Mehr als 1.000 Banken in den USA ĂŒben eine Cyber-Attacke auf den Zahlungsverkehr

Im Rahmen einer zweitĂ€gigen Übung werden am 16. und 17. Oktober sowie am 23. und 24. Oktober 2013 ĂŒber 1.000 Banken den Cyber-Angriff auf Zahlungsverkehrssysteme ĂŒben. Bereits in 2012 war eine vergleichbare Übung durchgefĂŒhrt worden. Die Übung in den USA ist offen fĂŒr alle Banken, die am Zahlungsverkehr teilnehmen. Die teilnehmenden Banken erhalten an den beiden Übungstagen morgens jeweils ein Szenario, das bis Mitternacht des gleichen Tages online per Fragebogen beantwortet werden muß. FĂŒr die Teilnehmer steht nach Abschluß der Übung ein anonymer Vergleich mit Peer-Daten zur VerfĂŒgung (Industrie, Lokation, GrĂ¶ĂŸe etc.). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Quelle: BankInfoSecurity

Obama erlĂ€sst “Executive Order” zu Cybersecurity fĂŒr kritische Infrastrukturen

Am 12. Februar hat US-PrĂ€sident Obama zu Beginn seiner neuen Amtszeit die “Executive Order — Improving Critical Infrastructure Cybersecurity” erlassen. “We know foreign countries and companies swipe our corporate secrets. Now our enemies are also seeking the ability to sabotage our power grid, our financial institutions and our air traffic control systems. We cannot look back years from now and wonder why we did nothing in the face of real threats to our security and our economy”, so der US-PrĂ€sident. Die Executive Order definiert Unternehmen und Organisationen der kritischen Infrastrukturen der USA: “As used in this order, the term critical infrastructure means systems and assets, whether physical or virtual, so vital to the United States that the incapacity or destruction of such systems and assets would have a debilitating impact on security, national economic security, national public health or safety, or any combination of those matters”. Der gegenseitige Informationsaustausch mit und zwischen den Unternehmen der kritischen Infrastrukturen zu Cybersecurity soll verbesert werden “As used in this order, the term critical infrastructure means systems and assets, whether physical or virtual, so vital to the United States that the incapacity or destruction of such systems and assets would have a debilitating impact on security, national economic security, national public health or safety, or any combination of those matters”. Ein Framework zur Reduktion der Risiken aus Cybersecurity entwickelt werden “As used in this order, the term critical infrastructure means systems and assets, whether physical or virtual, so vital to the United States that the incapacity or destruction of such systems and assets would have a debilitating impact on security, national economic security, national public health or safety, or any combination of those matters”.

Executive Order des White House

Ausfall von Rechenzentren in New York durch Hurrikan “Sandy”

Erstaunlicherweise sind einige große Rechenzentren in New York durch Überflutungen nach Hurrikan “Sandy” ausgefallen. Namhafte Internetanbieter verloren zeitweise ihre PrĂ€senz im Internet. Gerade zu Zeiten, wo sie dringend benötigt wird. Durch die Überflutungen wurden Dieselpumpen beschĂ€digt, so dass Notstromaggregate nicht anliefen.

Data Center Knowledge hat eine Übersicht ĂŒber die SchĂ€den an Rechenzentren in New York City erstellt.

Da gibt es eine ganze Menge Lessons Learned aufzuarbeiten, wenn die RZ wieder trocken sind.

Der Morgen nach Sandy

Sandy hat gestern Abend seinen Landfall an der OstkĂŒste der USA gemacht und große VerwĂŒstungen angerichtet. Bislang werden mindestens 11 Todesopfer gemeldet, alleine fĂŒnf Tote in New York. Die tiefer liegenden Stadtteile Manhattans wurden ĂŒberschwemmt und ohne Strom. Sieben der Tunnel nach Manhattan unter dem East River stehen unter Wasser. Der Battery-Tunnel ist ebenfalls ĂŒberflutet. Trafostationen sind explodiert. Derzeit sind 6 Millionen Menschen ohne Strom. Alleine in Manhattan fiel in 250.000 Haushalten und vielen GebĂ€uden der Strom aus. Es wird erwartet, dass sich diese Zahl verdreifachen wird. Und es wird Tage dauern, bis die Stromversorgung wiederhergestellt ist. KrankenhĂ€user jn New York mussten evakuiert werden, nachdem die Notstromversorgung ausgefallen war. Der Flugverkehr im Nordosten der USA ist zum Erliegen gekommen. Wegen Hochwassers wurde im AKW Oyster Creek in New Jersey Alarm ausgelöst.

NY 30. Oktober 02:21 (Times Building)

Handel an der New Yorker Börse wegen Hurrikan Sandy ausgesetzt

Am heutigen Montag wird an der New Yorker Börse nicht gehandelt. Die New Yorker Börse kann die Sicherheit der Mitarbeiter an der Wall Street nicht gewĂ€hrleisten und hat den Handel ausgesetzt. Gestern war bereits die Entscheidung fĂŒr den Stop des Parketthandels getroffen worden. Auch die Nasdaq, OMX Group und CME Group setzen den Handel aus. Die MĂ€rkte sollen möglicherweise auch am Dienstag geschlossen bleiben. Die Schließung der Börsen wurden von der Börsenaufsicht SEC angeordnet. Dies entspannt die Lage fĂŒr viele andere Finanzdienstleister, die auch ihre HĂ€ndler jetzt sicher von anderen HĂ€ndlerplĂ€tzen arbeiten lassen können. Lediglich der ComputerhandelÂ ĂŒber die elektronischen Börsen lĂ€uft weiter. WĂ€hrend des Hurrikans Irene im vergangenen Jahr war der Handel noch normal weitergelaufen.

