25.000 Anwohner in Hannover wegen Bombenräumung evakuiert

Im Norden Hannovers müssen heute 25.000 Anwohner ihre Häuser und Wohnungen wegen einer Bombenentschärfung räumen. Es ist die größte Bombenräumung der Stadtgeschichte. Auch die Bewohner von Alten- und Seniorenheimen sind von der Evakuierung betroffen. Rund 1.000 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sind im Einsatz.

Im Liveticker der HAZ können Sie sich auf dem Laufenden halten.

Fliegerbombe fĂźhrt zu Teilsperrungen am Flughafen Schiphol in Amsterdam

Einen Tag nach der spektakulären Sprengung einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe im Münchner Stadtteil Schwabing sorgt heute erneut eine Fliegerbombe für Störungen und Unterbrechungen. Das Terminal für innereuropäische Flüge in den Schengen-Raum musste nach dem Fund einer Fliegerbombe gesperrt werden. Die Sperrung wird zu Flugausfällen und Verzögerungen bei den Flügen führen. Keine gute Nachricht für Flugpassagiere, die sich gerade auf den Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa vorbereiten müssen. Ab Donnerstag soll dieser Streik losgehen. Ort und Zeit werden erst kurzfristig bekannt gegeben werden.

Wegen des Hurrikans Isaac sind bereits über 900 Flüge gestrichen worden.

Bombenentschärfung: weite Teile der City von Duisburg werden heute Sperrgebiet

Ab 10 Uhr werden Teile der City Duisburgs wegen einer Bombenentschärfung evakuiert. Über 16.000 Anwohner sind betroffen, ein Teil davon wird evakuiert. In der Sperrzone ist auch der Bahnhof , eine Autobahn sowie zahlreiche Läden und Unternehmen in der City Duisburgs. Hierzu gehört auch das Targobank-Hochhaus. Es wird mit einem Verkehrschaos gerechnet, da weite Teile der Innenstadt und der Verkehr betroffen sind.

Weitere Informationen in diesem Artikel:

derwesten.de

8.000 Oldenburger werden nach Bombenfund evakuiert

Bei den Bauarbeiten auf  dem Gelände der Weser-Ems-Halle wurde eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Am Sonntag wird der Kampfmittelräumdienst die Bombe entschärfen. Rund 8.000 Oldenburger im Umkreis von 1.000 Meter um den Fundort müssen dann evakuiert werden. Die Polizei wird die Räumung überwachen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Oldenburg.

Teile der Uni Kassel nach Fund einer Fliegerbombe evakuiert

Am Montag wurde bei Bauarbeiten für einen neuen Hörsaal an der Uni Kassel ein Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Wegen der Entschärfung der Bombe mussten am heutigen Dienstag in einem Umkreis von 300 Metern  Gebäude und Zufahrtsstrassen evakuiert werden. Betroffen waren die Mensa, ein Hörsaalkomplex und Seminarräume der Uni. Gegen 13:00 Uhr war der 250 Kilogramm schwere Sprengsatz durch den Kampfmittelräumdienst entschärft und der Unibetrieb konnte fortgesetzt werden.

Aufatmen in Koblenz: die Blindgänger sind entschärft

Die Blindgänger im Rhein bei Koblenz wurden erfolgreich durch den Kampfmittelräumdienst entschärft. Neben der 1,8-Tonnen-Bombe wurde eine 125-Kilogramm schwere US-Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft. Ein Tarnnebelfass muss noch gesprengt werden. Die Entschärfung der Blindgänger hatte die größte Evakuierungsaktion seit dem zweiten Weltkrieg notwendig gemacht. Rund 2.500 Mitarbeiter der Behörden waren im Einsatz, um die Hälfte der Bevölkerung zu evakuieren, sowie Kliniken, Altenheime, Hotels und ein Gefängnis. Nicht immer gehen solche Entschärfungsmaßnahmen gut aus. In Göttingen sind bei einer Entschärfung von Blindgängern drei Menschen ums Leben gekommen. Daher ist höchste Sicherheitsstufe angebracht.

45.000 Menschen werden in Koblenz wegen einer Fliegerbombe evakuiert

Am vergangenen Sonntag wurde im Rhein in Höhe der Koblenzer Stadtteils Pfaffendorf bei niedrigem Wasserstand eine Fliegerbombe entdeckt. Die drei Meter lange Fliegerbombe vom Typ HC 4000 IV zählt mit 1,8 Tonnen zu den größten Fliegerbomben. Die Fliegerbombe enthält 1,4 Tonnen Sprengstoff. Die Bombe liegt wegen des niedrigen Wasserstands nur 40 Zentimeter unter Wasser. Am Sonntag den 4. Dezember soll die Bombe in einer aufwendigen Aktion entschärft werden. Am Nachmittag werden Taucher des Kampfmittelräumdienstes die Fliegerbombe entschärfen. Bis um neun Uhr müssen deswegen rund 45.000 Menschen ihre Wohnungen und Häuser vorübergehend verlassen haben. Dies entspricht der Hälfte der Einwohner von Koblenz. Geräumt wird auch ein Gefängnis, sieben Altenheime und zwei Krankenhäuser mit rund 700 Patienten. Zudem gibt es durch die Evakuierungen massive Einschränkungen im Bahnverkehr und durch Strassensperrungen. Der Hauptbahnhof von Koblenz liegt im Sperrgebiet von 1,8 Kilometer um den Fundort. Auch der Schiffsverkehr wird vorübergehend unterbrochen.

Eilmeldung: Bombe an Bord einer Frachtmaschine entdeckt

An Bord einer Frachtmaschine von UPS ist eine Bombe entdeckt worden. Die Bombe ist bei einer Zwischenlandung der Maschine in London entdeckt worden. Die Madchine war auf dem Weg vom Jemen nach Chicago. Der Sprengsatz bestand aus einer umgebauten Druckerpatrone. In den USA werden verdächtige Pakete in drei weiteren Frachtflugzeugen von UPS untersucht. In Paketwagen von UPS werden weitere Sprengsätze befürchtet.

N24 hat einen Liveticker hierzu.

Aktuelle Meldungen auch im BCM-Newsticker.

10.000 Menschen nach Bombenfund in Berlin evakuiert

Am Berliner Bahnhof Ostkreuz wurde am Donnerstag Nachmittag bei Bauarbeiten eine 500 kg schwerer amerikanischer Blindgänger gefunden. Da die Bombe nur vor Ort entschärft werden konnte, wurde ein Sperrkreis mit 500 Metern Radius um den Fundort gezogen. Rund 10.000 Menschen waren von der Evakuierung betroffen und mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Sie wurden in Notunterkünften untergebracht. Der Regionalverkehr musste unterbrochen und ICE-Züge umgeleitet werden. Der Bahnhof wird derzeit saniert.

Vergleichbare Situationen sind in ganz Deutschland bei Bauarbeiten zu erwarten. Mit Hilfe von Luftbildern werden bei Großbaustellen Blindgänger geortet, um sich rechtzeitig auf die Gefährdungen vorbereiten zu können. Bei der umstrittenen Großbaustelle Stuttgart 21 wird zum Beispiel mit regelmäßigen Funden von Blindgängern gerechnet. In der unmittelbaren Nähe des Stuttgarter Hauptbahnhofs befinden sich zudem große Gebäude von Finanzdienstleistern und Hotels. Nicht immer können bei der Entschärfung von Blindgängern Evakuierungen vermieden werden wie dieses Beispiel zeigt. Im Juni starben in Göttingen drei Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes beim Versuch eine Fliegerbombe zu entschärfen.