MaRisk (BA)

Titel:

MaRisk BA – Mindestanforderungen an das Risikomanagement

An alle Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute in der Bundesrepublik Deutschland

Aktuelle Fassung: 10/2012

Herausgeber:

BaFin Bundesanstalt fĂŒr Finanzdienstleitungsaufsicht

Beschreibung:

“Dieses Rundschreiben gibt auf der Grundlage des § 25a Abs. 1 des Kreditwesengesetzes (KWG) einen flexiblen und praxisnahen Rahmen fĂŒr die Ausgestaltung des Risikomanagements der Institute vor. Es prĂ€zisiert ferner die Anforderungen des § 25a Abs. 1a und Abs. 2 KWG (Risikomanagement auf Gruppenebene, Outsourcing).”

Im allgemeinen Teil AT 7.3 sind die grundlegenden Anforderungen an ein Notfallkonzept beschrieben:

  1. FĂŒr NotfĂ€lle in zeitkritischen AktivitĂ€ten und Prozessen ist Vorsorge zu treffen (Notfallkonzept). Die im Notfallkonzept festgelegten Maßnahmen mĂŒssen dazu geeignet sein, das Ausmaß möglicher SchĂ€den zu reduzieren. Die Wirksamkeit und Angemessenheit des Notfallkonzeptes ist regelmĂ€ĂŸig durch Notfalltests zu ĂŒberprĂŒfen. Die Ergebnisse der Notfalltests sind den jeweiligen Verantwortlichen mitzuteilen. Im Fall der Auslagerung von zeitkritischen AktivitĂ€ten und Prozessen haben das auslagernde Institut und das Auslagerungsunternehmen ĂŒber aufeinander abgestimmte Notfallkonzepte zu verfĂŒgen.
  2. Das Notfallkonzept muss GeschĂ€ftsfortfĂŒhrungs- sowie WiederanlaufplĂ€ne umfassen. Die GeschĂ€ftsfortfĂŒhrungsplĂ€ne mĂŒssen gewĂ€hrleisten, dass im Notfall zeitnah Ersatzlösungen zur VerfĂŒgung stehen. Die WiederanlaufplĂ€ne mĂŒssen innerhalb eines angemessenen Zeitraums die RĂŒckkehr zum Normalbetrieb ermöglichen. Die im Notfall zu verwendenden Kommunikationswege sind festzulegen. Das Notfallkonzept muss den beteiligten Mitarbeitern zur VerfĂŒgung stehen.

Verweise:

MaRisk (BA)

BaFin