Das neue Zivilschutzkonzept und meine persönliche Vorsorge

Das “neue” Zivilschutzkonzept hat die Medien in den vergangenen Wochen sehr bewegt. Leider ist die Kommunikation des Konzepts völlig verunglĂŒckt, weil AuszĂŒge ĂŒber die Presse vorab veröffentlicht wurden. Gerade diese vorab veröffentlichten AuszĂŒge ĂŒber die private Vorsorge, die unseren Hamster ins Rampenlicht rĂŒckten, sind der mit Abstand harmlose Teil des Konzepts. Die Empfehlungen fĂŒr die persönliche Vorsorge liegen seit vielen Jahren vom BBK vor. Vielleicht ist es ein positiver Aspekt des Medien-Hype, dass diese Notfallvorsorge wieder in das Bewusstsein rĂŒckt. Einige Anbieter von Prepper-Artikeln freuen sich gerade ĂŒber einen temporĂ€ren Nachfrageboom. Ich gehe davon aus, dass die Konzeption Zivile Verteidigung von den Medienvertretern ĂŒberwiegend gar nicht gelesen oder in der Tragweite nicht verstanden wurde. Der Wehrdienst ist rechtlich nur ausgesetzt, im Verteidigungsfall kann der Staat sehr weitreichend in die AblĂ€ufe der kritischen Infrastrukturen eingreifen und Transport- sowie Produktionsmittel beschlagnahmen genau so wie Lebensmittel und deren Herstellung sowie Distribution (Notstandsverfassung 115a bis 115l GG). Interessant ist eher der Schwenk von rein militĂ€rischen Angriffsszenarien, die die zivile Verteidigung bislang beherrschten zu “hybriden Bedrohungen” fĂŒr die kritischen Infrastrukturen. Damit gemeint sind unter anderem auch Cyber-Attacken und der Ausfall oder die Störung von kritischen Infrastrukturen. Beim Studium des Konzepts wird man feststellen, dass sich die Bundesregierung vielen Aufgaben stellt, die in der Zukunft noch konzipiert und umsetzt werden mĂŒssen. Viele SĂ€tze beginnen mit “Der Bund entwickelt ein Konzept …”. Der Handlungsbedarf des Bundes ist in diesem Konzept zumindest erkannt und benannt, auch wenn noch vieles zu  konkretisieren und umzusetzen ist. Auch die Betreiber kritischer Infrastrukturen werden deutlich adressiert:

“Jeder Betreiber soll in seinem ZustĂ€ndigkeitsbereich freiwillig und eigeninitiativ Verantwortung fĂŒr ein angemessenes Sicherheitsniveau ĂŒbernehmen. Der Staat erteilt den Betreibern nach EinschĂ€tzung der Erforderlichkeit konkrete Auflagen zur Verbesserung der Resilienz und Sicherheit der Kritischen Infrastrukturen. Eine „Nationale Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen“ fasst die Zielvorstellungen und den politisch-strategischen Ansatz des Bundes auf diesem Politikfeld zusammen. In einem „Rahmenkonzept Risiko- und Krisenmanagement Betreiber Kritischer Infrastrukturen“ werden Anforderungen an das Erstellen betrieblicher Risikoanalysen und die Ableitung von Sicherheitsmaßnahmen sowie zum Auf- bzw. Ausbau betrieblicher Krisenmanagementstrukturen formuliert”. Neben dem IT-Sicherheitsgesetz können auf die Betreiber also weitere Anforderungen im Risiko- und Krisenmanagement zukommen.

Neben dieser Initiative des Bundes ist die Überwindung der “Friedensdividende” auch bei LĂ€ndern und Gemeinden spĂŒrbar. Wurden vor Jahren flĂ€chendeckend die Sirenen zur Warnung der Bevölkerung demontiert, da auf elektronische Wege gesetzt wurde, verkĂŒnden Gemeinden jetzt stolz den Bau von Hochleistungssirenen. Daneben finden die elektronischen Warnsysteme “Katwarn” und “Nina“, gerade nach dem Attentat in MĂŒnchen, zunehmend Verbreitung bei Gemeinden und in der Bevölkerung.

