Tägliche Feed-Zusammenfassung am 4. September 2013
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Lehrgang
Souverän (re)agieren im Ausnahmezustand
Stabsarbeit in Theorie und Praxis
Inklusive der Trainings-Simulation «HolzAG»
Veranstalter:
CONTECHNET Ltd., Sehnde, in Kooperation mit 4 Management 2 Security GmbH, Zürich
Schulungsort: Mehrumer Str. 8 c + d | 31319 Sehnde
Referenten:
Almut Eger (4m2s): Trainerin Notfall- und Krisenmanagement, Lead Auditorin BS25999 & ISO22301
Cornelius Herold (4m2s) Trainer Notfall- und Krisenmanagement, Berater für Rettungsboote und Ausrüstungen, Lead Auditor BS25999
Jörg Kretzschmar (CONTECHNET Ltd.): Senior Consultant für INDART Professional®
Termin: 31.10.2013 | 09.00 bis 17.00 Uhr
Zielgruppe:
• Mitglieder von Notfall- und Krisenstäben
• Business Continuity Manager
• Risikomanager
• SiFa / SiBe / SiVe
Die Teilnehmer/-innen trainieren mit erfahrenen Expert/-innen den Einsatz in einem Notfall- und Krisenstab. Am Beispiel der fiktiven Unternehmung „HolzAG“ üben Ihre Verantwortlichen Abläufe und Führung, strukturierte Entscheidungsfindung und adäquates Reagieren. Wir vermitteln damit Know-how zu einem professionellen Umgang Ihres Unternehmens mit Unerwartetem. Sie sammeln Erfahrung in der Strukturierung und Durchführung von Stabsprozessen, unabhängig von fachlichen Aufgaben und Abläufen. Sie erhalten einen praxisnahen Einblick und Tipps in den Einsatz von INDART Professional®.
Aus dem Inhalt:
Theorie
• Aufbau und Ablauf des betrieblichen Notfall- und Krisenmanagements
• Rollen und Aufgaben der Stabsarbeit
• Die Möglichkeiten von INDART Professional® für ein effizientes Notfall- und Krisenmanagement
Praxis
• Training mit der Simulation «HolzAG» und INDART Professional®
Teilnehmerzahl: Min. 4 bis max. 8 Personen
Kosten: 1.150,00 €/pro Person; zzgl. MwSt.
In den Kosten sind enthalten: eine ausführliche Dokumentation, Mittagessen, Erfrischungen und Pausenverpflegung, ein Kurszertifikat sowie die Übernachtung am Vorabend.
Anmeldeschluss: 21.10.2013
Anmeldungen und Konditionen: hier | info@contechnet.de | www.contechnet.de |
Tel.: +49 5138 70255-0
News von Heute
In der Marktübersicht BCM-Tools gibt es mit dem Tool Factonomy Resilience einen interessanten Neuzugang. Das Tool hat den Anspruch, den gesamten BCM-Lifecycle sowie das IT Service Continuity Management abzudecken. Das Tool kann stark an die spezifischen Bedürfnisse des Anwenders angepasst werden. Ein Zugang über mobile Endgeräte ist möglich. Das Tool ist bereits bei mehreren großen Häusern im Einsatz. Der Vertrieb für Deutschland erfolgt aus den Niederlanden. Nähere Infos sowie einen Link zum Hersteller finden Sie in der Marktübersicht BCM-Tools.
News von Heute
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Am Mainzer Bahnhof ist das BCM-Szenario "Personalausfall" Realität geworden. Die 15 Fahrdiesntleiter sind "Kopfmonopole" in Mainz. Über die Hälfte dieser Fahrdienstleiter sind derzeit krank oder in Urlaub. Dieser Personalengpass führt dazu, dass an dem wichtigen ICE-Haltepunkte Züge nicht mehr halten können. Züge fallen seit einer Woche aus oder müssen umgeleitet werden. Da Mitarbeiter erst in die Arbeit eingewiesen werden müssen, können nicht mal schnell Fahrdienstleister aus anderen Bahnhöfen abgezogen werden. Die Bahn erwägt nun, Mitarbeiter aus dem Urlaub zurückzuholen. Die Mitarbeiter sollen gebeten werden, freiwillig ihren Urlaub zu unterbrechen. Der Teamgeist der Eisenbahner wird beschworen. DB-Vorstand Hansjörg Hess, zuständig für Fahrdienstleiter und Stellwerke, soll laut Presseberichten wegen der Vorkommnisse in Mainz vor der Ablösung stehen.
Wieder ein Beispiel, wie der Ausfall einer großen Zahl an Mitarbeitern oder "Kopfmonopolen" ein Unternehmen in Bedrängnis oder gar in Geschäftsbeeinträchtigungen und - unterbrechungen bringen kann. Ursachen für dieses Szenario "Personalausfall" gibt es zahllose. Angefangen bei Streik / Ausstand, über Erkrankungswellen, wie Norovirus oder Epidemien und Pandemien bis zu Verkehrsunterbrechungen. Daher ist es elementar, dieses Szenario im BCM mit zu berücksichtigen. Nicht für jede spezifische Ursache, sondern aus der Wirkungsfolge "Ausfall von Personal und/oder Kopfmonopolen" betrachtet. Jetzt ist es für die Bahn zu spät, weitere Mitarbeiter kurzfristig in die spezifischen Gegebenheiten in Mainz einzuweisen. Präventive Maßnahmen für Personalausfälle müssen langfristig vorbereitet und breit angelegt werden. Hierzu gehören klassische Personalmaßnahmen wie Dokumentationen, job rotation und der Einsatz von Springern sowie breit ausgebildete task forces und natürlich entsprechende Notfallpläne, in denen die Maßnahmen dokumentiert und abgestimmt sind. Die Bahn versucht zu retten, was noch zu retten ist, doch der Imageschaden ist bereits eingetreten, Spott und Beschimpfungen werden breit über die Bahn ausgeschüttet. Die Bahn wird auch dies überstehen, doch Unternehmen ohne Monopolsituation kann dies das Geschäft ruinieren. Vorsorge ist immer besser, als sich auf das Krisenmanagement zu verlassen - oder dass die verantwortlichen Vorstände dann das Unternehmen verlassen.
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