Streik und Aussperrungen bei Bosch in Indien

Die FAZ berichtet in ihrer heutigen Print-Ausgabe von heftigen ArbeitskĂ€mpfen von denen der Automobilzulieferer Bosch derzeit in Indien betroffen ist. Diese seit acht Monaten anhaltenden ArbeitskĂ€mpfe bedrohen mittlerweile die Produktion der großen indischen Automobilhersteller wie Tata und Mahindra and Mahindra. Weiterlesen…

SLK-Produktion steht wegen Karmann-Insolvenz

Wiederum zeigt sich die enorme AbhÀngigkeit der Automobilindustrie von den Zulieferfirmen.

Wegen fehlender Zulieferungen von Karmann musste Daimler im Werk Bremen die Produktion des Mercedes-Benz SLK stoppen. “Der Rohbau stand gestern und heute” zitiert Handelsblatt News am Abend einen Sprecher von Mercedes heute.

Zwischen Daimler und Karmann gibt es zudem Streit ĂŒber gegenseitige Forderungen.

Karmann hatte im FrĂŒhjahr Insolvenz beantragt und im Sommer den Fahrzeugbau stoppen mĂŒssen. Die Zukunft der Entwicklungssparte, von Cabrio-Dach-Bau, Werkzeugbau und Fertigung ist ungewiss. Zerschlagung, Verkauf an einen Investor, Management Buy Out sowie der Einstieg von VW werden derzeit als Optionen fĂŒr das ehemals strahlende Familienunternehmen gehandelt. Das Sagen hat jetzt der Insolvenzverwalter.

Die Automobilindustrie reagiert auf die AbhĂ€ngigkeit von der krisengeschĂŒttelten Zuliefererindustrie mit finanziellen StĂŒtzungsaktionen und nimmt damit quasi Bankfunktionen wahr sowie der Beteiligung an kritischen Dienstleistern.

Die gebeutelten Zulieferer suchen ihr Heil in der GrĂ¶ĂŸe durch ZusammenschlĂŒsse und AufkĂ€ufen in der weiteren Zuliefererkette.

“Wenn der Daimler hustet, dann bekommt die Region eine LungenentzĂŒndung” so ein bekannter Spruch im SchwĂ€bischen. Umgekehrt gilt allerdings auch, wenn ein Zulieferer ausfĂ€llt, stehen schon mal die BĂ€nder still oder die Fahrzeuge tĂŒrmen sich auf den ParkplĂ€tzen und können nicht ausgeliefert werden, weil ein entscheidendes Bauteil fehlt.

10.000 Mitarbeiter legen das grĂ¶ĂŸte Daimler-Werk still

46.000 Mitarbeiter traten diesen Freitag in Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr zwei Stunden in einen Warnstreik. 10.000 von ihnen legten fĂŒr zwei Stunden das grĂ¶ĂŸte Daimler-Werk in Sindelfingen still. Betroffen von dem Warnstreik war auch der wichtige Autozulieferer Mahle (Kolben und Motoren) in Stuttgart. Die IG-Metall fordert neuen Altersteilzeitregelungen.

Quelle: sueddeutsche

Streik bei Zulieferer fĂŒhrt zu Produktionsstopp bei General Motors

Wegen des Streiks bei einem Zulieferer muß der US-Autoproduzent drei weitere seiner Werke herunterfahren. In den Werken Flint, Fort Wayne und Oshawa werden die in den USA beliebten Pickups der Marken Cevrolet und GMC produziert. Betroffen sind von den Werksschließungen 12.000 Mitarbeiter, deren Löhne grĂ¶ĂŸtenteils weiterbezahlt werden.

Bereits seit Donnerstag ruht die Arbeit am Standort Pontiac.

Quelle: ftd

Ausfall eines Lieferanten fĂŒhrt zu Produktionsstop bei Chrysler

LieferantDer Ausfall eines zentralen Lieferanten fĂŒr Plastikteile des amerikanischen Autobauers Chrysler hat zu ersten ProduktionsausfĂ€llen in den USA gefĂŒhrt. Der US-Hersteller Plastech Engineered Products hat GlĂ€ubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. Zuvor hatte Chrysler den Vertrag mit dem Lieferanten gekĂŒndigt. Bis Ende der Woche könnten laut Angaben einer Untenehmenssprecherin alle 14 nordamerikanischen Fabriken von einem Produktionsstop betroffen sein. Der Ausfall in dieser Woche soll Chrysler bereits 225 Mio US-Dollar gekostet haben. Chrysler fordert nun von dem Lieferanten wichtige Werkzeuge zur Produktion der dringend benötigten Teile.

Mercedes LKW Werk steht wegen Zulieferer still

LKWDas Mercedes LKW Werk im pfĂ€lzischen Wörth steht seit Donnerstag still. Hintergrund ist ein Lieferengpass bei einem Zulieferer fĂŒr Gussteile. Der Zulieferer konnte die benötigte Menge nicht liefern.

Das Werk arbeitet auf Grund der derzeit guten LKW Konjunktur an der KapazitÀtsgrenze.

Quelle: FAZ

weiterer Bericht im manager magazin und Handelsblatt

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