtliche Stellwerke ausfielen, ist noch unklar. Wann wieder mit einer Normalisierung des Zugverkehrs zu rechnen ist, blieb am Nachmittag ebenfalls offen.

Quelle: dpa

Quantas findet Öllecks in 380er-Triebwerken - alle 380er grounded

Die australische Fluglinie Quantas hat nach dem Zwischenfall bei dem der Ausfall eines Triebwerks einen Airbus A380 zu einer Sicherheitslandung gezwungen hatte, die Triebwerke der anderen 380er untersucht und Öllecks an drei Trent 900-Triebwerken entdeckt. Es sei bei den Tests Öl gefunden worden, wo es nicht hingehöre.
Auf Grund dieser negativen Testergebnisse hat sich Quantas dazu entschlossen alle sechs 380er der Flotte am Boden zu lassen. Interessant wird sein, wie die anderen Luftfahrtgesellschaften jetzt mit ihrer 380er Flotte umgehen, die mit den baugleichen Trent 900-Triebwerken ausgestattet sind. Neben Quantas sind die 380er von Singapore Airlines und Lufthansa mit den Rolls Royce Triebwerken betückt - insgesamt 20 Maschinen. Air France und Emirates haben ihre 380er mit den Triebwerken des Wettbewerbers Pratt & Whitney ausgestattet.

Der Zwischenfall der Quantas-Machine hat für so viel Medienecho gesorgt, dass bei der Entscheidung über den Einsatz, neben den ohnehin in der Luftfahrt üblichen Checks, auch mögliche Ängste von Passagieren eine Rolle spielen dürfte. Für Airbus und Rolls Royce steht jetzt viel auf dem Spiel.

Flüge nach Jakarta wegen Aschewolken gestoppt

Wenige Tage bevor US-Präsident Obama Indonesien besuchen wird sind alle Flüge der internationalen Fluggesellschaften in die indonesische Hauptstadt Jakarta gestrichen worden. Grund hierfür sind die Aschewolken in der Atmosphäre durch den Ausbruch des Vulkans Mount Merapi. Der Vulkan hat am vergangenen Freitag rund 50 Millionen Kubikmeter Gas, Asche und Steine in die Atmosphäre geschleudert.
Über 130 Menschen sind in den vergangenen beiden Wochen Opfer des Vulkanausbruchs geworden. Durch die Luftraumsperrung wird auch die Versorgung der Verletzten am Rande des Vulkans mit Arzneimitteln und Hilfsgütern erschwert.
Warum die Aschewolken für den Flugverkehr so gefährlich sind und welche Folgen ein Flug durch die Aschewolken haben kann erläutert dieser Artikel.

3. Auflage des "Definitive Handbook of Business Continuity Management"

Das schwergewichtige englischsprachige Handbuch des Herausgebers Andrew Hiles FBCI ist jetzt in der dritten Auflage erschienen. Es hat an Umfang und an Gewicht gegenüber der bereits ohnehin schwergewichten zweiten Auflage weiter zugelegt. Ich fürchte, bei der 4. Auflage erleidet mein Postbote einen Bandscheibenvorfall bei der Anlieferung.
25 Autoren, darunter auch Rolf von Rössing aus Deutschland, behandeln BCM aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Gegenüber der 2. Auflage wurden die Artikel aktualisiert und zahlreiche Themen neu hinzugenommen. Hierzu gehören Aspekte des Risikomanagements, Branchenaspekte (BC in financial institutions), Benchmarking und Supply Chain. Es ist somit ein umfangreiches Nachschlagewerk für den BCM-Praktiker entstanden, das man gerne in die kräftige Hand nimmt.