USA: über 350 Tote nach Tornados

Die Zahl der Toten im Süden der USA durch die Tornados ist auf über 350 gestiegen. Alleine in Alabama sind 255 Menschen ums Leben gekommen. Mittlerweile liegen die ersten Schätzungen der Schäden vor. Diese sollen sich in einer Größenordnung von zwei bis fünf Milliarden Dollar bewegen. Die Stürme hatten Windgeschwindigkeiten bis zu 205 Meilen / 328 km/h. Ganze Stadtteile wurden verwüstet, Autos durch die Luft geschleudert. Über eine Facebook-Seite werden Fundstücke aus den Stürmen in über 250 Kilometern Entfernung wiedergefunden. Das zweitgrößte AKW der USA in Alabama wird möglicherweise noch für Wochen vom Netz bleiben, nachdem eine automatische Abschaltung auf Grund einer Unterbrechung der Stromzufuhr erfolgte. Für die Versicherungen und Rückversicherer ist dies ein weiterer Großschaden in diesem Jahr mit einer hohen Versicherungsquote nach dem Beben in Christcurch (NZ) und dem Beben mit Tsunami in Japan.

Quelle: Allianz risk pulse 3/2011

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie mit steigenden Kosten für die Versicherungen rechnen müssen. Für das BCM in den Unternehmen bedeutet dies, dass die Versicherungen noch stärker auf eine angemessene Notfallvorsorge achten werden und ein gut ausgestaltetes BCM Voraussetzung für die Versicherung von Schäden ist.

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