BCM-News Daily Digest
[inpsyde-daily-diggest-feeds ids="20733,20732,20738,20740" feed_id="19415" ]
[inpsyde-daily-diggest-feeds ids="20733,20732,20738,20740" feed_id="19415" ]
Methodische Diskussionen verstellen manchmal den Blick, wozu eine Business Impact Analyse (BIA) dient. Im Kern geht es um die Identifikation der "wunden Punkte" eines Unternehmens. Wie bei einem Organismus gibt es in Unternehmen einige Stellen, an denen die Verwundbarkeit extrem groß ist. Boxer versuchen den Gegner ganz bewusst an bestimmten Stellen zu treffen, die zum sofortigen k.o. des Gegners führt. Eine dieser Stellen liegt im Bereich des Kinns. Bei einem Kinnhaken wird das Gehirn mit maximaler Wucht gegen die Schädeldecke gedrückt, der Gegner geht unmittelbar zu Boden, der Kampf ist zu Ende.
Die internen und externen Leistungsprozesse eines Unternehmens sind hochgradig vernetzt. Auch kleine und scheinbare unbedeutende Unternehmensressourcen können zu einem dieser "Kinnhaken" für ein Unternehmen werden. Diese "wunden Punkte" können innerhalb eines Unternehmens in Gestalt von Prozessen / Prozessschritten, Mitarbeitern, IT-Services, Gebäuden, Anlagen und Betriebsmittel vorliegen. An der Schnittstelle zur Umwelt des Unternehmens liegen die "wunden Punkte" häufig bei Dienstleistern, Zulieferprodukten und in den Vertriebs- und Absatzkanälen.
In Produktionsabläufen sind diese kritischen und sensiblen Stellen leichter zu identifizieren. Ein Auto kann noch so perfekt produziert sein, ohne ein Schließsystem ist es einfach nicht verkäuflich. Der Ausfall des Herstellers für Autoschlösser Kiekert im Jahr 1998 liegt zwar bereits lange Zeit zurück, ist aber ein sehr eindrückliches Beispiel, wie ein derartiger "Kinnhaken" zum k.o. und damit dem Produktionsausfall führen kann.
Die immer stärkere internationale Vernetzung der Produktions- und Dienstleistungsprozesse, wie auch die deutliche Zunahme der Prozessgeschwindigkeiten führt zu mehr Effizienz und einem höheren Abwicklungsvolumen. Die Arbeitsteilung führt allerdings auf der anderen Seite zu einer deutlichen Erhöhung der Anzahl an "wunden Punkten". Und diese "wunden Punkte" sind viel besser versteckt. Ein Drittel der Ausfälle in der Lieferkette sind auf Ursachen in der nachgelagerten Lieferkette zum direkten Lieferanten (>= Tier 2-Lieferanten) zurückzuführen, so das Ergebnis der Supply Chain Resilience Study 2012 des Business Continuity Institute BCI. Diese kritischen Stellen auszumachen um entsprechende Vorsorgemaßnahmen treffen zu können erfordert viel detektivisches Gespür und einen ganz langen Atem. Die Identifikation der kritischen Prozesse innerhalb eines Unternehmens ist dagegen ein Kinderspiel. Auf diese Herausforderungen wird sich das Business Continuity Management in Zukunft immer stärker ausrichten müssen. Die methodischen Werkzeuge müssen für diese Aufgabenstellungen weiterentwickelt werden. Insbesondere funktioniert dies jedoch nur, wenn das BCM nicht isoliert betrieben wird, sondern eng mit den anderen Unternehmensprozessen verzahnt wird. Im Supply Chain Continuity Management sind dies beispielsweise die Einkaufsprozesse. Erst das Verständnis BCM als integralen Bestandteil der Leistungsprozesse zu begreifen führt zu einer erhöhten Widerstandskraft "Resilience" und dem Schutz "wunder Punkte" im Unternehmen. BCM ist sozusagen die "Deckung des Boxers" für das Unternehmen.
[inpsyde-daily-diggest-feeds ids="20664,20663,20666,20665,20667,20670,20669,20668,20673,20672" feed_id="19415" ]
[inpsyde-daily-diggest-feeds ids="20647,20646,20645,20648,20651,20650,20649,20654,20653,20656" feed_id="19415" ]
[inpsyde-daily-diggest-feeds ids="20637,20638,20639,20642,20641,20640" feed_id="19415" ]
[inpsyde-daily-diggest-feeds ids="20626,20625,20628,20627,20632,20631,20633,20634" feed_id="19415" ]
[inpsyde-daily-diggest-feeds ids="20621,20620,20623,20622" feed_id="19415" ]
[inpsyde-daily-diggest-feeds ids="20607,20608,20605,20606,20604,20609,20610,20612,20611,20616" feed_id="19415" ]
[inpsyde-daily-diggest-feeds ids="20597,20596,20595,20602,20601,20600,20599,20598" feed_id="19415" ]
Die folgenden Informationen habe ich als Adobe - Kunde zur aktuellen Hackerattacke von Adobe erhalten:
We recently discovered that attackers illegally entered our network. The attackers may have obtained access to your Adobe ID and encrypted password. We currently have no indication that there has been unauthorized activity on your account. If you have placed an order with us, information such as your name, encrypted payment card number, and card expiration date also may have been accessed. We do not believe any decrypted card numbers were removed from our systems. To prevent unauthorized access to your account, we have reset your password. Please visit www.adobe.com/go/passwordreset to create a new password. We recommend that you also change your password on any website where you use the same user ID or password. As always, please be cautious when responding to any email seeking your personal information. We also recommend that you monitor your account for incidents of fraud and identity theft, including regularly reviewing your account statements and monitoring credit reports. If you discover any suspicious or unusual activity on your account or suspect identity theft or fraud, you should report it immediately to your bank. You will be receiving a letter from us shortly that provides more information on this matter. We deeply regret any inconvenience this may cause you. We value the trust of our customers and we will work aggressively to prevent these types of events from occurring in the future. If you have questions, you can learn more by visiting our Customer Alert page, which you will findhere.
Adobe Customer Care
[inpsyde-daily-diggest-feeds ids="20586,20587,20590,20589,20588,20591" feed_id="19415" ]
[inpsyde-daily-diggest-feeds ids="20580,20579,20578,20577,20582,20581,20583,20584" feed_id="19415" ]