Die persönliche Vorsorge, in anderen LĂ€ndern eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, wird hier noch mit UnverstĂ€ndnis und Belustigung (“Hamster”) aufgenommen. Zu sehr fehlt hier noch das Risikobewusstein bei den BĂŒrgern und zu ausgeprĂ€gt ist das Verlassen auf Bund und Betreiber kritischer Infrastrukturen. Dabei ist die Anschaffung von Kerzen / Teelichte, einem batteriebetriebenen Radio, Batterien und Konserven keine große Sache. Alle Kollegen, die sich mit diesen Themen intensiver beschĂ€ftigen, betreiben die Vorsorge nach meiner Erfahrung berufsbedingt etwas intensiver – ohne gleich zur Gruppe der Prepper zu gehören. So findet sich in meiner Garage ein Notstromaggregat und in einem Karton schnell griffbereit Taschenlampe, Batterien, Kerzen, ZĂŒndhölzer, ein Kurbelradio, Battery-Packs mit Solarpanel zum Laden sowie Micropur-Tabletten fĂŒr die Wasserentkeimung. Alles Dinge, die auch mal in den Camping-Urlaub oder die Motorradtour mitgehen. Vorsorge ist kein großer Aufwand und bei einem Stromausfall ist romantisches Kerzenlicht ganz angenehm und nĂŒtzlich.

Bei Kerzenlicht empfehle ich dann die folgende LektĂŒre:

http://amzn.to/2cj2iqU

Handbuch Notstromversorgung in Unternehmen und Behörden des BBK

Das Bundesamt fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK hat das Handbuch Notstromversorgung in Unternehmen und Behörden herausgegeben.  Ein sehr hilfreicher Ratgeber fĂŒr das Aufsetzen und die ÜberprĂŒfung der Notstromversorgung von Unternehmen mit USV und Netzersatzanlagen.
ErgĂ€nzend hierzu gibt es – schon etwas Ă€ltere – Bausteine hierzu in den derzeit in Überarbeitung befindlichen Maßnahmenkatalogen der IT-Grundschutz-Kataloge (Baustein NEA, Baustein USV).

Was gerne vergessen wird, ist dass gerade bei dieselbetriebenen Netzersatzanlagen der Kraftstoff der Alterung unterliegt. HandelsĂŒblicher Diesel nach DIN EN 590 hat eine LagerstabilitĂ€t von nur 90 Tagen! FĂŒr die Betankung von Netzersatzanlagen sollte ausschließlich speziell additiviertes, schwefelarmes Heizöl nach DIN 51603-1 verwendet werden, so das BSI in seiner Empfehlung als Ergebnis der Studie zur BrennstoffqualitĂ€t in Netzersatzanlagen.

FĂŒr Haushalte stellt das BBK die BroschĂŒre “Stromausfall – Vorsorge und Selbsthilfe” zur VerfĂŒgung. Kerzen, ein batteriebetriebenes oder Handkurbel-Radio, Taschenlampen, Ersatzbatterien gehören griffbereit in jeden Haushalt. Bei mir gibt es hierfĂŒr eine kleine “Stromausfall-Box” mit den wichtigsten Utensilien.

 

 

Sicher reisen – die Reise-App des AuswĂ€rtigen Amts

Ostern ist wieder Reisezeit. FĂŒr sicheres Reisen ins Ausland bietet das AuswĂ€rtige Amt die App “Sicher reisen” fĂŒr Android, iPhones und Tablets.

Die App bietet

  • Informationen zu den LĂ€ndern mit Reise- und Sicherheitshinweisen
  • Adressen fĂŒr NotfĂ€lle im Ausland
  • Tipps fĂŒr die Reisevorbereitung
  • Ortungsfunktion “Wo bin ich?”
  • Nachrichtenfunktion “Ich bin ok”-Button per SMS.

Das Allerbeste: dieses nĂŒtzliche Tool nimmt nicht einmal Platz im ReisegepĂ€ck ein!

BCM auf die Spitze getrieben – oder weit darĂŒber hinaus?!

