Statement der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA zur eigenen Rolle
Die International Atomic Energy Agency IAEA wird im Zusammenhang mit dem Nuklearunfall in Japan von der Presse häufig als "Nuclear Safety Watchdog" bezeichnet. Die IAEA ist in einem Statement des IAEA Director General Yukiya Amano dieser Rollenzuordnung entgegengetreten und hat hierzu die eigene Rolle beschrieben: Weiterlesen…
Vier Schweinegrippe-Tote in Mexiko
In Mexiko sind vier Menschen an der Schweinegrippe gestorben. Sie starben laut Angaben der Behörden in der vergangenen Woche an dem Virus. Im April 2009 war Mexiko der Ausgangspunkt der weltweiten A/H1N1-Pandemie, die zum höchsten Pandemie-Status der WHO führte, der erst im August 2010 beendet wurde.
Japan: Rapid Damage Assessment des Asian Disaster Reduction Center
Das Asian Disaster Reduction Center (ADRC) hat ein Papid Damage Assessment der Folgen des Erdbebens vom 11. März 2011 durchgeführt. Der Bericht des ADRC (pdf, 6MB) zeigt mit beeindruckenden Bildern die katastrophalen Folgen des Erdbebens und Tsunamis sowie die Grenzen der vorhandenen Vorsorgemaßnahmen. Der Bericht zeigt aber auch die schnelle Reaktion des Katastrophenmanagements nach dem Eintritt des Ereignisses. Um 14:46 Ortszeit ereignete sich das Erdbeben, um 14:49 gab es Tsunami-Alarm und um 14:50 fand das erste emegency response team meeting statt. Über 26.000 Menschen konnten gerettet werden. Ein Großteil durch Self Defense Forces. Ohne diese sehr gute Vorbereitung in Japan hätte diese Katastrophe noch weit schlimmere Auswirkungen gehabt.
Die Katastrophe von Japan in Zahlen (Stand 26.3.2011)
AltertNet hat wiederum die aktuellen Zahlen und Fakten zur Katastrophe in Japan zusammengefasst.
Die zunehmenden Folgen von Naturkatastrophen
Subjektiv scheint derzeit die Zahl der Naturkatastrophen stark zuzunehmen. Vor dem katastrophalen Erdbeben der Stärke 9,0 in Japan am 11.März 2011 trafen schwere Naturkatastrophen Neuseeland, Haiti, Chile und Pakistan. Doch ist es nur die starke mediale Präsenz, die bei uns denEindruck verstärkt, dass die Zahl der Naturkatastrophen und deren Wirkungen zunehmen. Bereits Charles Perrow hat sich in seinem Buch "The Next Catastrophe" mit dieser Frage auseinandergesetzt. Weiterlesen…
Snapshot zur Lage in Japan (Stand 25.3.2011)
AlertNet hat die zusammenfassende Darstellung der Lage in Japan mit Stand 25.3.2011 aktualisiert.
Japan in Graphics: a visual summary of the crisis.
Radiaktives Jod aus Japan in Deutschland gemessen
Wie bereits erwartet, wurde mittlerweile radiaktives Jod in der Atmosphäre in Deutschland gemessen.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit teilt hierzu mit:
Am Donnerstagabend ist erstmals - wie erwartet - an drei höchstempfindlichen Messstellen in Deutschland radioaktives Jod in der Luft gemessen worden, das aus dem Reaktorunglück in Japan stammt. Es konnten geringste Spuren, ein fünftausendstel Becquerel Jod pro Kubikmeter Luft, nachgewiesen werden. Nach Ein-schätzung der Strahlenschutzkommission (SSK) sind diese Spuren an Radioaktivität für die Bevölkerung in Deutschland gesundheitlich unbedenklich.
Die aus den geringen Spuren von Radioaktivität resultierende Dosis ist mehr als eine Million Mal niedriger als die Dosis, die ein Mensch durch die natürliche Strahlung pro Jahr erhält. Die Spuren von radioaktivem Jod wurden an den Messstellen des Deutschen Wetterdienstes, des Bundesamtes für Strahlenschutz sowie der Physikalisch Technischen Bundesanstalt in Potsdam, Offenbach, Braunschweig und Schauinsland gemessen.
Die Messdaten sind im Internet zu finden unter http://www.bfs.de/bfs.
Quelle: BMU
Endspurt der Business Continuity Awareness Week 2011
Die Business Continuity Awareness Week 2011 geht in den Endspurt. Heute gibt es wieder mehrere Webcasts. Unter anderem zur Durchführung einer Business Impact Analyse und zur Erstellung von Business Continuity Plänen. Im BC24 Game können Sie noch versuchen die Leader zu schlagen und unter Resources stehen Ihnen Studien, Paper und Case Studies zum kostenfreien Download zur Verfügung.
Die EU-Kommission wurde von ernstzunehmender Cyberattacke getroffen
Zentrale Systeme wurden sicherheitshalber abgeschaltet und der externe Zugang zu E-Mail und Intranet gesperrt. Mitarbeiter sollen ihre Passwörrter ändern.
Quelle: ZDNet