Wasserversorgung in Lübeck zusammengebrochen - 130.000 Haushalte ohne Wasser

Vermutlich auf Grund des Rohrbruchs einer Hauptwasserleitung ist die Wasserversorgung im gesamten Stadtgebiet Lübeck unterbrochen. Über 130.000 Haushalte sind seit Sonntag früh 9:00 Uhr ohne Wasser. Die Feuerwehr hat die Notversorgung der Krankenhäuser und Altenheime aufgenommen. Ein Krisenstab wurde gebildet und Notfallpläne ausgearbeitet. Operationen an der Uni-Klinik mussten verschoben werden. Problematisch ist die Wasserversorgung der Krankenhäuser entsprechend der geforderten hohen hygienischen Standards. Die Bürger Lübecks wurden aufgefordert, sich mit Trinkwasser an Tankstellen zu versorgen. Die Internt- und Telefonanschlüsse der Stadtwerke und Feuerwehr sind unter der Last zusammengebrochen. Wann die Wasserversorgung wiederhergestellt werden kann, ist nach wie vor unklar. Die Stadtwerke hoffen den Schaden bis zum Abend behoben zu haben.

ICE wegen verdächtigem Gegenstand im Düsseldorfer Hauptbahnhof evakuiert

Die Terrorwarnung verbunden mit der Bitte der Innenminister an die Bevölkerung wachsam zu sein, wird offensichtlich ernst genommen. In Düsseldorf wurde am heutigen Freitag ein ICE evakuiert, nachdem Passagiere an Bord einen verdächtigen Gegenstand bemerkt hatten. Der ICE 609, auf dem Weg von Kiel nach Basel wurde im Düsseldorfer Hauptbahnhof gestoppt und von Sprengstoffexperten untersucht. Nach der Entwarnung konnten die 230 Reisenden ihre Fahrt mit Verspätung fortsetzen.

Am 1. Mai hatte ein aufmerksamer Strassenverkäufer auf dem New Yorker Times Square einen Sprengsatz in einem Auto entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Bombe konnte rechtzeitig entschärft werden. Der gefasste Autobomber stand in den Diensten der pakistanischen Taliban. Die allgemeine Aufmerksamkeit ist die beste Waffe gegen den Terrorismus, auch um den Preis einer erhöhten Zahl an Fehlalarmen. Aber dies nehmen wir gerne in Kauf.

Statement von der Innenministerkonferenz zur aktuellen Gefährdungslage

Die Innenminister der Länder und des Bundes haben auf der Konferenz in Hamburg ein Statement zur aktuellen Sicherheitslage abgegeben:

Meine Damen und Herren,

der internationale Terrorismus zielt darauf ab, Angst und Schrecken zu verbreiten.

Das lassen wir nicht zu. Wir bleiben uns und unseren freiheitlichen Lebensgewohnheiten treu.

Die Innenminister der Länder und des Bundes bitten alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, ihr Leben unverändert und ohne Angst weiterzuführen - im friedlichen Miteinander mit hoher Aufmerksamkeit füreinander!

Hier der Link zum vollständigen Statement.

Erweiterte Suche in der Marktübersicht BCM-Tools

In der Marktübersicht BCM-Tools (www.bcm-tools.com) finden sich mittlerweile 50 Tools aus dem In- und Ausland. Unter den Tools finden sich klassische BCM-Tools aber auch reine Alarmierungsysteme. Um gezielt über die Funktionalitäten nach BCM-Tools suchen zu können gibt es die erweiterte Suche.

Sie findet sich in der Kopfzeile "Erweitert" neben "Suchen". Die Anbieter haben die Möglichkeit ihr BCM-Tool in Kategorien nach Funktionalitäten einzuordnen. Über diesen Funktionsumfang kann in der erweiterten Suche gefiltert werden. Zudem kann über die Krieterien "Mandantenfähigkeit", "Portabilität" und "Hosting" gezielt gesucht werden.

Mehrere tausend Menschen im Main-Taunus-Kreis ohne Strom

Am Mittwoch Abend gingen bei mehreren tausend Menschen in Hofheim, Kriftel und Hochheim im Main-Taunus-Kreis die Lichter aus. Ein Kabelbrand in einer Trafostation hatte zu dem mehrstündigen Stromausfall geführt, der mittlerweile behoben wurde. In der kalten Jahreszeit ist dies besonders unangenehm, da ein Stromausfall auch den Ausfall der Heizung nach sich zieht. Dafür machen Kühl- und Gefrierschrank weniger Probleme. Eine Taschenlampe (mit vollen Batterien) sollte sich für derartige Situationen in jedem Haushalt befinden. Ich habe auch bereits meine persönlichen Erfahrungen mit einem solchen Notfall machen müssen.