Zu meinen LieblingskanĂ€len, wenn ich denn mal Zeit fĂŒrs Fernsehen finde, gehört National Geographic. Nur dafĂŒr zahle ich jeden Monat extra an den Kabelanbieter. Hierdurch bin ich auf die “Prepper” aufmerksam geworden, denen National Geographic eine ganze Serie gewidmet hat. Prepper kommt von Preparedness. Die Prepper bereiten sich mit aller Konsequenz auf den Weltuntergang vor. Die GrĂŒnde hierfĂŒr sind vielschichtig und reichen vom Ausbruch des Vulkans im Yellowstone bis zur Hyperinflation in den USA. Weiterlesen…

PwC-Studie: Wie gut sind deutsche Energieversorger auf NotfÀlle vorbereitet?

In einer aktuellen Studie untersucht das WirtschaftsprĂŒfungs- und Beratungsunternehmen PwC das Notfallmanagement von 58 vorwiegend regional tĂ€tigen Energieversorgungsunternehmen. Dass bei ĂŒber der HĂ€lfte der befragten Unternehmen keine regelmĂ€ĂŸigen NotfallĂŒbungen stattfinden bzw. die durchgefĂŒhrten Übungen nicht nachbearbeitet werden, wirft kein gutes Licht auf die Unternehmen der Branche, die wegen ihrer Bedeutung zu den Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) in Deutschland zĂ€hlen. Die TAB-Studie hat eindrucksvoll die Folgen eines ĂŒberregionalen Stromausfalls deutlich gemacht. Die Regulierung und PrĂŒfung der Notfallvorsorge scheint in den verschiedenen Branchen auch unterschiedlich intensiv zu greifen. WĂ€hrend Finanzdienstleister intensiv im BCM geprĂŒft werden und insbesondere die DurchfĂŒhrung von Tests und Übungen zum StandardprĂŒfprogramm der Auditoren gehören, scheint dies in der Energieversorgungsbranche nicht durchgĂ€ngig der Fall zu sein, wenn man die Studienergebnisse von PwC betrachtet.  Die in der Studie bemĂ€ngelte uneinheitliche Definition von NotfĂ€llen, Krisen und Katastrophen ist allerdings kein branchenspezifisches PhĂ€nomen der Energieversorgungsbranche. Dieses Problem zeiht sich leider ĂŒber alle Branchen hinweg, da es an einer einheitlichen Vorlage fĂŒr die inhaltliche Definition dieser Begriffe mangelt. So definiert sich jedes Unternehmen diese Begriffe und Abgrenzungen selbst. Besonders schwierig wird dies, dann wenn Notfallkonzepte zwischen Unternehmen, zum Beispiel in einer Supply Chain-Beziehung, abgestimmt werden mĂŒssen. Vor dem eigentlichen Abstimmprozess steht dann erst einmal der mĂŒhsame Abgleich der verwendeten Terminologien im BCM und Krisenmanagement. Zumindest fĂŒr Unternehmen der Kritischen Infrastrukturen sehe ich hier einen deutlichen Regulierungsbedarf des Bundes. Auch die Adaption internationaler Standards bietet hierfĂŒr eine gute Grundlage. Im Rahmen der neuen ISO-Familie zum BCM des TC 223, dessen BCM-Standard ISO 22301 gerade publiziert wurde, wird es auch ein Glossar mit den zentralen BCM-Begrifflichkeiten geben.

Download der PWC-Studie “Wie gut sind deutsche Energieversorger auf NotfĂ€lle vorbereitet?” (Mai 2012):

http://www.pwc.de/de/energiewirtschaft/pwc-studie-wie-gut-sind-deutsche-energieversorger-auf-notfaelle-vorbereitet.jhtml

