Europäischer Tag des Notrufs am Dienstag 11. Februar

Am 11. Februar findet zum sechsten Mal der „Europäische Tag des Notrufs“ statt. Mit dieser Aktion soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass über die Notrufnummer "112" europaweit Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste alarmiert werden können. Vielen der Menschen ist dies nicht bekannt. Auch über Fax können Notrufe per 112 übermittelt werden.

Die Rufnummern

112 für Feuerwehr und Rettungsdienst

110 für die Polizei

116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst

sind bundesweit einheitlich, kostenlos und funktionieren auch ohne Vorwahl. Die Notrufnummer 112 ist darüber hinaus europaweit gültig.

Ein Notruf an diese Schnellwahlnummern kann von jedem Telefon aus immer erfolgen – Münzen oder Telefonkarten sind nicht erforderlich. In Deutschland sind Notrufe von einem Handy nur mit einer betriebsbereiten SIM-Karte möglich. Die bis 2009 vorhandene Möglichkeit, Notrufe auch ohne SIM-Karte absetzen zu können, wurde gesperrt, um den Missbrauch der Notrufnummern zu verhindern. Mobiltelefone vieler Hersteller erlauben auch das Wählen von Notrufnummer bei aktivierter Tastensperre.

 

Poster für die Business Continuity Awareness Week

Vom 17. bis 21. März 2014 findet in diesem Jahr erneut die Business Continuity Awareness Week (BCAW) statt. Ziel ist es, in diesem Zeitraum durch Vorträge, Trainings und Marketingmaßnahmen ein breiteres Bewusstsein für das BCM bei den Mitarbeitern zu schaffen. Auch in diesem Jahr gibt es wieder spezielle Poster für die BCAW 2014, die einfach ausgedruckt und aufgehängt werden können. Leider nur in englisch, aber die Bilder und Überschriften sprechen für sich. Die Poster stehen als Download auf der Homepage der BCAW 2014 zur Verfügung. Andere Formate als DIN A4 können per Email auf der Seite angefordert werden.

BSI warnt vor Risiken auf Grund des Supportendes von Windows XP

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik führt hierzu im aktuellen BSI-Newsletter aus:

"Microsoft beendet zum 8. April dieses Jahres den Support für das Betriebssystem Windows XP und die
Bürosoftware Office 2003.
Das BSI befürchtet, dass neue in Windows XP gefundene Schwachstellen von Online-Kriminellen bewusst
zurückgehalten und erst nach Ende des Supports aktiv eingesetzt werden, um Gegenmaßnahmen zu
erschweren. Darüber hinaus ist anzunehmen, dass mancher zukünftig entdeckte Angriffsweg für moderne
Windows-Versionen auch bei Windows XP funktioniert und von Angreifern nutzbar gemacht wird.
Zusammen führt dies zu einer erhöhten Bedrohungslage für Systeme mit veralteten Betriebssystemen.
Zudem sind Sie bei zukünftigen Problem auf sich gestellt.
Das BSI rät deshalb dazu, bestehende Systeme zu migrieren."

Das BSI hat zwei Artikel für Privatanwender und Systemadministratoren zur Verfügung gestellt:
Privatanwender:
https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Wissenswertes_Hilfreiches/Service/Aktuell/Meldungen/Support
-Ende-WinXP_04022014.html
Systemadministratoren:
https://www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/ACS/DE/_downloads/anwender/software/BSI-CS_085.html

Bei einem Stromausfall in Berlin gäbe es nach sechs Stunden erste Tote

Ein Stromausfall in Berlin würde die Feuerwehr schnell an ihre Leistungsgrenze bringen, so das Ergebnis einer Studie, die vom Tagesspiegel zitiert wird. Lebensgefährlich wird ein Stromausfall nach wenigen Stunden für Dialyse- und Beatmungspatienten zu Hause. Gerade drei Tankstellen haben in Berlin einen Anschluss für eine Notstromversorgung, jedoch kein Aggregat. So kommt es schnell zu Engpässen bei der Versorgung von öffentlichen und privaten Einrichtungen mit Notstromaggregaten, gefolgt von der Problematik der Versorgung der Aggregate mit Treibstoff. In einer Befragung von 800 Personen hat sich gezeigt, dass ein Großteil der Bevölkerung rund drei bis vier Tage mit bevorrateten Lebensmitteln überbrücken kann. Feuerwehr, Polizei und Krankenhäuser wären die ersten bevorzugten Anlaufpunkte für die Bevölkerung. Die Bevölkerung Berlins zeigt sich in der Befragung sehr hilfsbereit. Allen voran Ältere, Berliner nichtdeutscher Herkunft und Familien mit Kindern. Auch Nachbarschaftshilfe wird in der Befragung groß geschrieben.

Wichtiger Sicherheitshinweis für alle FRITZ!Box-Nutzer

In den letzten Tagen kam es in mehreren Fällen zu Telefonmissbrauch in Verbindung mit der FRITZ!Box. AVM hat darüber informiert und entsprechende Sicherheitshinweise veröffentlicht. Zurzeit ist nicht endgültig geklärt, wie der Missbrauch durchgeführt wird.

Als vorübergehende Sicherheitsmaßnahme empfiehlt AVM daher allen FRITZ!Box- Anwendern, den Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS (Port 443) abzuschalten. Damit ist auch der Zugriff von unterwegs auf die FRITZ!Box- Benutzeroberfläche mittels MyFRITZ! deaktiviert. Eine kurze Anleitung dazu finden Sie unter www.avm.de/sicherheit

Nach der Deaktivierung des Internetzugriffs über HTTPS (Port 443) sind FRITZ!Box Dienste wie MyFRITZ! und FRITZ!NAS sowie die Benutzeroberfläche fritz.box von unterwegs nicht mehr erreichbar. Von zu Hause sind wie gewohnt alle Internet- und Heimnetzanwendungen sicher einsetzbar.

Sollten Sie in der FRITZ!Box Mail-Adressen gespeichert haben - beispielsweise für den Push-Service - empfehlen wir rein vorsorglich, auch das Mail-Kennwort bei Ihrem Mailanbieter für diese Mailadresse zu ändern. Andere Mailadressen, die nicht in der FRITZ!Box gespeichert sind, sind nicht betroffen.

Auf www.avm.de/sicherheit informieren wir über die aktuelle Entwicklung. Sobald beide Dienste wieder uneingeschränkt eingesetzt werden können, werden wir informieren.

Falls Sie weitere Unterstützung benötigen, hilft Ihnen unser Supportteam mit Experten für dieses Thema unter security@avm.de oder 030-39004 544 gern weiter.

Wir bedauern die vorübergehend entstehenden Einschränkungen beim Zugriff von unterwegs, haben uns aber als Vorsichtsmaßnahme für diesen Hinweis entschieden.

Mit freundlichen Grüßen

AVM GmbH