Bloomberg

Aktuelle Lageinformationen zu Hurrikan Sandy

Die Lage an der OstkĂŒste spitzt sich zu. In KĂŒrze wird mit dem Eintreffen des Hurrikans Sandy an der OstkĂŒste der USA gerechnet. In New York wurde mit Zwangsevakuierungen in den tieferliegenden Zonen begonnen. Die Nahverkehrsmittel in New York werden ausser Betrieb genommen. Auch der Flugverkehr von und nach New York ist bereits beeintrĂ€chtigt. FlĂŒge wurden storniert. Betroffen hiervon sind auch FlĂŒge deutscher Linien nach New York. Nach aktuellen Informationen wird die New York Stock Exchange am Montag planmĂ€ĂŸig öffnen.

Aktuelle Informationen zur Lage “Sandy” erhalten Sie auch durch die BCM-News. Im MenĂŒ wurde der MenĂŒpunkt “Lage Sandy” aufgenommen. Auf dieser Seite finden Sie die Google crisis map Sandy mit aktuellen Informationen zur Lage. Topaktuelle Informationen erhalten Sie ĂŒber den Twitterkanal von BCM-News unter @bcm-news sowie dem BCM-Newsticker auf dieser Seite.

Wall Street rĂŒstet sich fĂŒr Hurrikan “Sandy”

Finanzdienstleister in New York haben angesichts der Bedrohung durch den aufkommenden Hurrikan “Sandy” ihre NotfallplĂ€ne aktiviert. Zu den besonders gefĂ€hrdeten Institute in den niedrig liegenden Stadtteilen von New York gehören Federal Reserve Bank of New York, die New York Stock Exchange, die New York Mercantile Exchange, Deutsche Bank, Goldman Sachs und die Bank of New York Mellon. Die NotfallplĂ€ne sehen vor, dass Mitarbeiter von zu Hause arbeiten und Prozesse an andere Standorte verlagert werden. Alle Augen werden auf die Börsen gerichtet sein, die den Takt fĂŒr die FinanzmĂ€rkte vorgeben. Alarmierungsverfahren stellen die Kommunikation zwischen den Finanzdienstleistern sicher. Sonntag Abend wird mit dem Eintreffen von “Sandy” gerechnet. Meteorologen sagen eine Zunahme der StĂ€rke des Sturms vorher.

Hurrikan “Sandy” bedroht New York

Nach der aktuellen Vorhersage des National Hurrican Center könnte der Hurrikan Sandy an der NordostkĂŒste der USA in der Region um New York auf Land schlagen. “Sandy” hat in der Karibik schwere SchĂ€den angerichtet und mindestens 21 Todesopfer gefordert. Alleine auf Kuba starben 11 Menschen. Die aktuelle Bedrohung erinnert an den Hurrikan “Irene”, der  im August 2011 ĂŒber New York fegte und schwere SchĂ€den verursachte. Weiterlesen…

Bereits 11 Tote durch verseuchtes Medikament in den USA

Die Zahl der Todesopfer durch ein mit Schimmelpilzen verseuchtes Medikament ist am Dienstag auf 11 gestiegen. 119 Menschen sind an HirnhautentzĂŒndung erkrankt. Ursache ist ein Schmerzmittel eines Pharmaunternehmens aus Massachusetts, das mit Schimmelpilzen verunreinigt ist. Über 13.000 Menschen können potentiell von dem verseuchten Medikament betroffen sein. Das Medikament wird von einem kleinen Pharmaunternehmen mit 49 Mitarbeitern hergestellt. Der Vorfall weckt heftige Kritik an der Überwachung dieser kleinen Pharmaunternehmen, die ihre Produkte industriell fertigen und landesweit vertreiben, jedoch nicht der strengen Überwachung der FDA (Food and Drug Administration) unterliegen.

CDC  

Hurrikan Isaac trifft am 7. Jahrestag von Katrina auf New Orleans

Ausgerechnet am kommenden Mittwoch, dem siebten Jahrestag als  Hurrikan Katrina mit zerstörerischer Wucht auf New Orleans traf, wird Isaac als Kategorie 2-Hurrikan in New Orleans erwartet.   Auf Haiti hat der tropische Sturm bereits drei Menschenleben gefordert. Es wurden Notlager evakuiert, in denen Opfer des Erdbebens von vor zwei Jahren leben. Aktuell zieht Isaac auf die Florida Keys zu. FĂŒr Florida wurde bereits der Notstand ausgerufen. Es wurden NotunterkĂŒnfte eingerichtet und die Bewohner der Florida Keys zum Verlassen aufgerufen. Die Ölförderung im Golf von Mexiko wurde eingestellt. Hierdurch kam es international bereits zu Ölpreissteigerungen. Auch der Parteitag der Republikaner in Tampa (Florida), auf dem Mitt Romney als PrĂ€sidentschaftskandidat ausgerufen werden soll, ist betroffen. Der Beginn der Veranstaltung wurde auf Dienstag verschoben.