Strom – das komplexe Lebenselixier

Derzeit wird als Folge des Nuklearunfalls in Japan viel ĂŒber die Notwendigkeit der Kernkraft fĂŒr die Stromversorgung diskutiert. Die Abschaltung der AKWs im Rahmen des Moratoriums hat gezeigt, dass europaweit ein ausreichend grosses Angebot an Strom vorhanden ist, um diese LĂŒcke zu decken. In der heftig gefĂŒhrten Diskussion um die Kernenergie gehen leider die fĂŒr das Business Continuity Management zentralen Aspekte oftmals verloren. Weiterlesen…

Bundesnetzagentur besorgt ĂŒber Zustand des Stromnetzes

Matthias Kurth, Chef der Bundesbehörde hat sich besorgt ĂŒber den Zustand des Stromnetzes geĂ€ussert. AusfĂ€lle wĂ€hrend des kommenden Sommers hĂ€lt er fĂŒr möglich.

Die VerfĂŒgbarkeit des deutschen Stromnetzes ist bislang sehr hoch. Lediglich 20 Minuten Stromausfall hat der Endnutzer statistisch gesehen jĂ€hrlich zu verkraften (Statistik der Bundesnetzagentur). Dies ist im europĂ€ischen und insbesondere im internationalen Vergleich ein sehr guter Wert.

Besorgnis bereiten jedoch zum Einen die  Schwankungen bei der Stromeinspeisungen durch die Windkraft und die Belastung der Stromnetze durch den europaweiten Stromhandel.

Siehe hierzu auch den Artikel in der Zeit.

Energiekrise in SĂŒdafrika treibt Platinpreis in Rekordhöhen

Platinkurs

Der Preis fĂŒr das Edelmetall Platin ist in Folge der Krise in der Stromversorgung SĂŒdafrikas auf ein neues Allzeithoch gestiegen. 1.800 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) wurde am Montag an den MĂ€rkten notiert. Ursache fĂŒr den Preisanstieg sind auf der einen Seite die Angebotsverknappung durch die AusfĂ€lle von Minen in SĂŒdafrika infolge der StromausfĂ€lle. Auf der anderen Seite bevorraten sich die Automobilhersteller mit dem wichtigen Rohstoff, um ProduktionsausfĂ€llen vorzubeugen.

Bild: www.boerse.de

Update (16.02.2008):

Mittlerweile hat der Platinpreis die 2.000 Dollar-Marke geknackt.

Lage in China spitzt sich zu

Flagge_ChinaVor Kurzem berichtete bcm-news ĂŒber die angespannte Energiesituation in China. Nun scheint sich die Situation in China massiv zuzuspitzen. Zu der ohnehin angespannten Situation in der Energieversorgung kommen die stĂ€rksten SchneefĂ€lle seit Jahrzehnten. 17 Provinzen melden lang andauernde StromausfĂ€lle, der Verkehr kommt zum Erliegen, FlughĂ€fen werden geschlossen, Schiffe können nicht entladen werden und die Teuerungsrate steigt auf neue Rekordhöhen.

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Stromnotstand in SĂŒdafrika legt Goldminen lahm

MineDer Stromnotstand in SĂŒdafrika (bcm-news berichtete) hat jetzt die drei grĂ¶ĂŸten Goldproduzenten zum Produktionsstop gezwungen. AngloGold, Harmony und Gold Fields Ltd. haben in einigen ihrer Minen die Förderung unterbrochen, um die Arbeiter in den unterirdischen Stollen durch die StromausfĂ€lle nicht zu gefĂ€hrden. Von den Produktionsstopps sind ca. 30.000 Arbeiter betroffen.

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Atommeiler KrĂŒmmel und BrunsbĂŒttel bleiben vorerst abgeschaltet

AKW KruemmelDie beiden Atomkraftwerke KrĂŒmmel und BrunsbĂŒttel, die seit dem Sommer vergangen Jahres abgeschaltet sind, bleiben noch lĂ€ngere Zeit vom Netz.

BrunsbĂŒttel werde nicht vor Ende MĂ€rz wieder angefahren, KrĂŒmmel nicht vor Mitte Mai.

Neben der Aufarbeitung der StörfĂ€lle vom vergangenen Jahr behindern weitere technische Probleme den Weiterbetrieb der Anlagen. Hierzu gehört auch der Austausch falsch montierter DĂŒbel.

In Anbetracht der ohnehin kritischen Situation in der deutschen Stromversorgung (bmc-news berichtete) ist dies natĂŒrlich eine sehr schlechte Nachricht.

Quelle: Handelsblatt am Abend

Deutschland droht StromlĂŒcke

Stromkabelso der heutige Aufmacher des Handelsblatts. Aufmerksame Leser von bcm-news ĂŒberrascht dieser Titel allerdings nicht mehr, berichtet bcm-news bereits regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die Problematik der deutschen und internationalen Stromversorgung.

Dem Handelsblatt liegt eine Studie des Marktforschungsunternehmens Trendresearch vor, nach deren Ergebnissen Deutschland bereits 2015 dauerhaft auf Stromimporte angewiesen sein kann.

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Albanien stromlos

AlbanienIn Albanien ist am Mittwoch die Stromversorgung zusammengebrochen. Von dem Stromausfall sei das gesamte Land betroffen, “every corner of Albania”, meldet der nationale Stromversorger KESH.

Das kommunistische Land leidet unter unter stÀndigen StromausfÀllen bei kalter Witterung. In der Hauptstast Tirana fÀllt stundenlang der Strom aus.

Ursachen fĂŒr den Strommangel sind völlig veraltete Kraftwerke und Mißwirtschaft. Die Stromversorgung ist in Albanien daher nach einem Zeitplan streng rationiert.

Update:

Der Schaden konnte am nachmittag behoben werden.

Die FAZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 21. Januar in einem Special ĂŒber das aufstrebende Albanien, daß die MĂ€ngel in der Energieversorgung zu einer Verminderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1 Prozent fĂŒhren.