UN warnt vor einer neuen Variante des Vogelgrippe-Virus

in Vietnam und China ist eine neue Muatation des Vogelgrippe-Virus (H5N1) aufgetaucht, gegen die bestehende Impfstoffe nicht wirksam sind. Der Vogelgrippe-Virus ist in Asien nach wie vor aktiv. Die letzten Todesfälle waren in Kambodscha, wo acht Menschen an dem Virus starben. Seit 2003 sind 565 Menschen an dem tödlichen Virus erkrankt, 331 Menschen starben an der Infektion. Die WHO überwacht weltweit den Verlauf der Infektionen(pdf) durch H5N1. 2006 wurde der Virus in Vögeln in Europa nachgewiesen und nährte die Befürchtungen vor einer Pandemie. Massenkeulungen in Geflügelbetrieben waren die Folge. Weltweit wurden über 400 Millionen Tiere getötet. In Vietnam gab es zum Beispiel landesweit keine Geflügel mehr.

[CNN]

Ausbruch der Vogelgrippe in Japan befĂŒrchtet

In Japan scheint es einen erneuten Ausbruch der Vogelgrippe (H5N1) zu geben. Bei mehreren großen Geflügelzüchtern wurde der Vogelgrippevirus H5N1 festgestellt. Nach Schätzungen des Landwirtschaftsministeriums sind bereits rund eine halbe Million Hühner betroffen, denen die Notschlachtung droht. Die Infektionen sind über das ganze Land verteilt, was die zuständigen Behörden in Alarmbereitschaft versetzt hat. Es handelt sich um den dritten Ausbruch in diesem Jahr. Ministerpräsident Naoto Kan hat daher in der vergangenen Woche einen Krisenstab mit Vertretern der Gesundheitsbehörden, des Landwirtschaftsministeriums und den Sicherheitskräften einberufen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO überwacht weltweit die menschlichen Infektionen mit dem H5N1-Virus, das lange im Verdacht stand, die weltweite Pandemie zu verursachen. Die weltweite Pandemiestufe der WHO wurde dann jedoch durch die Schweinegrippe A(H1N1) ausgelöst.

Erstmals seit 2003 wieder ein Mensch mit der Vogelgrippe infiziert

Zum ersten Mal seit 2003 ist in Hongkong wieder ein Mensch an dem Vogelgrippevirus A/H5N1 erkrankt. Der Gesundheitszustand der 59 Jahre alten Frau, die vor Kurzem von einer Reise aus China zurückgekehrt ist, sei besorgniserregend. Die Vogelgrippe stand lange im Verdacht Auslöser einer weltweiten Pandemie zu werden. In Asien wurden Milllionen von Tieren zum Schutz vor Ansteckung getötet. Bei einer Vietnam-Reise stellte ich fest, das es im ganzen Land kein Hühnchen mehr gab. Am 14. Februar 2006 wurde der Vogelgrippe-Virus erstmals in Deutschland bei mehreren toten Schwänen auf Rügen entdeckt, was zu einem Katastrophenalarm und hektischem Einsatz der Bundeswehr zur Gefahrenabwehr geführt hatte. Letztlich hat dann aber der Schweinegrippe-Virus A/H1N1 zur Ausrufung der Pandemie geführt und nicht wie befürchtet der Vogelgrippe-Virus. Die Ansteckungsgefahr für dieses Virus von Tier zu Mensch und Mensch zu Mensch wird von Experten noch als gering eingeschätzt.

Zwischenfall mit H5N1-Viren in englischem Labor

Zwei Arbeiter in dem englischen Labor Veterinary Laboratories Agency (VLA) in Weybridge haben sich mit Nadeln verletzt und sich damit einer Infektion mit dem H5N1-Virus ausgesetzt. Beide wurden mit anti-viralen Medikamenten behandelt und auf eine Infektion getestet. Die Tests verliefen negativ – also keine Infektion mit dem Vogelgrippe-Virus.

Die Zwischenfälle wurden bei RIDDOR (The Reporting of Injuries, Diseases and Dangerous Occurrences Regulations 1995) registriert. Bei RIDDOR können Mitarbeiter bei einem Incident Contact Centre “health and safety incidents” unter einer kostenfreien Rufnummer melden.

Im Februar wurde bereits ein Labor-Zwischenfall mit H5N1-Viren bekannt, als ein österreichisches Labor versehentlich H5N1-verseuchtes Material versandt hat.

Quelle: RSOE Emergency and Disaster Information Service, Budapest, Hungary

Wohin mit dem Tamiflu?

Vor ein paar Jahren startete die große Welle der Pandemieplanungen. Bund, Länder, Kommunen und Unternehmen erstellten in Projektgruppen hektisch Pandemiepläne. Die Zulieferer von Hygienemitteln kamen mit ihren Lieferungen der Nachfrage nicht mehr nach. Konferenzen, Tagungen und Schulungen zum Thema überschlugen sich. Die Firma Roche erlebte eine Sonderkonjunktur mit dem Impfmittel Tamiflu als Quasi-Monopolist. Weiterlesen…

Laborsendung eines österreichischen Pharmaunternehmens versehentlich mit H5N1 infiziert

Eine östereichisches Pharma-Unternehmen hat eine versehentlich mit dem tödlichen H5N1-Virus verseuchte Sendung an ein tschechisches Bio-Labor versandt. Die 13 Mitarbeiter des Bio-Labors wurden vorsorglich mit Tamiflu behandelt und regelmäßig getestet. Es traten bislang keine Infektionen auf.

Quelle: RSOE Emergency and Disaster Information Service, Budapest, Hungary

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Behörden in China warnen vor einer Epidemie

Die H5N1- Infektionen und Todesfälle in China haben in den vergangenen Wochen stark zugenommen. Innerhalb von zwei Wochen sind drei Menschen an der Vogelgrippe gestorben. Experten der nationalen Gesundheitsbehörde warnen daher vor einer Epidemie.

Verschärft wird die Situation durch das anstehende chinesische Neujahrsfest am 25. Januar. Zu diesem Fest werden traditionell Hühnergerüchte serviert. Die Menschen kommen daher verstärkt mit Geflügel in Berührung und Infektionen sind daher wahrscheinlicher.

ZweijÀhriges Kind in China mit H5N1 infiziert, H5N1-Statistik

In China wurde bei einem zweijährigen Kind der H5N1-Virus festgestellt. Es ist der zweite Fall einer Übertragung des H5N1-Virus auf einen Menschen in diesem jungen Jahr.

Gemäß der offziellen H5N1-Statistik der WHO sind die menschlichen Infektionsfälle mit dem H5N1-Virus zurückgegangen. Weiterlesen…

Mehrere FĂ€lle von Vogelgrippe in Niedersachsen

In Niedersachsen sind Ende des vergangenen Jahres und Anfang diesen Jahres mehrere Fälle von Vogelgrippe aufgetreten. Es handelt sich um den Vogelgrippevirus H5N3.

Im aktuellen Fall ist ein Putenbestand im Landkreis Cloppenburg betroffen. Knapp 20.000 Puten mussten getötet werden. Die Vogelgrippevariante grassiert seit mehreren Wochen in Niedersachsen. Es mussten bereits rund 440.000 Tiere in mehreren Beständen getötet werden.