Blockupy: Vorbereitungen für 2014 laufen an

Vom 22. bis 24. November 2013 findet in Frankfurt die Europäische Blockupy Aktionskonferenz statt.  Im Zentrum der Aktivitäten im nächsten Jahr wird wohl wiederum die EZB stehen: “Blockupy wird 2014 wieder da sein, um gegen die Eröffnung der neuen EZB-Zentrale zu protestieren.” Nach der umstrittenen Kessel-Aktion in diesem Jahr, geht die Polizei mit einem Gesprächsangebot proaktiv auf die Blockupy-Aktivisten zu.

Blockupy-Demonstrationen Ende Mai / Anfang Juni wieder in Frankfurt

Das Blockupy-Bündnis hat sich auf neue Termine für Aktionen in Frankfurt geeinigt. Am 31. Mai 2013 soll es “Aktionen des zivilen Ungehorsams” geben und am 1. Juni 2013 eine Demonstration in der Frankfurter Innenstadt. Dem Ordnungsamt liegen noch keine Anmeldungen für die Veranstaltungen vor.

Im Mai 2012 hatte Blockupy mit der Aktion “Banken fluten” versucht die Finanzdienstleister mit friedlicher Gewalt zu blockieren. Viele Finanzdienstleister mussten ihren Betrieb an Ausweichlokationen fortführen. Mehr als 20.000 Menschen kamen zu den Veranstaltungen, von denen die überwiegende Zahl von der Stadt Frankfurt verboten wurden.

Blockupy bestätigt: noch mindestens eine mehrtägige Aktion in diesem Jahr in Frankfurt geplant

Derzeit gibt es viel Wirbel um das Occupy-Camp an der EZB in Frankfurt. Nachdem sich die hygienischen Verhältnisse zugespitzt haben und sogar eine Rattenplage ausgebrochen ist, hat die Stadt Frankfurt die Räumung des Lagers zum 31. Juli 2012 angeordnet. Zeitgleich erfolgte die Räumungsankündigung auch für die Occupy-Camps in Kiel, Düsseldorf und Münster.

Die Blockupy-Bewegung hat sich in diesem Rahmen auch zu den weiteren geplanten Aktionen in Frankfurt geäußert. Demnach ist noch mindestens eine mehrtägige Blockupy-Aktion für Frankfurt geplant. Nach meinen Informationen ist hierfür der Zeitraum vom 12. bis 14. Oktober im Gespräch (siehe Artikel in den BCM-News).

Quelle: Journal Frankfurt

Blockupy hält Frankfurts Banken in Atem

Blockupy Frankfurt wird vom 16. bis 19. Mai mit massiven Aktionen das Frankfurter Bankenzentrum blockieren. Freitag der 18. Mai steht unter dem Motto “EZB blockieren”. Ab sechs Uhr morgens setzen sich aus verschiedenen Richtungen Demonstrationszüge in Bewegung, um die Eingänge der EZB zu blockieren. Doch nicht nur die EZB wird in dem überschaubaren Bankenviertel im Herzen Frankfurts von den Aktionen betroffen sein. Alle Banken im Finanzzentrum müssen sich auf Blockaden ihrer Gebäude vorbereiten. Durch Störungen von U- und S-Bahnen kann es weiterhin den Mitarbeitern unmöglich gemacht werden, ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Das klassische BCM-Szenario “kein Zutritt zum Gebäude” wird schlagend. Da es auf Grund der zu erwartenden Verkehrsbeeinträchtigungen unmöglich sein wird erst die Situation am Morgen abzuwarten, da die Kollegen dann irgendwo im Verkehr stecken und nicht weiterkommen, ist präventives Handeln gefordert. Die Ausweicharbeitsplätze müssen also vorbereitet sein und rechtzeitig bezogen werden. Auch müssen sie verkehrstechnisch erreichbar sein, auch wenn die U- und S-Bahnen still stehen. In den Tagen vorher ist neben dieser Vorbereitungsarbeit intensive Kommunikation mit Dienstleistern, Sicherheitsunternehmen, Mietern und Kunden erforderlich. Noch weiß niemand wie gravierend die Folgen sein werden, doch es gilt der eiserne BCM-Grundsatz “be prepared”. Den BC Managern in Frankfurt stehen spannende und vor allem arbeitsreiche Tage bevor.