Mitarbeitereinsatzplanung fĂŒr NotfĂ€lle

Eines der schierigen Themen im BCM ist die Notfallvorsorge vor ungeplanten PersonalausfĂ€llen. Krankheitswellen durch Noroviren oder Pandemien, Verkehrsbehinderungen und Streiks können schnell zu einem akuten Mangel an genĂŒgend und / oder qualifiziertem Personal und in der Folge zu GeschĂ€ftsunterbrechungen fĂŒhren. Die Schwierigkeit in der Vorbereitung auf eine solche Situation liegt in der endlosen Vielfalt der möglichen Szenarien, die eintreten können. Dauer, Ort und Ausmaß eines Personalausfalls kann extrem variieren. Von einem kurzfristigen Personalausfall durch einen Warnstreik bis zu mehrmonatigen PersonalausfĂ€llen durch eine Pandemie. Flexible LösungsansĂ€tze sind notwendig, um auf die unterschiedlichen Szenarien angemessen reagieren zu können. Auch hier kann man von den Good Practices der Mitarbeitereinsatzplanung anderer Unternehmen lernen. Unter dem Titel “8 Beispiele fĂŒr Just in Time Workforce” erlĂ€utert die Beratungsgesellschaft Accenture, wie mit den hohen Anforderungen an die Mitarbeiterplanung in Zeiten dĂŒnner Personaldecken umgegangen werden kann. Aus meiner Sicht hat sich die Einrichtung von Springern oder ganzer Task Forces sowohl fĂŒr den Normalbetrieb aber auch fĂŒr NotfĂ€lle ausserordentlich bewĂ€hrt. Diese Organisationsform kann natĂŒrlich nicht im Notfall schnell gebildet werden, sondern muss im Rahmen eines Change-Managements in die bestehende Organisation integriert werden. Doch dann ist es quasi das “schweizer Messer” fĂŒr PersonalengpĂ€sse und -ausfĂ€lle.

Notfall App von Gelbe Seiten hilft in allen Lebenslagen

FĂŒr das iPhone und iPAD gibt es jetzt von Gelbe Seiten das kostenlose Notfall App.

“Mit der App lassen sich durch Schnellwahl-Buttons sekundenschnell die Feuerwehr, die Polizei oder die Giftnotzentrale alarmieren. Per SOS-Funktion kann außerdem eine Notfallmeldung via E-Mail oder SMS an einen vorher festgelegten Kontakt gesendet werden. Das können zum Beispiel die nĂ€chste Notrufleitstelle, aber auch Verwandte oder Freunde sein. So sind diese umgehend benachrichtigt, wenn man sich in einer Notsituation befindet.”

Ab sofort ist die Notfall App von Gelbe Seiten zum kostenlosen Download im Appstore verfĂŒgbar.

BBK mit neu gestalteter Webseite

Das Bundesamt fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge BBK hat seinen Web-Auftritt ĂŒberarbeitet und modernisiert. Das am 1. Mai 2004 nach den Ereignissen vom 11. September gegrĂŒndete Bundesamt ist fĂŒr den zivilen Bevölkerungsschutz zustĂ€ndig. Neben umfangreichen Informationen zu den Aufgaben des Bundesamtes gibt es in der Rubrik “Tipps fĂŒr den Notfall” hilfreiche Hinweise fĂŒr die Notfallvorsorge und das Verhalten im Notfall.

Die Aufgaben des BBK:

  • ErfĂŒllung der Aufgaben des Bundes im Bevölkerungsschutz,
  • Koordinierung des Schutzes kritischer Infrastrukturen,
  • Zusammenfassung, Bewertung und Darstellung verschiedenster Informationsquellen zu einer einheitlichen Gefahrenlage,
  • Koordination der Kommunikation des Bundes mit LĂ€ndern und Gemeinden, der Privatwirtschaft und der Bevölkerung ĂŒber Vorsorgeplanung und aktuelle Bedrohungen,
  • UnterstĂŒtzung des Managements von EinsatzkrĂ€ften des Bundes und anderer öffentlicher und privater Ressourcen bei großflĂ€chigen Gefahrenlagen,
  • Koordinierung des Schutzes der Bevölkerung gegen Massenvernichtungswaffen,
  • bedrohungsgerechte Ausbildung der FĂŒhrungskrĂ€fte aller Verwaltungsebenen im Bevölkerungsschutz,
  • nationale Koordinierung innerhalb des europĂ€ischen Integrationsprozesses im Bereich der Zivilen Sicherheitsvorsorge und,
  • Koordinierung von Bund, LĂ€ndern, Feuerwehren und privaten Hilfsorganisationen bei der Wahrnehmung internationaler humanitĂ€rer Aufgaben und in der zivil-militĂ€rischen Zusammenarbeit.

