25.000 Anwohner in Hannover wegen Bombenräumung evakuiert

Im Norden Hannovers müssen heute 25.000 Anwohner ihre Häuser und Wohnungen wegen einer Bombenentschärfung räumen. Es ist die größte Bombenräumung der Stadtgeschichte. Auch die Bewohner von Alten- und Seniorenheimen sind von der Evakuierung betroffen. Rund 1.000 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sind im Einsatz.

Im Liveticker der HAZ können Sie sich auf dem Laufenden halten.

Bombenentschärfung: weite Teile der City von Duisburg werden heute Sperrgebiet

Ab 10 Uhr werden Teile der City Duisburgs wegen einer Bombenentschärfung evakuiert. Über 16.000 Anwohner sind betroffen, ein Teil davon wird evakuiert. In der Sperrzone ist auch der Bahnhof , eine Autobahn sowie zahlreiche Läden und Unternehmen in der City Duisburgs. Hierzu gehört auch das Targobank-Hochhaus. Es wird mit einem Verkehrschaos gerechnet, da weite Teile der Innenstadt und der Verkehr betroffen sind.

Weitere Informationen in diesem Artikel:

derwesten.de

8.000 Oldenburger werden nach Bombenfund evakuiert

Bei den Bauarbeiten auf  dem Gelände der Weser-Ems-Halle wurde eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Am Sonntag wird der Kampfmittelräumdienst die Bombe entschärfen. Rund 8.000 Oldenburger im Umkreis von 1.000 Meter um den Fundort müssen dann evakuiert werden. Die Polizei wird die Räumung überwachen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Oldenburg.

Fukushima: Japans Regierung plante die Evakuierung von Tokio

Die japanische Regierung räumt inzwischen ein, dass es einen geheimen Plan für die Evakuierung der 36-Millionen-Metropole Tokios gab. Im schlimmsten Szenario wären die Menschen in einem Radius von 170 Kilometern um die havarierten Reaktoren zwangsevakuiert worden. Für einen Radius von 250 Kilometern wäre zu einer Evakuierung geraten worden. Dieses Schreckensszenario wäre nach einer Explosion des Reaktors 1 und einer Kernschmelze im Abklingbecken des Reaktors 4 wegen des Ausfalls der Kühlung Realität geworden. Der Plan wurde geheim gehalten, um eine Panik in der Bevölkerung zu verhindern. In Tokio war die Verunsicherung über die tatsächliche Lage und die Verärgerung über die schlechte Informationspolitik der Regierung groß. Doch nur wenige der Bewohner der Metropole haben die Stadt tatsächlich verlassen. Frauen und Kinder wurden per Bahn und Flugzeug in den Süden verfrachtet, doch das Arbeitsleben in Tokio ging weiter. Für die wenigen Japaner und die vielen ausländischen Mitarbeiter, die sich in Sicherheit gebracht haben, gab es dann zum Teil größere Akzeptanzprobleme bei der Rückkehr. Schliesslich war man in der Not auch ohne sie ausgekommen. Die Katastrophe wird Japan noch lange beschäftigen. Immer wieder tauchen radioaktive belastete Nahrungsmittel auf. Die Bewohner können noch nicht in die Sperrgebiete zurückkehren. Die Reisernte muss mit Planen vor Radioaktivität geschützt werden. Die japanische Regierung hat jetzt die Laufzeit von AKW auf 40 Jahre begrenzt. Fukushima wäre unter diese Regelung gefallen und einige andere Meiler werden in den nächsten Jahren stillgelegt werden müssen.  TEPCO droht die Verstaatlichung. Der fahrlässige Umgang mit Risiken rächt sich jetzt für die gesamte Industrie.

In den Niederlanden werden 800 Menschen wegen eines drohenden Deichbruchs evakuiert

Im Norden der Niederlande in der Region Groningen droht nach tagelangen Regenfällen ein Deich zu brechen. 800 Menschen werden daher aktuell von der Armee und Polizei evakuiert. Auch die Evakuierung tausender Rinder wird vorbereitet. Der lecke Deich wird mit Sandsäcken gesichert und aus der Luft von Kampfjets überwacht.

[reuters]

Neues Regierungsgebäude in Hongkong mit Legionellen verseucht

Das brandneue Regierungsgebäude in Hongkong ist mit Legionellen verseucht. Die Anzahl der Bakterien ist 14 mal höher als zulässig. Legionellen verursachen die tödliche Legionärskrankheit. Die Infektion wurde entdeckt, nachdem ein Mitarbeiter im vergangenen Monat an der Legionärskrankheit erkrankt war. Daraufhin wurden Wasserproben an dem neuen Gebäude entnommen. Das Gebäude wird jetzt desinfiziert.

