Studie: Telko-VerfĂŒgbarkeit durchschnittlich bei 99 Prozent

Strom und Kommunikation zählen zu den kritischen Ressourcen jedes Unternehmen. Dies gilt insbesondere für deren Verfügbarkeit auch in Notfällen. Laut einer Studie der Bundesnetzagentur ist die Verfügbarkeit des Stromnetzes (noch!) sehr hoch. Lediglich 20 Minuten Stromausfall hat der Endkunde in Deutschland statistisch jährlich zu verkraften. Doch wie sieht es mit der Telekommunikation aus? Weiterlesen…

Börse Singapore veröffentlicht neue BCM Standards

Die Börse Singapore SGX – Singapore Exchange Ltd. hat neue BCM-Standards für ihre Mitglieder veröffentlicht. Gemäß den neuen Standards müssen die Mitgliedsfirmen bis 2010 ein robustes Business Continuity Management implementiert haben.

Die zentralen Regelungsinhalte:

  • a Member must assess its business and operational risks and maintain adequate business continuity arrangements.
  • a Member must document its business continuity arrangements in a business continuity plan.
  • a Member’s senior management shall be responsible for the Member’s business continuity plan. Sufficient awareness of the risks, mitigating measures and state of readiness must be demonstrated by way of an attestation to the Member’s Board of Directors.
  • a Member must review and test its business continuity plan regularly.

Ergänzend muß eineNotfall-Kontaktperson benannt werden und die Kontaktdaten innerhalb von drei Wochen an die Börse gemeldet werden.

Hervorzuheben an dieser Regelung ist die klare Benennung der Verantwortung des Managements für das BCM und die explizite Nachweispflicht durch den Vorstand / die Geschäftsführung.

BCI Regionalforum West

Titel: BCI Regionalforum West
Ort: Oberhausen, INFO AG
Link out: Click here
Beschreibung: Themenschwerpunkt
„BCM Workarea Recovery Strategie\”
Das Meeting findet in einem Center für Notfallarbeitsplätze statt und beinhaltet auch eine Führung durch die gesamten Räumlichkeiten sowie die Darstellung des Konzeptes.
Startzeit: 14:00
Date: 2009-02-16
Endzeit: 18:00

Bitte melden Sie sich zu diesem Treffen spätestens bis zum 13.02.09 per Email an,

Uwe.Naujoks(at)UKN-Management-Consulting.de

Adresse

INFO AG
Gebäude S – 5. Etage
Duisburger Str. 375
46049 Oberhausen

Streiks am Boden und in der Luft

Am Mittwoch treten die Flugbegleiter der Lufthansa nach dem Abbruch der dritten Verhandlungsrunde morgens von 6 bis 12 Uhr in den Ausstand.
Am Donnerstag schliessen sich dann bei der Bahn die Mitglieder der Gewerkschaften Transnet und GDBA mit Warnstreiks an. Mit Behinderungen in der Luft und am Boden muss also in den nächsten Tagen gerechnet werden.

Update:

Die Gewerkschaften Transnet und GDBA kündigten Warnstreiks in mehreren Städten an. Betroffen sein werden ab 4.30 Uhr am frühen Morgen bis in den späten Vormittag hinein Köln, Düsseldorf, Bremen, Hamburg, Berlin, Saalfeld, Magdeburg, Nürnberg und München, wie die Gewerkschaften mitteilten.

Aktuelle Störungsmeldungen der Bahn

Finanzkrise schlÀgt auf Managerhaftpflicht durch

Laut einem Bericht in der heutigen Financial Times Deutschland schlägt die Finanzkrise auf die Beiträge für die D&O-Versicherungen in der Finanzbranche durch. Die Directors´ and Officers´Liability sichert Führungskräfte gegen Ansprüche aus beruflichen Fehlern ab, für die sie sonst mit ihrem Privatvermögen haften müssen.

Hierzu gehören zum Beispiel auch Pflichten aus dem KonTraG zum Risikomanagement und zur Risikovorsorge.

Laut ftd müssen Unternehmen aus der Finanzbranche derzeit 80 Prozent mehr für die Policen bezahlen als im vergangenen Jahr. Die Ursache hierfür ist, dass durch die Finanzmarktkrise die Risiken und die Deckungssummen der Versicherungen weit auseinanderklaffen.

Größter Anbieter für D&O-Versicherungen ist der deutsche Ableger der amerikanischen AIG, die mit Staatshilfen vor dem Zusammenbruch gerettet werden musste. Ein weiteres Risiko ist demzufolge das Versicherungs-unternehmen selbst.

Quelle: ftd Deutschland vom 26.01.2009

BaFin veröffentlich MaRisk fĂŒr Versicherungen MaRisk (VA)

Das BaFin hat die MaRisk VA  veröffentlicht.