Gehört in jeden Haushalt …

Bei der LektĂŒre des vollstĂ€ndigen TAB-Berichts zu den Folgen eines großflĂ€chigen und lĂ€ngerandauernden Stromausfall wurde wieder klar: im Notfall bleibt zur aktuellen Information der Bevölkerung in erster Linie das Radio. Fernsehstationen sind zwar noch in der Lage zu senden, doch ohne Strom bleibt dies eine einseitige Angelegenheit der Fernsehsender. Ein batteriebetriebenes Radio sollte daher in keinem Falle fehlen. Doch beim Blick durch die Wohnung offenbart sich: Fehlanzeige. Der moderne Radiowecker hĂ€ngt genauso die Stereoanlage an der Steckdose. Über moderne Smartphones ist Rundfunkempfang möglich, aber bei den kurzen Laufzeiten und mangelnden Lademöglichkeiten hĂ€lt dies maximal einen Tag. In unserem Haushalt gibt es daher seit Kurzem ein neues Radio. Dies lĂ€sst sich per Kurbel bedienen oder tagsĂŒber per Solar laden. Eine Taschenlampe ist auch dabei. Ganz praktisch ĂŒbrigens auch fĂŒr den Urlaub.

Persönliche wetterbedingte Notfallvorsorge

Seit gestern fahre ich im Auto folgende Dinge spazieren:

  • feste schneetaugliche Schuhe
  • dicke Winterjacke
  • Handschuhe und MĂŒtze
  • warme Decke
  • HandyladegerĂ€t fĂŒr die Autosteckdose
  • Warnwesten.

Ausserdem tanke ich entgegen meinen Gewohnheiten frĂŒhzeitig. Ich habe bereits selbst eine bitterkalte verschneite Nacht auf der Autobahn verbracht und musste mehrmals anderen Autofahrern Hilfe nach UnfĂ€llen leisten.

Im Business-Zwirn ist dies nur etwas fĂŒr Survival-Experten.

Über 50 Tote bei Erdbeben in der TĂŒrkei – steigende Verwundbarkeit durch Katastrophen

Das Erdbeben in der TĂŒrkei hat bislang mehr als 50 Todesopfer gefordert. Hauptursache fĂŒr die hohe Zahl an Opfern ist offensichtlich die nicht erdbebensichere Bauweise mit Lehm in einer stark erdbebengefĂ€hrdeten Region. Die bestĂ€tigte auch MinisterprĂ€sident Recep Tayyip Erdogan. Er hat die Wohnungsbehörde angewiesen, dort nun erdbebensichere GebĂ€ude zu errichten. Um 4:32 Uhr erschĂŒtterte das Erdbeben die Provinz Elazig. In der Zwischenzeit sind ĂŒber 80 Nachbeben mit StĂ€rken um 5.5 aufgetreten. Weiterlesen…

Zoo an Handy-LadegerÀten soll gelichtet werden

Über 30 unterschiedliche LadegerĂ€ttypen fĂŒr Mobiltelefone gibt es in Europa. FĂŒr jeden Business Continuity Manager ein Horrorgedanke, die notwendigen LadegerĂ€te fĂŒr die Krisenstabsmitglieder fĂŒr den Notfall vorhalten zu wollen. Insbesondere wenn es keine stringente Modellpolitik im Unternehmen gibt. Als Notlösung dient oftmals  das Vorhalten von Mobiltelefonen mitsamt LadegerĂ€ten, damit im Notfall die SIM-Karten umgesteckt werden können. An die BC Manager hat EU-Industriekommissar GĂŒnter Verheugen mit seiner Initiative fĂŒr ein einheitliches LadegerĂ€t allerdings nicht gedacht. Helfen wĂŒrde es trotzdem. Auch wenn es noch mindestens einen Modellzyklus von zwei Jahren dauern wird bis sich die einheitlichen LadegerĂ€te auf Basis des Micro-USB-Steckers verbreitet haben.