[BBC]

Teile der Uni Kassel nach Fund einer Fliegerbombe evakuiert

Am Montag wurde bei Bauarbeiten für einen neuen Hörsaal an der Uni Kassel ein Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Wegen der Entschärfung der Bombe mussten am heutigen Dienstag in einem Umkreis von 300 Metern  Gebäude und Zufahrtsstrassen evakuiert werden. Betroffen waren die Mensa, ein Hörsaalkomplex und Seminarräume der Uni. Gegen 13:00 Uhr war der 250 Kilogramm schwere Sprengsatz durch den Kampfmittelräumdienst entschärft und der Unibetrieb konnte fortgesetzt werden.

Aufatmen in Koblenz: die Blindgänger sind entschärft

Die Blindgänger im Rhein bei Koblenz wurden erfolgreich durch den Kampfmittelräumdienst entschärft. Neben der 1,8-Tonnen-Bombe wurde eine 125-Kilogramm schwere US-Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft. Ein Tarnnebelfass muss noch gesprengt werden. Die Entschärfung der Blindgänger hatte die größte Evakuierungsaktion seit dem zweiten Weltkrieg notwendig gemacht. Rund 2.500 Mitarbeiter der Behörden waren im Einsatz, um die Hälfte der Bevölkerung zu evakuieren, sowie Kliniken, Altenheime, Hotels und ein Gefängnis. Nicht immer gehen solche Entschärfungsmaßnahmen gut aus. In Göttingen sind bei einer Entschärfung von Blindgängern drei Menschen ums Leben gekommen. Daher ist höchste Sicherheitsstufe angebracht.

5.000 Mitarbeiter von T-Mobile nach Bombendrohung evakuiert

Heute Mittag gegen 13:00 Uhr ist bei T-Mobile in Bonn eine Bombendrohung eingegangen. Der Unbekannte drohte, dass in 30-40 Minuten eine Bombe in dem Gebäude am Landgrabenweg explodieren würde. Die Polizei räumte daraufhin gemeinsam mit der Konzernsicherheit das Gebäude mit 5.000 Mitarbeitern. Die Polizei durchsuchte mit Sprengstoffspürhunden das Gebäude. Auch Strassen mussten gesperrt werden. Nachdem kein Sprengstoff gefunden wurde, konnten die Mitarbeiter gegen 15:45 Uhr wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Die Bombendrohung bedeutete nahezu einen halben Tag Betriebsunterbrechung für 5.000 Mitarbeiter.

[Westdeutsche Zeitung]

45.000 Menschen werden in Koblenz wegen einer Fliegerbombe evakuiert

Am vergangenen Sonntag wurde im Rhein in Höhe der Koblenzer Stadtteils Pfaffendorf bei niedrigem Wasserstand eine Fliegerbombe entdeckt. Die drei Meter lange Fliegerbombe vom Typ HC 4000 IV zählt mit 1,8 Tonnen zu den größten Fliegerbomben. Die Fliegerbombe enthält 1,4 Tonnen Sprengstoff. Die Bombe liegt wegen des niedrigen Wasserstands nur 40 Zentimeter unter Wasser. Am Sonntag den 4. Dezember soll die Bombe in einer aufwendigen Aktion entschärft werden. Am Nachmittag werden Taucher des Kampfmittelräumdienstes die Fliegerbombe entschärfen. Bis um neun Uhr müssen deswegen rund 45.000 Menschen ihre Wohnungen und Häuser vorübergehend verlassen haben. Dies entspricht der Hälfte der Einwohner von Koblenz. Geräumt wird auch ein Gefängnis, sieben Altenheime und zwei Krankenhäuser mit rund 700 Patienten. Zudem gibt es durch die Evakuierungen massive Einschränkungen im Bahnverkehr und durch Strassensperrungen. Der Hauptbahnhof von Koblenz liegt im Sperrgebiet von 1,8 Kilometer um den Fundort. Auch der Schiffsverkehr wird vorübergehend unterbrochen.

Damm in Thailand gebrochen – 30.000 Menschen sollen fliehen

Rund 35 Kilometer nördlich von Bangkok ist ein Damm gebrochen. Der Krisenstab forderte 30.000 Menschen südlich des Damms auf aus der gefährdeten Region zu fliehen. Die Armee unterstützt die Evakuierung mit Lastwagen, auf denen die Menschen aus den Überschwemmungsgebieten gebracht werden.

Die Preise für Festplatten schnellen mittlerweile in die Höhe, da viele thailändischen Festplattenfabriken von den Überschwemmungen betroffen sind. Bestimmte Modelle sind gar nicht mehr zu bekommen. Die Fabriken des Herstellers Western Digital sind besonders betroffen.