1. Fachkonferenz Business Continuity & Resilience Management des IBCRM e.V.

Die Bedeutung von unternehmerischer Resilience in der Zukunft

22.März 2018   09:30 – 18:00 Uhr

Köln

Agenda der Veranstaltung:

1.Begrüßung & Key Note

2.Podiumsdiskussion zum Thesenpapier 2018 inkl. LifeVoting

3.Die Ausgestaltung der ISO22301 – Trends und Mehrwert von morgen

4.Umsetzung des Annex A.17 (ISO27001) in der Praxis – BCM in der Informationssicherheit und die Zusammenführung der Schutzbedarfs- und Business Impact Analyse

5.Workshop zur Planung eines Notfalltests – Zukunftsszenarien unter heutigen Bedingungen richtig planen

6.Fast & Furious – Die Entwicklung von Cyber Resilience

7.Podiumsdiskussion zum IT-Sicherheitsgesetz – Bedeutung BCM für Betreiber von KRITIS aus bisher nicht regulierte Branchen

8.Resilience Trends aus der Perspektive Risikomanagement

9.Resilience toolgestützt im Unternehmen verankern

10.BCM – Wirkungen von Digital Transformation & Auswirkung durch Digitalisierung

11.Supply Chain Self Assessment – Wie digitale Werkzeuge helfen Risiken zu beherrschen.

Anmeldung:

Online auf der Webseite des IBCRM

ASIS veröffentlicht neuen Standard für Resilience

ASIS International, die weltgrößte industrieübergreifende Mitglieerorganisation für Risikomanagement, hat im Juni 2017 den neuen Standard für Resilience veröffentlicht. ANSI/ASIS ORM.1-2017 “SECURITY AND RESILIENCE IN ORGANIZATIONS AND THEIR
SUPPLY CHAINS – REQUIREMENTS WITH GUIDANCE” ist damit ein neuer amerikanischer Standard. Der Standard ORM.1 löst die beiden bisherigen Standards

  • Organizational Resilience: Security, Preparedness and Continuity Management Systems—Requirements with Guidance for Use (SPC.1);
  • Business Continuity Management Standard (BCM.1)

ab.

ORM.1 definiert ein übergreifendes Managementsystem für die Implementierung von Resilience in Organisation jeder Größe und Branche. Das Vorgehen folgt dem Plan-Do-Check-Act-Regelkreis.

Eine Kurzzusammenfassung des Standards von ASIS  ist hier verfügbar. Der Standard kann bei ASIS online bezogen werden. Für Mitglieder von ASIS ist der Download kostenfrei.

Dieser neue Standard für Resilience ergänzt die bereits veröffentlichten Resilience- Standards von ISO und BSI. Diese Standards habe ich in meinem Beitrag auf 3GRC vorgestellt.

Organisatorische Resilienz – Hype-Thema oder Konzept mit Zukunft?

Was ist das für ein scheinbar so bedeutendes Thema, dass sich gleich zwei Standards dem Thema widmen? Gibt man in Amazon den Suchbegriff „Resilienz“ für deutsche Bücher ein, erhält man bereits über 1.000 Vorschläge zur Befüllung des elektronischen Einkaufwagens. Wer sich fremdsprachig an das Thema „Resilience“ heranwagt, hat bereits über 4.000 Bücher als Kauf-Option. Der überwiegende Teil davon sind persönliche Ratgeber zur Stärkung der Widerstandskräfte gegen Stress, Krisen, Burn Out und Depressionen. Es scheint sich auf den ersten Blick um eine wahre Wunderwaffe gegen alle Bedrohungen des Lebens zu handeln.

Diese Frage beantworte ich in meiner aktuellen Veröffentlichung auf 3GRC.

Bildquelle: fotolia #125714179 | Urheber: bounlow-pic

Vom schwierigen Verhältnis zwischen Business Continuity Management und Organizational Resilience

Vor einigen Jahren tauchte der Begriff “Resilience” in der klassischen Business Continuity Welt auf und Nichts war mehr so wie es vorher war. BCM war out und altmodisch, Resilience in und hip. Keine Konferenz, kein Artikelbeitrag ohne das magische Wort “Resilience”. Weiterlesen…

World Risk Report 2011: welche Länder sind durch Naturkatastrophen am stärksten gefährdet

Das WorldRiskIndex Projekt der Universität der UN in Bonn hat mit dem WorldRiskIndex ein Verfahren entwickelt, mit dem die Gefährdung von Ländern durch Naturkatastrophen eingeschätzt werden kann. In den Index geht auf der einen Seite die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Naturkatastrophe ein, auf der anderen Seite aber auch die Fähigkeit des Landes mit der Folgen einer Naturkatastrophe umzugehen. Im WorldRiskReport 2011 wurden die Risiken von 173 Ländern weltweit analysiert. Auf dem WorldRiskIndex ganz oben stehen Länder aus Asien und Lateinamerika. Vanuatu, Tonga und die Philippinen führen den Index der Länder mit den höchsten Risiken an. Die verwundbarsten Länder liegen jedoch in Afrika und Asien (Afghanistan, Niger, Tschad). Deutschland liegt auf Rang 150, am sichersten scheint man in Quatar aufgehoben zu sein (Rang 173).