Die “Mindestanforderungen an das Risikomanagement” (MaRisk  VA) legen den seit dem 01. Januar 2008 geltenden § 64a Versicherungsaufsichtsgesetz “Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen”(VAG) für die Aufsicht verbindlich aus, der Mindeststandards für eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation und vor allem für ein angemessenes Risikomanagement vorsieht.

Die Anforderungen an das Notfallmanagement sind in Abschnitt 9 geregelt:

1    Unternehmen haben Vorsorge (Notfallplanung) zu treffen für Störfälle, Notfälle und Krisen, in denen die Kontinuität der wichtigsten Unternehmensprozesse und –systeme nicht mehr gewährleistet ist und die normalen Organisations-/Entscheidungsstrukturen nicht mehr ausreichen, um sie zu beherrschen.

Ziel der Notfallplanung ist die Fortführung der Geschäftstätigkeit mit Hilfe von definierten Verfahren und der Schutz von Personen und Sachen sowie Vermögen im Sinne der Wertschöpfung.

2    Die Notfallplanung ist regelmäßig hinsichtlich Wirksamkeit und Angemessenheit zu überprüfen.

3    Die Notfallplanung muss den beteiligten Geschäftsbereichen zur Verfügung gestellt werden.

Die Versicherungen verfügen somit ebenfalls wie die Finanzdienstleister über konkretisierte Regelungen, die Basis für Prüfungen des Risikomanagements sein werden.

Die MaRisk für Finanzdienstleister befinden sich derzeit in Überarbeitung beim BaFin.

World Economic Forum veröffentlicht Global Risk Report 2009

Das WEF hat den Global Risks 2009 Report veröffentlicht. Die globale Risikolandkarte zeigt die weltweiten Riskiken in den Dimensionen “finanzieller Schaden” und “Eintrittswahrscheinlichkeit” aufgeschlüsselt nach den Risikokategorien

– Economic Risks

– Geopolitical Risks

– Environmental Risks

– Societal Risks

– Technological Risks.

Die Finanzkrise hat auch hier deutliche Spuren hinterlassen.

Behörden in China warnen vor einer Epidemie

Die H5N1- Infektionen und Todesfälle in China haben in den vergangenen Wochen stark zugenommen. Innerhalb von zwei Wochen sind drei Menschen an der Vogelgrippe gestorben. Experten der nationalen Gesundheitsbehörde warnen daher vor einer Epidemie.

Verschärft wird die Situation durch das anstehende chinesische Neujahrsfest am 25. Januar. Zu diesem Fest werden traditionell Hühnergerüchte serviert. Die Menschen kommen daher verstärkt mit Geflügel in Berührung und Infektionen sind daher wahrscheinlicher.

ZweijÀhriges Kind in China mit H5N1 infiziert, H5N1-Statistik

In China wurde bei einem zweijährigen Kind der H5N1-Virus festgestellt. Es ist der zweite Fall einer Übertragung des H5N1-Virus auf einen Menschen in diesem jungen Jahr.

Gemäß der offziellen H5N1-Statistik der WHO sind die menschlichen Infektionsfälle mit dem H5N1-Virus zurückgegangen. Weiterlesen…

Neuer BCM-Standard in den USA in Entwicklung

Die Landschaft für BCM-Standards ist mächtig in Bewegung. bcm-news hat bereits über mehrere aktuelle Initiativen zur Entwicklung von BCM-Standards berichtet.

Auch in den USA wird fleissig an neuen BCM-Standards gearbeitet. Unter der Federführung von ASIS (American Society for Industrial Security) und BSi Americas (British Standards Institution) wird derzeit ein neuer BCM-Standard entwickelt. Dieser neue Standard basiert schwerpunktmäßig auf dem britischen Standard BS 25999-1 und -2 sowie dem bestehenden BCM-Standard NFPA 1600 (National Fire Protection Association) und den ebenfalls in Entwicklung befindlichen ISO-Standards.

Wie aus der Internetseite zu den Entwicklung befindlichen Standards von ASIS zu ersehen ist, handelt es sich um eine ganze Familie von BCM-Standards, die derzeit in Entwicklung sind. Das britische BCI (The Business Continuity Institute) ist an dieser Entwicklung ebenfalls aktiv beteiligt.

Mehrere FĂ€lle von Vogelgrippe in Niedersachsen

In Niedersachsen sind Ende des vergangenen Jahres und Anfang diesen Jahres mehrere Fälle von Vogelgrippe aufgetreten. Es handelt sich um den Vogelgrippevirus H5N3.

Im aktuellen Fall ist ein Putenbestand im Landkreis Cloppenburg betroffen. Knapp 20.000 Puten mussten getötet werden. Die Vogelgrippevariante grassiert seit mehreren Wochen in Niedersachsen. Es mussten bereits rund 440.000 Tiere in mehreren Beständen getötet werden.