Erstmals seit 2003 wieder ein Mensch mit der Vogelgrippe infiziert

Zum ersten Mal seit 2003 ist in Hongkong wieder ein Mensch an dem Vogelgrippevirus A/H5N1 erkrankt. Der Gesundheitszustand der 59 Jahre alten Frau, die vor Kurzem von einer Reise aus China zurückgekehrt ist, sei besorgniserregend. Die Vogelgrippe stand lange im Verdacht Auslöser einer weltweiten Pandemie zu werden. In Asien wurden Milllionen von Tieren zum Schutz vor Ansteckung getötet. Bei einer Vietnam-Reise stellte ich fest, das es im ganzen Land kein Hühnchen mehr gab. Am 14. Februar 2006 wurde der Vogelgrippe-Virus erstmals in Deutschland bei mehreren toten Schwänen auf Rügen entdeckt, was zu einem Katastrophenalarm und hektischem Einsatz der Bundeswehr zur Gefahrenabwehr geführt hatte. Letztlich hat dann aber der Schweinegrippe-Virus A/H1N1 zur Ausrufung der Pandemie geführt und nicht wie befürchtet der Vogelgrippe-Virus. Die Ansteckungsgefahr für dieses Virus von Tier zu Mensch und Mensch zu Mensch wird von Experten noch als gering eingeschätzt.

De Maizière warnt vor konkreten Gefahren eines Terroranschlags in Deutschland

Bundesinnenminister de Maizière warnte auf einer kurfristig anberaumten Pressekonferenz in Berlin vor konkreten Gefahren eines Terroranschlags in Deutschland. Es lägen konkrete Hinweise darauf vor, dass Terroristen noch in diesem Monat einen Terroranschlag in Deutschland planen. Den Behörden liegen konkrete Ermittlungsansätze und konkrete Spuren vor. Die Hinweise kommen von ausländischen Nachrichtendiensten. Details nannte de Maizière jedoch nicht. Die Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen und Bahnhöfen wurden verschärft. Weiterlesen…

Antrag im Bundestag zur Flexibilisierung der Nationalen Pandemiepläne von Bündnis 90 / Die Grünen

Bündnis  90 / Die Grünen haben am 16. November einen Antrag im deutschen Bundestag zur Flexibilisierung der Pandemieplanung eingebracht:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat sich dafür ausgesprochen, die nationalen Pandemiepläne, also die Pläne zum Umgang mit der länder- und kontinenteübergreifenden Ausbreitung einer Krankheit, so zu flexibilisieren, dass eine angepasste Reaktion je nach Ausbreitung und Gefährlichkeit des Erregers möglich ist. In einem Antrag (17/3544) fordert die Fraktion, die Bundesregierung solle sich bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dafür einsetzen, dass deren Pandemie-Warnstufen zukünftig auch die Gefährlichkeit des Erregers beziehungsweise die Schwere der ausgelösten Erkrankung berücksichtigt. Ferner müssten die Produktion und der Kauf von Impfstoffen von den Pandemie-Warnstufen der WHO abgekoppelt werden. Beim Kauf von Pandemie-Impfstoffen müssten zudem mit allen Anbietern Verhandlungen geführt werden. Kaufentscheidungen seien ausschließlich von objektiv und sachbezogenen Kriterien (Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Impfstoffe, zugesagte Liefertermine, Preis) abhängig zu machen.

Die Fraktion begründet ihre Initiative unter anderem damit, die sogenannte Schweinegrippe-Pandemie habe deutliche Defizite in der nationalen Pandemie-Planung erkennen lassen. Die Pläne gingen von einem Worst-Case-Szenario aus und ließen ein flexibles Reagieren je nach Gefährlichkeit des Erregers gar nicht zu. Besonderer Handlungsbedarf bestehe im Hinblick auf die nationale Beschaffung von Pandemie-Impfstoffen. Dabei habe es sich als ”kontraproduktiv“ erwiesen, nur mit wenigen Impfstoff-Herstellern zu verhandeln.

Ende April 2009 hatte die WHO laut Antrag eine Pandemiewarnung herausgegeben, weil in Mexiko ein neuer Influenza-Typus aufgetreten war, der insbesondere bei jungen Leuten häufig mit atypischen Lungenentzündungen einherging. Nachdem der Erreger innerhalb weniger Wochen auch in anderen Ländern aufgetreten war, habe sich die WHO Anfang Juni entschlossen, die höchste Alarmstufe auszurufen.

Quelle: Deutscher Bundestag