Bereits 95 Schweinegrippe-Tote in Indien seit Jahresbeginn

Der H1N1-Virus “Schweinegrippe” hat in Indien seit Jahresbeginn 2013 bereits 95 Todesopfer gefordert. Insgesamt gab es nahezu 500 gemeldete H5N1-InfektionsfĂ€lle. Der Schwerpunkt der tödlichen Infektionen liegt in der Provinz Rajasthan. Die Experten rĂ€tseln noch ĂŒber die Ursachen dieses starken Anstiegs der tödlichen Infektionen. Eine der Ursachen wird in einem verlĂ€ngerten Winter in Morden Indiens vermutet, der die Übertragung des Virus durch die Luft begĂŒnstigt haben könnte.

Quelle: timesofindia

Indiens Hauptstadt Neu Dehli ĂŒbt die Katastrophe

Indien gehört zu den am meisten durch Erdbeben gefĂ€hrdete Regionen auf der Erde. 2001 gab es ein Erdbeben der StĂ€rke 7,6 mit ĂŒber 20.000 Toten, 1993 ein Beben der StĂ€rke 6,2 mit nahezu 10.000 Toten. Viele der gefĂ€hrdeten MegastĂ€dte wie Istanbul verdrĂ€ngen jedoch dieses Risiko [Zeit: Metropolen am Abgrund]. In Neu Dehli findet heute erstmalig eine große Übung statt, die die Bevölkerung auf eine solche Katastrophe vorbereiten soll. Simuliert wird ein Erdbeben der StĂ€rke 7 mit BeschĂ€digungen der Verkehrseinrichtungen, KrankenhĂ€user und öffentliche GebĂ€ude. An der Übung, die so erstmalig in Indien stattfindet, nehmen 242 Schulen, 31 UniversitĂ€ten, 22 KrankenhĂ€user und 13 RegierungsgebĂ€ude teil. Es wird Evakuierungen geben und Dummy-Verletzte stellen die Lage dar.

Indien will Satellitentelefonie einschrÀnken

Nachdem in Großbritannien nach den Krawallen mögliche EinschrĂ€nkungen der Blackberry Messenger Services im GesprĂ€ch sind, will offensichtlich jetzt auch Indien bei Terrorlagen die KommunikationskanĂ€le kontrollieren und im Bedarfsfall unterbrechen. Betroffen ist in Indien die Telefonie ĂŒber Satelliten. Bei einem Terroranschlag auf ein Hotel im Mumbai im Jahr 2008 wurden von den Terroristen Satellitentelefone zur VerstĂ€ndigung eingesetzt. Indien hat jetzt einen entsprechenden Vorschlag bei der ITU (International Telecommunications Union) eingereicht. Da es technisch nicht möglich ist, den Funkverkehr von Satellitentelefonen lokal zu unterbrechen, sieht der Vorschlag vor, technische Möglichkeiten zu schaffen um Satellitentelefone bei Überschreiten der Landesgrenze ausser Betrieb zu setzen.  Der Vorschlag soll im Oktober bei der ITU diskutiert werden.

[ars technica]

Erdbeben in Indien fordert bereits 57 Todesopfer

Das starke Erdbeben in der Himalaya-Region hat bereits 57 Todesopfer gefordert. Dabei sind die HilfskrĂ€fte noch nicht einmal in alle betroffenen Regionen vorgedrungen. 700 HĂ€user sind zerstört und 500 substantiell beschĂ€digt. 5.500 Soldaten sind im Einsatz, um den betroffenen Menschen in dem schwer zugĂ€nglichen Gebiet Hilfe zu leisten. Einen aktuellen Report ĂŒber die Lage gibt es bei reliefweb.

Schweres Erdbeben der StÀrke 6,9 im Nordosten Indiens und Nepal

Ein sehr schweres Erdbeben der StĂ€rke 6,9 hat den Nordosten Indiens und Nepal um 18:10 Uhr lokaler Zeit erschĂŒttert. Mindestens 16 Menschen sind bei dem Beben ums Leben gekommen. GebĂ€ude in den StĂ€dten wie Katmandu stĂŒrzten ein und es kam zu Erdrutschen. Die Stromversorgung wurde unterbrochen. In Katmandu tagte gerade das Parlament, dessen Mitglieder bei dem Beben aus dem GebĂ€ude flĂŒchteten. Wenig spĂ€ter konnte die Sitzung in dem sicheren GebĂ€ude aber wiederaufgenommen werden. Das Erdbeben war selbst im 700 Meilen entfernten New Delhi spĂŒrbar, fĂŒhrte aber zu keinen grĂ¶ĂŸeren SchĂ€den. Nach dem Beben gab es mehrere schwere Nachbeben. Die Himalaya-Region ist eine der am stĂ€rksten erdbebengefĂ€hrdeten Regionen der Welt.

Eilmeldung: mehrere TerroranschlÀge in Mumbai

Im indischen Mumbai wurden zeitgleich drei terroristische AnschlĂ€ge verĂŒbt, zwei im SĂŒden Mumbais im Opera House District und ein Anschlag im Zentrum Dadar. Aktuell wird von 13 Todesopfern undÂ ĂŒber 80 Verletzten berichtet.

Mumbai ist der Standort zahlreicher indischer Outsourcing-Unternehmen sowie indischer Standort weltweiter Unternehmen vor allem im IT-Bereich.

Der Guardian informiert laufend im Liveticker mit aktuellen Informationen aus Mumbai (in englisch).

Weitere Informationen auch im BCM-Newsticker auf dieser Seite.

Streik und Aussperrungen bei Bosch in Indien

Die FAZ berichtet in ihrer heutigen Print-Ausgabe von heftigen ArbeitskĂ€mpfen von denen der Automobilzulieferer Bosch derzeit in Indien betroffen ist. Diese seit acht Monaten anhaltenden ArbeitskĂ€mpfe bedrohen mittlerweile die Produktion der großen indischen Automobilhersteller wie Tata und Mahindra and Mahindra. Weiterlesen…

Schwerer Terroranschlag an einem wichtigen deutschen Produktionsstandort in Indien

Bei einem schweren Terroranschlag auf das Szene-CafĂ© “German Bakery” im indischen Une sind am Samstag mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Das CafĂ© wird zwar nicht, wie der Name vermuten lĂ€sst, von Deutschen betrieben, doch ist es bei AuslĂ€ndern beliebt. Une ist in Deutschland vor allem  wegen des Ashram des indischen Gurus Baghwan bekannt, doch ist Une mittlerweile zu einem der wichtigsten Produktionsstandorte deutscher Unternehmen in Indien geworden. Pune, 120 km von der Metropole Mumbai entfernt,  ist Partnerstadt von Bremen und mittlerweile fest in deutscher Hand. VW hat fĂŒr eine halbe Milliarde Euro eine Fertigung in Pune erstellt. Zulieferer wie Bosch und ZF Friedrichshafen haben sich ebenfalls in Pune angesiedelt. Insgesamt sollen sich rund 250 Unternehmen, darunter viele MittelstĂ€ndler, in Pune niedergelassen haben. Insofern hat dieser schwerste Anschlag in Indien seit dem Bombenanschlag von Bombay im November 2008, bei dem 166 Menschen getötet wurden, auch eine wirtschaftliche Dimension. Zumindest fĂŒr die dort ansĂ€ssigen Unternehmen und deren Kunden.

Informationen zum Business in Pune gibt es beim Indo-German Chamber of Commerce.