H5N1 Infektion bei einer jungen Frau in Indonesien

H5N1_VirusDas Ministry of Health of Indonesia meldet die Infektion einer 16 jährigen Frau mit dem Virus H5N1.

Die junge Frau wird seit dem 4. Januar 2008 im Krankenhaus behandelt. Bei Untersuchungen wurden Todesfälle bei Hühnern in der Nachbarschaft kurz vor Auftreten der Symptome festgestellt.

Update:

Die Frau ist am 15. Januar an den Folgen der Virus-Infektion verstorben.

Die aktuelle Statistik der WHO zu den weltweiten H5N1-Infektionen:

H5N1_20080111_WHO

WHO bestĂ€tigt Fall von H5N1 Mensch-zu-Mensch Übertragung

H5N1Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat einen Fall der Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Virus H5N1 bestätigt. Es handelt sich um einen Fall in Pakistan, bei dem sich ein Mann durch seinen Bruder angesteckt hat und im November 2007 verstorben ist.

Statement des WHO.

Für 2007 meldet das WHO 80 H5N1-Infektionen bei Menschen, davon 54 Todesfälle.

Der Schwerpunkt der Infektionen lag in Indonesien mit 41 Fällen und Ägypten mit 21 Fällen.

Dritter Fall von Vogelgrippe in Brandenburg

ParasitInnerhalb von zehn Tagen ist in Brandenburg jetzt bereits der dritte Fall von Vogelgrippe (H5N1) nachgewiesen worden.

Bei einem Halter von Hühnern in Blumenthal bei Wittstock erkrankten mehrere Tiere in einem Hühnerbestand mit 15 Tieren.

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat den Virus H5N1 nachgewiesen. Der gesamte Bestand an Hühnern wurde gekeult, wie auch der Bestand von 31 Hühnern bei einem Nachbarn.

Im Umkreis von drei Kilometern wurde auch in diesem Fall ein Sperrbezirk eingerichtet.

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Zweiter Fall von Vogelgrippe in Brandenburg

Bild_SeucheIn der Gemeinde Bensdorf in Westbrandenburg ist einzweiter Fall von Vogelgrippe (H5N1) aufgetreten. Ein privater Hühnerhalter hat nach dem Tod seines Federviehs den veterinärmedizinischen Dienst alarmiert. Dieser bestätigte den Verdacht auf den H5N1-Virus.

Alle 30 Tiere des Halters wurden getötet. Der einberufene Krisenstab hat einen Sperrbezirk eingerichtet. In diesem Sperrbezirk ist der Handel mit Geflügel und Eiern untersagt.

Der erste Fall von Vogelgrippe in Brandenburg war erst vor einer Woche aufgetreten (bcm-news berichtete).

H5N1 Virus in England ausgebrochen

Bild_SeucheDer auch für Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 ist gestern in England in der Nähe der Stadt Woodbridge in einer Geflügelfarm nachgewiesen worden.

6.500 Tiere mussten getötet werden und es wurde eine Sperrzone von 3 km um die Geflügelfarm gelegt.

Seit 2003 sind in Asien etwa 200 Menschen an dem Virus gestorben, nachdem er dort auf den Menschen übergesprungen war.

Quelle: washingtonpost.com

Update (20.11.2007):

Ein zweiter Fall von H5N1 wurde in einer naheliegenden Truthahn-Farm identifiziert. 9.000 Truthähne wurden getötet. Die Farm gehört zu der zuvor vom Virus betroffenen Farm.

England droht nun eine massiver Versorgungsengpass bei den Weihnachts-Turkeys.

Land Hessen ist auf die Vogelgrippe vorbereitet

René Gottschalk, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, rechnet damit, dass der Erreger H5N1 in den nächsten Wochen Hessen erreicht. Die Gefahr, dass sich Menschen infizieren könnten, schätzt der Experte als sehr gering ein. Seit 2003 haben sich weltweit 317 Menschen angesteckt. Ausschliesslich Menschen aus armen und mangelernährten Bevölkerungsschichten, die mit infiziertem Geflügel auf engstem Raum gelebt hätten. Alle Experten gingen allerdings davon aus, dass aufgrund von Mutationen zu einem Zeitpunkt X ein von Mensch zu Mensch übertragbares, hoch ansteckendes “Super-Virus” entstehen werde.

Für den Krisenfall hat das Land Hessen rund 13,7 Millionen Euro in die Anschaffung von Tamiflu investiert. Die 1,23 Millionen Therapieeinheiten reichten für 20 Prozent der hessischen Bevölkerung. Vor einer prophylaktischen Einnahme von Tamiflu wird wegen der hohen Nebenwirkungen dringend gewarnt. Neben Übelkeit und Erbrechen wird offensichtlich die Selbstmordgefahr erhöht. Dies zeigen Erfahrungen aus Japan, wo sich Kinder vor den Zug geworfen hätten oder vom Balkon gesprungen seien, die prophylaktisch mit Tamiflu behandelt wurden.

Der hessische Pandemieplan kann unter www.sozialministerium.hessen.de abgerufen werden.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 15.07.2007